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Walnüsse ernten und lagern: Tipps und Rezepte

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Herbstliches Schalenobst  

Walnüsse ernten und trocknen: Tipps und Rezepte

16.03.2018, 15:13 Uhr | ks (CF), jb, t-online.de

Walnüsse ernten und lagern: Tipps und Rezepte. Pilzbefall vermeiden: Walnüsse nach der Ernte trocknen (Quelle: Kai Remmers/dpa-tmn)

Damit Walnüsse nach der Ernte frisch bleiben und nicht schimmeln, müssen sie über längere Zeit getrocknet werden. (Quelle: Kai Remmers/dpa-tmn)

Lecker und unglaublich gesund: Im Herbst ist wieder Walnusszeit. Wir geben Tipps zur Ernte, mit welchen Methoden Sie Walnüsse trocknen und welche Rezepte Sie damit am besten verfeinern können.

Wann sind die Walnüsse reif zum Ernten?

Im ersten Jahr nach der Pflanzung im Garten kann nicht unbedingt mit einer Walnussernte gerechnet werden, ab dem zweiten Jahr kann ein gesunder Walnussbaum jedoch kräftig tragen. Reif werden die Nüsse erst spät im Jahr. Richten Sie sich darauf ein, dass die Erntezeit Ende September beginnt. Die reifen Walnüsse erkennen Sie dann an ihrer braunen und rissigen Schale. Erst wenn sie reif sind, fallen Walnüsse durch Schütteln vom Baum.

Walnussernte: Sammeln statt pflücken

Die Walnüsse werden nicht gewaltsam geerntet, beispielsweise indem sie vom Baum geschlagen werden. Dies verletzt den Baum bei der Ernte und beeinträchtigt die Ernte des nächsten Jahres. Am besten werden Sie erst tätig, wenn sich die Nüsse von selbst gelöst haben und zu Boden gefallen sind. Sie heben die Früchte nur noch auf, anstatt wirklich zu ernten. Teilweise können Sie den Baum auch sanft schütteln und so das Herunterfallen reifer Früchte forcieren.

Walnuss am Baum (Quelle: Erhard Ernst / EyeEm)Walnuss am Baum: Reife Früchte können schon Ende September geerntet werden. (Quelle: Erhard Ernst / EyeEm)

Um Schädlinge an Walnussbäumen zu vermeiden, sammeln Sie die Früchte regelmäßig – am besten täglich – ein. Abgefallene, aber liegen gebliebene Nüsse bieten einen idealen Nährboden für Schädlinge und Parasiten, die sich dann umso schneller vermehren. Auch beschädigte Walnüsse werden aufgesammelt und entsorgt, um einen Parasitenbefall zu vermeiden.  

Walnüsse trocknen: So geht es richtig

Schälen Sie die gesammelten Walnüsse direkt nach der Ernte vollständig ab und reinigen Sie sie mit einer Bürste. Um Fäulnisbildung entgegenzuwirken, wird für die Säuberung kein Wasser verwendet. Schützen Sie Ihre Hände mit Handschuhen vor dem direkten Kontakt mit den Walnüssen, denn die Schale der Früchte färbt unangenehm ab.

Bevor Sie Ihre Walnüsse trocknen, gehen Sie sicher, dass Sie nur reife Kerne verwenden. Verschrumpelte oder schwarze Nussschalen können Sie aussortieren, diese sind nicht ausgereift oder bereits von Schimmel befallen.

Walnüsse trocknen Sie am besten so: Entfernen Sie sie aus der Schale und reinigen sie mit einer Bürste von Schalenablagerungen und Schmutz. Ganz wichtig: Waschen Sie die Walnüsse nicht, denn die in die Nussschale eindringende Feuchtigkeit kann zu Schimmelpilz führen. Dann legen Sie die Walnüsse zum Trocknen aus. Der Raum sollte möglichst trocken, warm und dunkel sein. Ein Heizungskeller oder ein beheizter Dachboden sind ideal. Aber auch ein trockenes und warmes Zimmer eignet sich. Nach 14 Tagen geben Hobbygärtner ihre Ernte am besten portionsweise in Netze und hängen diese auf. Darin sind die Nüsse an einem luftigen und trockenen Platz über mehrere Monate haltbar.

Beim Trocknen kommt es vor allem darauf an, dass die Walnüsse von der warmen Luft umgeben werden. Verteilen Sie die Nüsse also großflächig auf einer luftdurchlässigen Oberfläche, wie zum Beispiel einem Tuch oder Netz. Die Kerne sollten nicht übereinander liegen und sich nicht berühren.

Walnüsse im Backofen trocknen?

Die Walnüsse im Ofen zu trocknen, ist nicht empfehlenswert. Zwar entweicht im Ofen die Feuchtigkeit aus den Kernen, allerdings bekommt die Hitze dem in den Nüssen enthaltenen Fett nicht  gut – es wird dann schnell ranzig. Besser ist es, den Nüssen Zeit zu geben, um zu trocknen.

Ideale Bedingungen: Warm, trocken, luftig, dunkel

Jetzt müssen die Nüsse etwa vier bis sechs Wochen bei einer Raumtemperatur von etwa 22 bis 25 Grad Celsius getrocknet werden. Zwischendurch sollten Sie die Nüsse immer wieder wenden, damit alle Seiten gleichmäßig in der warmen Luft trocknen. Um zu verhindern, dass die Walnüsse nach dem Trocknen schimmeln, sollten Sie sie weiterhin in einem trockenen, dunklen und warmen Raum lagern – zum Beispiel in einem aufgehängten Sack im Keller.

Schnelles Rezept: Gebrannte Walnüsse

Gebrannte Walnüsse selber machen ist nicht schwer – neben einer Pfanne, einem Holzlöffel, Backpapier und zwei Gabeln sollten Sie folgende Zutaten für das Rezept bereit stellen:

  • 400 g Zucker
  • 2 Pck. Vanillin-Zucker
  • 200 g Walnusskerne
  • 125 ml Wasser

(Quelle: "Lecker.de")

Walnüsse kandieren: So geht's

Geben Sie zunächst den Zucker, den Vanillin-Zucker und das Wasser in die Pfanne und kochen das Ganze bei maximaler Hitze auf. In der Zwischenzeit schneiden Sie ein großes Stück Backpapier zurecht und breiten es auf einer Arbeitsfläche aus.

Sobald der Pfanneninhalt köchelt, geben Sie die Nüsse dazu und rühren mit dem Holzlöffel so lange um, bis der Zucker getrocknet ist. Zum weiteren Kandieren regeln Sie nun die Hitze herunter. Rühren Sie die Walnüsse bei mittlerer Hitze weiter, bis der Zucker geschmolzen ist und karamellisiert.

Nach dem Kandieren geben Sie die Walnüsse auf das Backpapier und ziehen sie mithilfe zweier Gabeln auseinander. So verhindern Sie, dass die gebrannten Walnüsse zusammenkleben. Gehen Sie dabei vorsichtig zu Werk, denn der karamellisierte Zucker ist sehr heiß und könnte Sie verletzen. Den herbstlichen Gaumenschmaus können Sie servieren, sobald die Zuckerkruste fest geworden ist.

Weitere leckere Rezepte mit Walnüssen

Walnüsse eignen sich für allerlei Rezepte: Als Zutat in herzhaften Speisen wie gefüllten Auberginen mit Walnusskernen, für Walnusspesto oder in süßen Klassikern wie Walliser Walnusskuchen. Wenn es schnell und einfach gehen soll, probieren Sie doch einmal knusprige Walnussplätzchen – sie stimmen auf die Vorweihnachtszeit ein.

Mückenabwehr

Die Walnuss (Juglans regia) ist ein guter Hausbaum mit einem besonderen Vorteil in Sommermonaten: Stechmücken meiden ihn. Er braucht einen sonnigen und geschützten Platz sowie mildes Mikroklima. Das bedeutet, an seinen Standort sollten nicht so leicht Spätfröste oder Staunässe entstehen. Der Boden ist außerdem am besten bis in die Tiefen locker und kann den Baum gut mit Nährstoffen versorgen.

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