Sie sind hier: Home > Nachrichten > Ausland > Europäische Union >

Der Rückweg in die EU für Großbritannien ist offen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Mögliche EU-Rückkehr  

Briten erhalten nicht erneut Rabatte

18.06.2017, 11:35 Uhr | dpa

Der Rückweg in die EU für Großbritannien ist offen. Guy Verhofstadt leitet die Brexit-Verhandlungen für die EU. (Quelle: dpa/EPA/LAURENT DUBRULE)

Guy Verhofstadt leitet die Brexit-Verhandlungen für die EU. (Quelle: EPA/LAURENT DUBRULE/dpa)

EU-Politiker Guy Verhofstadt zeigt sich offen für einen Verbleib oder eine Rückkehr der Briten in die Europäischen Union. Die Vorzeichen wären dann aber anders, so der Brexit-Beauftragte des Europaparlaments.

"Den Briten steht der Weg offen, ihre Meinung zu ändern und wieder Teil der Europäischen Union zu sein", sagte der Belgier der "Welt am Sonntag". Allerdings gäbe es dann für die Briten keine Sonderwünsche oder Rabatte mehr.

Vor Beginn der Brexit-Verhandlungen am Montag beharrte er auf der Forderung, die Rechte aller EU-Bürger zu garantieren, die bis zum erwarteten EU-Austritt 2019 nach Großbritannien ziehen. Einen früheren Stichtag lehnte Verhofstadt ab. Damit bezog er sich auf Berichte, der britische Unterhändler David Davis wolle nur EU-Bürger berücksichtigen, die bis zum Austrittsgesuch am 29. März dieses Jahres ins Land kamen. Solange die Briten Mitglied seien, ändere sich nichts an den Rechten der EU-Bürger in Großbritannien, sagte Verhofstadt.

David Davis sagte, dass Großbritannien auf jeden Fall aus der Europäischen Union austreten wird. Es gebe "keinen Zweifel - wir treten aus der EU aus", erklärte der konservative britische Politiker. In den vergangenen Tagen hatten mehrere weitere EU-Politiker, darunter Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Außenminister Sigmar Gabriel, betont, Großbritannien könne auch in der EU bleiben.

Brexit-Gespräche könnten schwierig werden

"Der Austritt gibt uns die Möglichkeit, eine positive neue Zukunft für Großbritannien zu gestalten - eine, in der wir frei sind, unsere Grenzen zu kontrollieren, eigene Gesetze zu verabschieden und zu tun, was souveräne Länder tun", teilte Davis in einer Stellungnahme mit. Das EU-Land Großbritannien hat allerdings bereits bisher nicht zum grenzkontrollfreien Schengen-Raum Europas gehört.

Er wisse, dass die Gespräche mit der EU an einigen Punkte schwierig werden könnten, erklärte Davis, der als entschiedener Austrittsbefürworter gilt. Großbritannien werde sich nicht von Europa abwenden. "Es ist wichtig, dass wir ein Abkommen erzielen, das sowohl Großbritannien als auch der EU eine gute Entwicklung ermöglicht, als Teile einer neuen tiefen und besonderen Partnerschaft, die wir mit unseren engsten Verbündeten und Freunden wollen."

Die Brexit-Gespräche zwischen der britischen Regierung und der EU sollen bis 2019 abgeschlossen sein. 

Liebe Leserinnen und Leser, leider können wir bei bestimmten Themen und bei erhöhtem Aufkommen die Kommentarfunktion nicht zur Verfügung stellen. Warum das so ist, erfahren Sie in einer Stellungnahme der Chefredaktion.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
News-Video des Tages


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Telekom Fotoservice
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017