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Darmflora: Diese Lebensmittel stimulieren den Darm

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Darmflora  

Diese Lebensmittel bringen Ihren Darm ins Gleichgewicht

03.05.2016, 10:02 Uhr | t-online, RS

Darmflora: Diese Lebensmittel stimulieren den Darm. Joghurt tut der Darmflora gut.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Joghurt tut der Darmflora gut. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Verdauungsprobleme sind ein alltägliches Problem und machen vielen zu schaffen. Auslöser des Völlegefühls, der Bauchschmerzen und Blähungen, ist oft eine gestörte Darmflora. Doch mit den richtigen Lebensmitteln ist es ganz leicht, die Darmflora wieder aufzupäppeln.

Die vielen Bakterien im Darm sind dafür zuständig, dass die Nährstoffe vom Körper aufgenommen werden. Sie sorgen aber auch dafür, dass sich keine Krankheitserreger im Darm ansiedeln können und stimulieren das Immunsystem. Doch durch Krankheiten und Antibiotika kann die Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten. Um eine gestörte Darmflora wieder gesund zu pflegen, braucht es keine aufwendigen Therapien oder Arzneimittel. Ausreichend ist, sich richtig zu ernähren. Dafür sind drei Lebensmittelgruppen entscheidend: Die Probiotika, Präbiotika und die Bio-Antibiotika sind für das Zusammenspiel der Bakterien im Darm unerlässlich.

Hefe räumt den Darm auf

Die erste wichtige Lebensmittelgruppe sind die Probiotika. Hierbei handelt es sich um lebende Mikroorganismen, die eine gesundheitsfördernde Wirkung im Darm haben. Die "guten" Bakterien müssen zudem sehr resistent gegen die Magensäure sein, da sie nur lebend die Darmflora unterstützen können.

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Die Milchsäurebakterien in Joghurt, Quark oder auch in Sauerkraut haben eine probiotische Wirkung. Sie stärken das Immunsystem im Darm. Auch Hefe zählt zu den Probiotika. Die darin enthaltenen Pilze sind nützlich, da sie andere Pilzstämme, die Krankheiten auslösen können, verdrängen. So wachsen nur die Pilze im Darm, die einen positiven Effekt für die Darmtätigkeit haben. Es ist jedoch wichtig, probiotische Lebensmittel regelmäßig zu essen, da sonst die Zahl der dazugewonnenen Bakterien wieder abnimmt. Nur so können Probiotika die Darmtätigkeit dauerhaft verbessern.

Futter für die Darmbakterien

Die Präbiotika sind Ballaststoffe und liefern unseren Darmbakterien hochwertige Nahrung. Sie sind also das Kraftfutter der Probiotika. Das Besondere an ihnen ist, dass sie nur von den "guten" Darmbakterien gegessen werden und somit für eine gesunde Darmflora sorgen. Präbiotika sind in viele Lebensmitteln enthalten, hauptsächlich in Obst, Gemüse und Vollkornprodukten.

Ein Beispiel ist der Apfel, der gerieben gegen Durchfall hilft. Grund dafür ist das im Apfel enthaltene Pektin. Es ist wichtig, den Apfel mit der Schale zu essen, da sich darin das Pektin befindet. Auch Inulin ist ein wichtiger präbiotischer Stoff. Er steckt vor allem in Chicorée, Artischocken und Schwarzwurzeln und fördert die Vermehrung der Darmmikroben. Doch auch wenn diese Lebensmittel die Darmflora verbessern, können sie bei übermäßigem Verzehr unangenehm werden. Denn bei der Verwertung der Präbiotika durch die Mikroben entstehen Gase und das kann zu Blähungen und Bauchschmerzen führen.

Oregano tötet schädliche Darmkeime

Medizinische Antibiotika sind die stärkste Waffe gegen bakterielle Erkrankungen. Sie hemmen das Wachstum der Mikroorganismen. Doch zu häufig angewendet, schaden sie der Darmflora, da diese nicht zwischen nützlichen und krank machenden Keimen unterscheiden können. Krankheitserreger im Darm kann man aber auch schonend mit natürlichen Stoffen angehen.

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Dazu gehören Oregano und Kapuzinerkresse. Sie bekämpfen Krankheitserreger im Darm und unterstützen so die darmeigene Immunabwehr. Auch Honig zählt mit seiner antibakteriellen Wirkung zu den Bio-Antibiotika. Er lindert Entzündungen im Darm. Auch Heidelbeeren haben eine desinfizierende Wirkung und können getrocknet sogar Durchfall stoppen.

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