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Fingerhut: Standort und Pflege für die Pflanze im Garten

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Fingerhut  

Fingerhut mag feuchten Standort

25.02.2016, 15:15 Uhr | EK, dpa-tmn, t-online.de

Fingerhut: Standort und Pflege für die Pflanze im Garten. Fingerhut. (Quelle: imago)

Fingerhut. (Quelle: imago)

Der Fingerhut ist in der Medizin schon seit Jahrhunderten als Mittel gegen Herzschwäche bekannt. Auch heute noch spielt sein Wirkstoff Digitalis eine Rolle in der Medizin. Im Garten ist der Rote Fingerhut wegen seiner schönen Blüten gern gesehen. Ansonsten sollte man vom Fingerhut allerdings die Finger lassen: Er ist hochgiftig. Schon der Verzehr von zwei bis drei Blättern kann tödlich sein.

Fingerhut - Pflege und Anbau

Der Fingerhut liebt als Waldrandpflanze den lichten Halbschatten. Der Boden sollte locker, feucht und humusreich sein und lieber zu sauer als zu kalkhaltig.

Die Samen des Fingerhuts werden am besten im Sommer ausgesät. Aber auch im Frühling ist eine Aussaat möglich. Die Gartenakademie Rheinland-Pfalz empfiehlt, Fingerhut besser in Aussaaterde vorzuziehen als direkt ins Beet zu säen. Die Samen werden nur leicht in die Erde gedrückt - der Fingerhut zählt zu den Lichtkeimern. 

Fingerhut mag feuchten Standort

Ganz wichtig für das Gedeihen ist die Temperatur: Bei etwa 18 Grad Celsius wächst die Pflanze am besten. Für ein optimales Wachstum sollte die Erde immer leicht feucht gehalten werden. Sobald die Pflanzen kräftiger geworden sind, werden sie in den Garten gesetzt.

Fingerhut ist eine meist zweijährige Pflanze

Fingerhut gilt meist als zweijährige Pflanze. Manchmal jedoch blüht er auch in den folgenden Jahren erneut und verhält sich somit wie eine Halbstaude. Wie oft der Fingerhut blüht, hängt vor allem von der Sorte ab. Auch ein Rückschnitt nach der ersten Blüte führt oft zu einer zweiten Blütezeit. Die Gartenakademie weist darauf hin, dass Fingerhut sich sehr gut selbst aussät. So werden die neuen Pflanzen mit ihren Vorgängern verwechselt und damit als Stauden fehlinterpretiert.

Fingerhut ist giftig

Alle Pflanzenteile des Fingerhuts sind giftig. Bereits zwei bis drei Blätter können laut der Informationszentrale gegen Vergiftungen NRW tödlich sein. Kommt es zu einer Aufnahme, muss sofort eine Klinik aufgesucht werden. Die Informationszentrale empfiehlt als erste Maßnahme, Flüssigkeit zu trinken.

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