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Schwanger mit 40: Vorteile, Nachteile und Risiken

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Spätes Elternglück  

Schwanger werden mit 40: Vorteile, Nachteile und Risiken

16.08.2017, 12:33 Uhr | af, t-online.de, LT

Schwanger mit 40: Vorteile, Nachteile und Risiken. Schwangere Frau hält sich Babyschuhe in blau und in rosa an den Bauch (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Während der Schwangerschaft sollte auf eine gute medizinische Versorgung geachtet werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mutter werden mit 40 ist mit gewissen Risiken verbunden. Dennoch entscheiden sich immer mehr Frauen für eine späte Schwangerschaft. Wir erklären Ihnen, was für das späte Elternglück spricht und worauf Sie dabei achten sollten.

Gründe für eine späte Schwangerschaft

Mutter werden mit 40 ist schon längst keine Seltenheit mehr: In Deutschland wird inzwischen bereits jedes vierte Baby von einer Mutter über 40 Jahre geboren – Tendenz steigend. Die Gründe dafür sind vielfältig: Häufig sind es allerdings Frauen mit Hochschulabschluss, die zunächst ihre Karriere einem Kinderwunsch vorziehen. Lange Ausbildungszeiten, späte Eheschließungen und hohe Scheidungsraten verstärken diesen Trend.

Gerade alleinerziehende junge Mütter sind auf Kinderbetreuungsplätze angewiesen. Häufig sind aber nicht genügend Kitaplätze vorhanden, eine private Kinderbetreuung auf Dauer oft nicht finanzierbar. Medizinische Unterstützung in Form künstlicher Befruchtung erlauben auch Paaren im fortgeschrittenen Alter noch Nachwuchs zu bekommen. 

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, mit 40 schwanger zu werden?

Oft wird die Frage gestellt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit überhaupt ist, mit 40 noch schwanger zu werden. Es ist möglich, auch mit 40 noch auf natürlichem Wege schwanger zu werden, allerdings sinkt die Wahrscheinlichkeit von Jahr zu Jahr. Jede Frau wird mit einer bestimmten Zahl von Eizellen geboren, die sich im Laufe des Lebens "aufbrauchen". Mit dem Alter sinkt nicht nur die Quantität der Eizellen, sondern auch die Qualität. Deshalb kommt es auch häufiger zu Chromosomenstörungen und Fehlgeburten.

Ergebnisse von Studien weichen stark voneinander ab

Die Schwierigkeit bei Studien zu diesem Thema liegt darin, dass meist nur Frauen mit Kinderwunsch befragt und beobachtet werden. Wie die Fruchtbarkeit von Frauen mit 40 Jahren oder älter sich verhält, die keinen Kinderwunsch haben, wird hierbei häufig außer acht gelassen. Die Ergebnisse von Studien weichen deutlich voneinander ab. In einer Studie wird von einer 10-prozentigen Wahrscheinlichkeit gesprochen, dass eine 40-jährige Frau innerhalb eines Zyklus schwanger wird, in einer anderen wird nur noch von einer fünfprozentigen Wahrscheinlichkeit gesprochen.
Machen Sie sich durch Zahlen keinen Druck – sollten Sie nach einem Jahr allerdings immer noch erfolglos ihren Kinderwunsch verfolgen, gehen Sie zum Frauenarzt und lassen sich untersuchen.

Vorteile einer späten Schwangerschaft

Zwar sind eine Schwangerschaft und die Zeit nach der Geburt für Mütter, die 40 oder älter sind, anstrengender und die Kraftreserven schneller aufgebraucht, dafür haben sie vielen jüngeren Frauen an psychischer Stärke und Gelassenheit viel voraus – was sich positiv auf die Entwicklung des Kindes auswirken kann. Weitere Vorteile sind beispielsweise:

  • Meist sichere finanzielle Verhältnisse
  • Eltern konnten sich in ihrer Beziehung "ausleben"
  • Häufig gesünderer Lebensstil der Mutter

Nachteile und Risiken einer späten Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft mit 40 Jahren birgt allerdings auch einige Nachteile und Risiken für Mutter und Kind

  • Bluthochdruck und Diabetes kommen häufiger vor
  • Eizellen haben häufiger chromosomale Defekte
  • Strapazen durch wenig Schlaf und Anstrengung werden nicht so einfach weggesteckt, wie mit Anfang 20
  • Erhöhtes Risiko für Frühgeburten
  • Risiko für Fruchtwasserembolie steigt 
  • Komplikationen bei der Geburt sind häufiger

Solange die späte Schwangerschaft ärztlich überwacht und begleitet wird, gilt sie grundsätzlich als unproblematisch. Allerdings ist das Risiko einer Chromosomenstörung, wie beispielsweise dem Down-Syndrom, um einiges höher. Bei Schwangerschaften ab 40 kommt statistisch gesehen eins von 100 Kindern mit dieser Beeinträchtigung zur Welt.

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