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Blähungen in der Schwangerschaft: Was Sie tun können

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Hormonell bedingt  

Blähungen in der Schwangerschaft: Das lindert die Beschwerden

22.10.2017, 14:01 Uhr | cf (CF), t-online.de

Blähungen in der Schwangerschaft: Was Sie tun können. Blähungen in der Schwangerschaft sind nicht ungewöhnlich (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Blähungen in der Schwangerschaft sind nicht ungewöhnlich (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Blähungen während der Schwangerschaft sind ein weit verbreitetes Phänomen und kein Grund für falsches Schamgefühl. Vermehrt gebildete Darmgase gehören zu natürlichen Randerscheinungen der hormonellen Verlangsamung der Verdauung. Wir geben Tipps, wie Sie mit den lästigen Beschwerden umgehen.

Blähungen in der Frühschwangerschaft

Schwangerschaftsbedingte Blähungen sind eine natürliche Erscheinung infolge der erhöhten Produktion des Hormons Progesteron, welches die Bewegung des Darms verlangsamt. Im Zuge dessen werden die Muskeln der inneren Organe gelockert und der Verdauungsprozess wird entschleunigt. Die Zersetzung der Nahrung dauert dadurch länger und es entstehen mehr Gase im Verdauungstrakt als üblich, die dann als Blähungen den Körper wieder verlassen. Ist die Schwangerschaft weiter fortgeschritten, kann auch das Kind hin und wieder auf den Magen und den Darm drücken und so die Verdauung behindern.

Bei den meisten Schwangeren treten die Blähungen schon in der Frühschwangerschaftsphase, im ersten Drittel, auf. Doch auch im letzten Drittel, wenn das Baby immer mehr Platz für sich im Bauch- und Gebärmutterbereich beansprucht und somit zunehmend die Darmaktivität behindert, können Verdauungsprobleme wie Blähungen und Verstopfungen, verbunden mit Völlegefühl und Übelkeit, auftreten. Eine unausgewogene Ernährung kann den Effekt außerdem noch verstärken.

Blähungen lindern durch Ernährung

Leider lassen sich Blähungen in der Schwangerschaft kaum gänzlich vermeiden. Mit bestimmten Verhaltensweisen und Ernährungsgewohnheiten können Sie die unliebsame Erscheinung aber immerhin eindämmen.

Nahrungsmittel wie Kohl, Bohnen und Zwiebeln, Pflaumen oder auch Spargel führen zu verstärkten Blähungen und sind daher, ebenso wie fettige, stark gewürzte Speisen, zu vermeiden. Auch Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte tragen zu Blähungen bei. 

Stilles Mineralwasser und ungesüßte Tees (Anis, Melisse, Kümmel oder Fenchel) hingegen regen die Verdauung an und können die Winde vorbeugen. Auch Magermilchjoghurt ist der Darmflora zuträglich.

Zeit beim Essen nehmen und Blähungen vorbeugen

Auch das Essverhalten kann die Gasbildung im Darm beeinflussen. Nehmen Sie sich daher ausreichend Zeit für die Nahrungsaufnahme und kauen Sie langsam.

Außerdem ist es sinnvoll, mehrere kleine Portionen zu essen, statt zwei richtig große Mahlzeiten. 

Ausreichende Bewegung gegen Blähungen

Moderate Bewegung, wie beispielsweise ein Verdauungsspaziergang in der freien Natur, kann zusätzlich helfen, Blähungen in der Schwangerschaft entgegenzuwirken. Durch die Bewegung kommt der Stoffwechsel in Schwung und die Darmbewegung wird auf natürliche Weise angeregt. Das Essen verweilt kürzere Zeit im Darm und es stauen sich weniger Gase an. Allerdings soll der Verdauungsspaziergang nicht in einen Marathon ausarten. Ein moderater 20-minütiger Spaziergang sollte in diesem Zusammenhang genügen.

Weitere Maßnahmen bei Blähungen in der Schwangerschaft

Auch ein warmes Bad kann den Bauch entspannen und die Krämpfe lösen. Bei starken Blähungen vor einer geplanten Aktivität können Sie auch zu Präparaten aus der Apotheke greifen, um die damit verbundenen Beschwerden zu linden. Präparate mit dem Arzneimittel Simeticon haben eine entschäumende Wirkung auf die Gase im Darm und kämpfen gegen Völlegefühl und den Druck im Magenbereich an.

Blähungen sollten nicht unterdrückt werden

Trotzdem gilt: Machen Sie sich Luft und versuchen Sie nicht, die angestaute Luft zu unterdrücken. Bei akuten Beschwerden kann es helfen, den Bauch vorsichtig zu massieren. Beginnen Sie am rechten Unterbauch und kreisen Sie im Uhrzeigersinn um den Bauch herum. Warten Sie mit der Massage eine oder zwei Stunden nach der Mahlzeit. Bei einer Risikoschwangerschaft sollten Sie Ihren Frauenarzt fragen, ob Massagen bei Blähungen zulässig sind.

Wann Sie zum Arzt gehen sollten

Sollten die Blähungen gemeinsam mit Symptomen wie Schmerzen, Durchfall oder Verstopfung auftreten, sollten Sie umgehend Ihren Frauenarzt konsultieren, besonders wenn Beschwerden dazu kommen, die sich nur auf einer Bauchseite bemerkbar machen. 

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