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Rauchmelder überprüfen, warten und rechtzeitig austauschen

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Warten und austauschen  

Rauchmelder warten und rechtzeitig austauschen

21.05.2017, 16:19 Uhr | rw, dpa, t-online.de

Rauchmelder überprüfen, warten und rechtzeitig austauschen. Rauchmelder muss man einmal im Jahr warten und nach zehn Jahren austauschen. (Quelle: dpa)

Rauchmelder muss man einmal im Jahr warten und nach zehn Jahren austauschen. (Quelle: dpa)

Rauchmelder kosten nur ein paar Euro und können im Ernstfall Leben retten. Doch damit man sich auf sie verlassen kann, müssen Brandmelder von Zeit zu Zeit überprüft und gewartet werden. Wie oft man Rauchmelder warten muss, wie man dabei vorgeht und wer für die Betriebsbereitschaft zuständig ist.

"Selbst der beste Rauchmelder funktioniert im Ernstfall nicht, wenn er stark verschmutzt oder die Batterie leer ist", sagt Christian Rudolph, Vorsitzender der Kampagne "Rauchmelder retten Leben" (RLL). Nur die regelmäßige Wartung stellt sicher, dass Rauchmelder über die gesamte Lebensdauer hinweg zuverlässig funktionieren.

Mancher sabotiert seine Rauchmelder auch bewusst oder unbewusst. Detlef Knöller, Leiter einer Fachgruppe der Ingenieurkammer Baden-Württemberg, prüft fast täglich private Rauchmelder und trifft immer wieder auf: "Zugeklebte Anlagen, damit der Warnton nicht nervt, Anlagen ohne Batterien und oft auch Kaugummi oder Tomatensoße im Melder." 

Wie oft man Rauchmelder warten muss

Die RLL empfiehlt auf ihren Webseiten Wartungsintervalle nach Herstellerangaben. Die empfohlenen Abstände für die regelmäßige Überprüfung findet man in der Betriebsanleitung des jeweiligen Geräts. Mindestens einmal im Jahr muss man alle Brandmelder im Haus kontrollieren.

Rauchmelder richtig warten: Das ist zu tun

Dazu gehört, dass man sämtliche Öffnungen des Geräts von Staub befreit. Nur wenn die Öffnungen sauber sind, kann Rauch ungehindert eindringen und Alarm auslösen. Außerdem muss man die Prüftaste am Rauchmelder drücken. Gibt er nach wenigen Sekunden keinen Ton von sich, ist die Funktion gestört - dann muss die Batterie ausgetauscht werden.

Auch zwischen zwei Wartungsintervallen kann ein Batteriewechsel nötig sein. Wird die Batterie zu schwach, signalisieren die Geräte das mit einem wiederkehrenden Piepton. Wichtig ist beim Austausch, die Batterien zu verwenden, die der Hersteller empfiehlt. Sonst kann das die Funktion des Gerätes beeinflussen. Ist die Batterie fest eingebaut, muss der ganze Rauchmelder ersetzt werden.

Bei der jährlichen Inspektion sollte man auch überprüfen, ob alle Geräte noch am richtigen Platz hängen. Im Umkreis von einem halben Meter dürfen sich keine Wände, Raumteiler, Möbel oder sonstige Hindernisse befinden, die das Eindringen von Rauch behindern könnten.

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Rauchmelder gehören in jeden Raum, in dem geschlafen wird. Wird ein Arbeitszimmer zu einem Schlaf- oder Gästezimmer umgebaut, muss ein Rauchmelder nachgerüstet werden. 

Wann man alte Rauchmelder austauschen sollte

Die Geräte halten übrigens nicht ewig. "Rauchmelder sind spätestens nach zehn Jahren auszutauschen", sagt Rudolph. Denn Staub aus der Umgebungsluft setzt sich im Laufe der Jahre in den Geräten ab und reduziert ihre Leistungsfähigkeit.

Wo Mieter die Wartung der Rauchmelder übernehmen müssen

In fast allen Bundesländern sind Rauchmelder bereits Pflicht. Einzig Berlin muss noch nachziehen. Hier sind entsprechende Regelungen aber in Vorbereitung. Verantwortlich für den Einbau ist überall der Hauseigentümer. Die Betriebsbereitschaft müssen aber vielerorts die Bewohner sicherstellen. Die regelmäßige vorschriftsmäßige Wartung ist also oft Sache des Mieters.

Nur in Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Thüringen sind Vermieter auch für die Wartung der Brandmelder verantwortlich. Überall sonst sind die unmittelbaren Nutzer der Häuser und Wohnungen gefordert. Einige Landesbauordnungen erlauben es Vermietern allerdings, die Wartung selbst zu übernehmen. 


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Keine Angst vor Fehlalarmen

Seit die Rauchmelderpflichten bestehen, müssen die Feuerwehren häufiger ausrücken, berichtet Silvia Darmstädter, Sprecherin des Deutschen Feuerwehrverbandes in Berlin. Verlässliche Zahlen gebe es aber nicht. Dennoch betont die Expertin, dass Rauchmelder Leben retten können. Und lieber einmal zu oft gewarnt als zu wenig: Wer einen Alarm hört und die Feuerwehr verständigt, obwohl es gar nicht raucht oder brennt, hat nichts zu befürchten. Die Feuerwehr rücke in solchen Fällen immer aus - und schicke danach auch keine Rechnung, sagt Darmstädter.

Wie Sie sich am besten verhalten, wenn es zu Hause brennt, erfahren Sie hier.

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