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Erdbeeren: Warum fließendes Wasser Gift für die Früchte ist

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Wichtige Tipps zur roten Frucht  

Warum fließendes Wasser Gift für Erdbeeren ist

03.05.2017, 16:59 Uhr | msh

Erdbeeren: Warum fließendes Wasser Gift für die Früchte ist. Erdbeeren in einer Schale (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nur leuchtend rote Erdbeeren sind richtig süß und aromatisch (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Sie sind süß, aromatisch und einfach nur lecker – Fans von Erdbeeren können meist gar nicht genug von der roten Frucht bekommen. Doch bei Kauf, Lagerung und sogar beim Waschen kann man einiges falsch machen.

So erkennen Sie frische Erdbeeren

"Achten Sie beim Kauf von Erdbeeren auf eine schöne, rote Farbe und einen angenehmen Geruch", empfiehlt Thomas Schaffer vom Birkenhof in Klein-Zimmern bei Darmstadt. Die Erdbeeren sollten keine Druckstellen haben und in der Verpackung darf kein Saft sein.

Auch der Glanz der Früchte und die Blättchen geben Auskunft über die Frische. Sie müssen frisch und grün aussehen und sich leicht entfernen lassen. Wer Erdbeeren in einem Hofladen oder direkt vom Hof kauft, könne davon ausgehen, dass die Erdbeeren am selben Tag gepflückt wurden, also ganz frisch sind, so Schaffer.

Finger weg von Erdbeeren mit grünen Stellen

Erdbeeren reifen nicht nach. Kaufen oder pflücken Sie deshalb nur ganz rote Früchte. Schaffer empfiehlt: "Lassen Sie besser die Finger von Erdbeeren mit weißen oder grünlichen Stellen. Erdbeeren reifen zwar noch etwas nach, der Zuckergehalt wird aber nicht mehr höher."

Wie lange kann man Erdbeeren lagern?

Erdbeeren isst man am besten noch am Kauftag, rät Schaffer. Alternativ kann man sie etwa einen, allerhöchstens zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Am besten ungewaschen in einer Schale.

Wie lange die Früchte frisch bleiben, sei auch von der Sorte abhängig, so Schaffer. Es gibt sehr weiche Sorten, die sind am nächsten Tag schon nicht mehr lecker.

Erdbeeren nicht unter fließendem Wasser waschen

Waschen Sie die Erdbeeren immer erst vor dem Verzehr und mit den Blättchen und Stielen. Am besten werden sie in eine Schale mit Wasser gegeben und so kurz abgewaschen. Sie können die Früchte aber auch vorsichtig in der Pappschale unter sanft laufendem Wasser waschen. Ein harter Strahl ist allerdings Gift für die empfindlichen Erdbeeren, es schadet ihnen und sie verlieren ihren leckeren Geschmack und wertvolle Inhaltsstoffe.

Erdbeeren mit dunklen Druckstellen nicht mehr essen

Erdbeeren sind sehr druckempfindlich und werden in der Verpackung leicht matschig oder sogar schimmlig. Sind Druckstellen vorhanden, schneidet man diese am besten direkt nach dem Einkaufen weg und deckt die Schnittstellen mit einer Folie ab.

Haben die Früchte jedoch dunkle, weiche Stellen, sollte man sie besser wegwerfen. Sie können von Mikroorganismen befallen sein, die Krankheiten hervorrufen, warnt die Initiative "Zu gut für die Tonne". Schutz vor Druckstellen bietet eine flache Box, in der die Erdbeeren locker nebeneinander liegen können. So verpackt, halten sie sich im Gemüsefach bis zu zwei Tage lang.

Wie friert man Erdbeeren am besten ein?

Wer auch nach der Saison noch Erdbeeren genießen möchte, kann die roten Früchte einfrieren. Am einfachsten ist es, die gewaschenen Erdbeeren dafür in Dosen oder Gefriertüten zu geben. Wer daraus später Marmelade kochen möchte, kann auch Püree einfrieren. Sind die Erdbeeren für Eis oder Obstsalat können Sie sie auch schon klein schneiden. Im Gefrierschrank halten sie sich etwa zehn Monate. "Der Geschmack leidet dabei nicht, eher das Aussehen", sagt Schaffer.

Erdbeeren schmecken auch pikant

Etwas Pfeffer auf der Erdbeere hebt den fruchtigen Geschmack hervor. Auch mariniert mit etwas Aceto Balsamico werden die Erdbeeren köstlich. Schaffer kombiniert die Früchte gerne mit Basilikum und Mozzarella. Auch andere frische Kräuter wie Minze und Zitronenmelisse passen. Zudem machen sich die Früchte auch gut im Salat, speziell Rucola passt perfekt ebenso wie weißer oder grüner Spargel.

Erdbeeren sind kalorienarm

Erdbeeren strotzen vor Vitaminen. Sie haben einen höheren Vitamin-C-Gehalt als Orangen und Zitronen, und zwar 60 Milligramm pro 100 Gramm Fruchtfleisch. Eine kleine Schale, also etwa 150 bis 200 Gramm, deckt bereits den Tagesbedarf. Sie enthalten auch viel Vitamin B, Folsäure und wertvolle Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Phosphor und Eisen. Darüber hinaus sind die Früchte mit 35 Kilokalorien pro 100 Gramm keine Dickmacher, wenn man sie nicht gerade mit einem großen Berg Schlagsahne genießt.

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