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Rhabarber pflanzen und ernten: Ab wann?

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Rhabarber ernten und pflanzen: Tipps für Anfänger

09.06.2016, 10:47 Uhr | nw (CF)

Rhabarber pflanzen und ernten: Ab wann?. Die Rhabarbersaison hat begonnen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Rhabarbersaison hat begonnen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Da Rhabarber sehr robust ist und sich leicht anpflanzen lässt, ist er bei Hobbygärtnern sehr beliebt. Im Frühsommer ab April ist Erntezeit für das Knöterichgewächs.

Ist Rhabarber eigentlich Obst oder Gemüse?

Viele fragen sich immer wieder, ob die rot-grünen Stangen eigentlich ein Obst oder ein Gemüse sind. Orientiert man sich daran, wo die meisten Supermärkte das Nahrungsmittel einsortieren - dann liegt man tatsächlich falsch. Denn oft findet man die Rhabarber-Stangen in der Obstabteilung. Tatsächlich ist Rhabarber jedoch ein Gemüse.

Rhabarber ernten im Frühjahr

In der Regel beginnt die Rhabarbersaison bereits im April/Mai. Reife Stängel erkennen Sie daran, dass das Gewebe nicht mehr gewellt ist, sondern sich geglättet hat. Tipp: Schneiden Sie die Stangen beim Ernten nicht ab, sondern drehen Sie sie möglichst weit unten heraus. Damit im nächsten Jahr neue Stangen wachsen, sollten Sie allerdings einige stehen lassen.

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Nach dem 24. Juni, dem Johannistag, sollten Sie keine Stangen mehr ernten: Wie die Ernährungsberatung Rheinland-Pfalz erklärt, findet ab diesem Zeitpunkt bei Rhabarber in der Regel ein Wachstumsschub statt. Die neu anwachsenden Stängel helfen der Pflanze, Reserven für das nächste Jahr zu speichern.

Rhabarber nicht roh essen

Egal ob rot oder grün: Rhabarber sollte generell nicht roh gegessen werden, da auch mildere Sorten immer noch genug Säure enthalten, um Bauchschmerzen zu verursachen. Der Oxalsäuregehalt steigt mit zunehmendem Wachstum der Pflanze, weshalb der 24. Juni auch für den Verzehr als Stichtag gilt, nach dem die Stängel auch aus gesundheitlichen Gründen besser an der Pflanze bleiben sollten.

Den geernteten Rhabarber sollten Sie niemals in Alufolie eingewickelt aufbewahren, denn die in den Stängeln enthaltene Oxalsäure kann mit der Folie reagieren. Wickeln Sie ihn stattdessen in ein nasses Küchentuch ein, um ihn im Kühlschrank aufzubewahren.

Die Blätter des Rhabarbers sind giftig und können daher gleich auf dem Kompost entsorgt werden. Es gibt übrigens sowohl roten als auch grünen Rhabarber. Der rote enthält weniger Oxalsäure und ist daher auch milder im Geschmack.

Ausführlich: Ist Rhabarber giftig oder nicht?

Leckere Marmelade kochen und köstlichen Kuchen backen

Bevor Sie Rhabarber zum Kochen verwenden, müssen Sie ihn schälen. Dazu entfernen Sie die dünne Haut der Stängel am besten mit einem Sparschäler. Danach zerkleinern Sie die Stangen und lassen sie mit ein wenig Zucker im eigenen Saft mindestens eine halbe Stunde lang köcheln.

Obwohl Rhabarber ein Gemüse ist, wird er oft zu Rhabarberkuchen oder -kompott verarbeitet, weil die säuerliche Note für viele ein angenehmer Kontrast zu den süßen Speisen darstellt. Aber auch die Zubereitung von Rhabarbermarmelade ist eine leckere Verwendungsmöglichkeit.

Rhabarber pflanzen und richtig pflegen

Pflanzen sollten Sie den Rhabarber an einem sonnigen Standort im Garten, da seine Stängel bei zu wenig Sonneneinstrahlung sehr dünn werden können. Die ideale Zeit um Rhabarber zu pflanzen ist der Herbst, wobei Sie das Gemüse auch im März und April pflanzen können. Der Boden sollte tiefgründig, d.h. ohne harte Schichten wie Gesteine und idealerweise lehmig-sandig sein.

Rhabarber ist zudem sehr "hungrig" und benötig deshalb einen nährstoffreichen Boden. Die besten Nährstoffe sind in Kompost oder Stallmist enthalten, mit welchem Sie die Erde im Hochsommer regelmäßig anreichern sollten. Das Gemüse benötigt außerdem viel Wasser, da über die großen Blätter viel Feuchtigkeit verdunstet und auch die Stängel zu 95 Prozent aus Wasser bestehen. Vermeiden Sie jedoch Staunässe.

Beim Einpflanzen sollten Sie für eine Rhabarberpflanze etwa einen Quadratmeter Fläche einrechnen. Dabei müssen die Pflanzen tief eingegraben werden – es darf nur noch die Knospe aus der Erde schauen. Anschließend sollten Sie den Boden festtreten und die Pflanze gut wässern.

Rhabarberpflanzen einfach vermehren

Wenn Sie Ihre Rhabarber-Pflanzen vermehren wollen, gelingt dies, laut dem Magazin "Mein schöner Garten", ganz einfach durch Teilung der Staude mit einem scharfen Spaten. Jedes Stück muss dabei noch zwei bis drei Blattansätze aufweisen. Die Tochterpflanzen sollten am neuen Standort gut mit Kompost gedüngt werden. Auch im folgenden Jahr sollten Sie die Pflanzen gut mit Wasser und Dünger versorgen. Eine Ernte empfiehlt sich aber erst im übernächsten Frühling, da die Tochterpflanzen Zeit benötigen, um sich zu entwickeln.

Wenn Sie von der Mutterpflanze noch mehr als die Hälfte der Staude angewurzelt im Boden belassen, können Sie diese auch schon im folgenden Jahr wieder beernten.

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