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Rasenpflege: Diese Rasen-Tipps machen den Rasen fit

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Ideales Pflegeprogramm  

So verwöhnen Sie Ihren Rasen

17.03.2017, 09:11 Uhr | rw,os, dpa-tmn, zuhause.de

Rasenpflege: Diese Rasen-Tipps machen den Rasen fit. Rasenpflege im Frühjahr. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Rasenpflege im Frühjahr. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mit der Frühlingssonne ist zugleich der richtige Zeitpunkt gekommen, seinem Rasen ein kleines Pflegeprogramm zu gönnen und ihn so für die kommende Gartensaison vorzubereiten. Mit der richtigen Rasenpflege im Frühling legen Sie den Grundstein dafür, dass das Gras über das ganze Jahr hinweg gleichmäßig und kräftig wachsen kann. Mit diesen Tipps für die Rasenpflege bringenSie Ihr Grün in Form.

Damit der Rasen das ganze Jahr gesund bleibt sollten Sie beim Mähen, Düngen und Vertikutieren ein paar Regeln beachten. Bevor aber mit der eigentlichen Rasenpflege und dem ersten Mähen begonnen werden kann, muss das Grün erst einmal komplett freigelegt werden. Letztes liegengebliebenes Herbstlaub und kleine Äste können Sie durch gründliches Abharken entfernen. Vor allem unter dem Laub bilden sich oft feuchte Stellen, die Sie vor dem Mähen trocknen lassen sollten.

Maulwürfe bekämpfen

Beim Aufräumen werden auch die Hinterlassenschaften der vielerorts sehr fleißigen Maulwürfe entsorgt, denn ihre Hügel stören bei allen weiteren Pflegemaßnahmen. "Die Gänge werden angetreten, die Haufen am besten breit gestreut und dann der Boden an den Ausgängen festgetreten", empfiehlt Klaus Müller-Beck, Vorsitzender der Deutschen Rasengesellschaft in Bonn.

Rasenmähen: Der erste Schnitt ist ganz entscheidend

Erst dann wird zum ersten Mal gemäht. Normalerweise ist der beste Zeitpunkt für den ersten Rasenschnitt Ende März bis April. Wegen des sehr warmen Winters sprießt das Gras aber schon jetzt fast überall in Deutschland. Sobald das Gras wächst, sollte man auch den Rasen mähen, betont Isabelle Van Groeningen von der Königlichen Gartenakademie in Berlin.

Der erste Schnitt darf aber nicht zu kurz ausfallen. "Rund vier Zentimeter sind optimal", so Angelika Kölle, Geschäftsführerin eines Gartencenters in Heilbronn. Fehler beim Rasenmähen im Frühling hinterlasse im ungünstigsten Fall Spuren, die man so schnell nicht wieder loswird.

Rasenpflege: Moos und Unkraut entfernen

In der Regel sind im Frühjahr einige Stellen im Rasen etwas verfilzt und es hat sich – beispielsweise durch Staunässe – gebietsweise Moos verbreitet. Werden die Stellen bei der Rasenpflege nicht behandelt, verdrängt das Moos auf Dauer die Rasenpflanzen. Deshalb sollte der Rasen im Frühjahr vertikutiert werden. Dabei dringt die mit Widerhaken versehene Messerwelle des Vertikutierers senkrecht in die Grasnarbe ein und reißt Moosflechte, Verfilzungen und abgestorbenes Gras aus dem Rasen. Das Wurzelgeflecht wird dabei derart zerstört, dass erst einmal kein neues Moos nachwächst. Das müssen Sie beim Moos entfernen beachten.

Der Vertikutierer sollte gleichmäßig zunächst in Längs- und dann in Querrichtung über die Rasenfläche bewegt werden. Wichtig ist, dass die Messer nicht tiefer als drei Millimeter in den Boden eindringen, da sonst der Rasen zu stark beschädigt würde. Die Grashalme werden zwar auch ein wenig in Mitleidenschaft gezogen, aber durch die frische Belüftung erholt sich der Rasen mit der richtigen Pflege sehr bald wieder.

Vertikutieren gehört zur Rasenpflege im Frühjahr

Einige Gartenexperten empfehlen das Vertikutieren sogar grundsätzlich als ersten Schritt der Rasenpflege: "Je nach Witterung ist Mitte bis Ende März der richtige Zeitpunkt, um den Rasen zu belüften und Moose und Rasenfilz zu entfernen", sagt etwa Angelika Kölle.

Dr. Harald Nonn, Vorsitzender der Deutschen Rasengesellschaft, rät hingegen, erst ein wenig später zu vertikutieren. "Der Rasen muss beim Vertikutieren schon in der Wachstumsphase sein, damit die Lücken sich wieder schließen", erklärte Nonn im Experten-Chat zur Rasenpflege bei zuhause.de. Nonn empfiehlt, nach dem zweiten Rasenschnitt zu vertikutieren.

Die Graspflanzen werden durch das Vertikutieren ebenfalls leicht beschädigt. Deshalb sollte man seinen Rasen auch nur ein- bis maximal zweimal pro Jahr vertikutieren. Nach regenreichen Sommern kann gegebenenfalls ein zweites Mal vertikutiert werden. Wer nicht allzu viel Platz hat und sich deshalb für ein bis zwei Einsätze im Jahr keinen eigenen Vertikutierer zulegen will, kann sich ein Motor betriebenes Gerät im gut sortierten Baumarkt oder Gartencenter leihen.

Den Rasen kalken, um neuem Mooswuchs vorzubeugen

Hat sich der Rasen nach der Moosentfernung an einigen Stellen ausgedünnt, sollten Sie diese neu einsäen. Um ihn nach dem Vertikutieren auch langfristig von Moos schadlos zu halten, sollten Sie den Rasen nun kalken. Das reguliert den ph-Wert der Erde. Moos und Unkraut bevorzugen sauren Boden, so dass der Kalk neuem Befall vorbeugt. Nach dem Kalken braucht der Rasen eine kurze Pause, bevor Sie die Frühjahrs-Rasenpflege fortsetzen.

Dünger versorgt den Rasen mit den notwendigen Nährstoffen

Wenn sich der Rasen vom Vertikutieren erholt und der Kalk sich aufgelöst hat, sollten Sie die komplette Rasenfläche düngen. Das liefert dem Rasen die Nährstoffe, die er nach dem Winter braucht, um sich möglichst gut zu erholen. Hierfür eignet sich spezieller Rasendünger am besten. Dessen Zusammensetzung ist perfekt auf die Bedürfnisse Ihrer Rasenpflanzen abgestimmt. Wichtig ist, dass der Dünger gleichmäßig auf die ganze Rasenfläche aufgebracht wird. "Beim Auswerfen mit der Hand werden die Düngekörnchen oft zu unregelmäßig auf der Rasenfläche verteilt", warnt Thomas Wagner vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde. Deshalb nutzen ungeübte Hobbygärtner am besten einen Düngestreuer.

Dünger stärkt den Rasen fürs Vertikutieren

Der beste Zeitpunkt zum Düngen ist ein bedeckter Tag, an dem abzusehen ist, dass es bald regnen wird. Mit dem Regenwasser sickern die Nährstoffe besonders gut in den Boden ein und können den Rasen so optimal versorgen. Als natürliches Düngemittel eignet sich alternativ auch fein gesiebter Kompost. Wer zu Beginn des Rasenpflege-Programms nur gerecht und nicht vertikutiert hat, kann das Vertikutieren auch etwa 10 bis 14 Tage nach der Düngung nachholen. Die Deutsche Rasengesellschaft empfiehlt sogar, grundsätzlich erst zu düngen und danach zu vertikutieren. Mit der Aufnahme der Nährstoffe werden nämlich Stoffwechsel und Wuchs der Gräser stimuliert. Derartig vorbereitete Gräser können sich rasch wieder erholen.

Wenn das Gras auf Ihrer Rasenfläche wieder austreibt, können Sie ein weiteres Mal mähen. Auch bei diesem zweiten Schnitt sollten Sie noch nicht zu viel abschneiden.

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