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Sechs Wochen nach "WannaCry"  

Cyberattacke auf britisches Parlament

25.06.2017, 06:34 Uhr | AP, rok

Cyberattacke auf britisches Parlament. Das britische Parlament ist Ziel einer Cyberattacke geworden. (Quelle: Reuters)

Das britische Parlament ist Ziel einer Cyberattacke geworden. (Quelle: Reuters)

Fast sechs Wochen nach einem weltweiten Cyber-Angriff, der besonders Großbritannien im Visier hatte, steht das Land erneut betroffen da: Hacker greifen das Parlament an, wollen sich E-Mail-Zugänge von Politikern beschaffen.

Die britischen Behörden haben nach einem Hackerangriff auf das Parlament des Landes Ermittlungen eingeleitet. Zuvor seien "ungenehmigte Versuche, auf parlamentarische Nutzerkonten zuzugreifen" entdeckt worden, sagte eine Sprecherin des Londoner Unterhauses am Samstag. Der Zwischenfall hätte Abgeordnete und Mitarbeiter beeinträchtigt, sich ins System einzuloggen und ihren E-Mail-Zugang zu nutzen, so die Sprecherin. Das nationale Zentrum für Cybersicherheit und die Kriminalbehörde NCA sind in den Untersuchungen eingeschaltet.

Wie aus einer Erklärung des Unterhauses hervorging, wurde der E-Mail-Zugang von außerhalb für die Parlamentarier aus Sicherheitsgründen vorerst abgeschaltet. Die IT-Dienste im Parlament selbst arbeiteten normal. Wie viele Abgeordnete betroffen waren und wie groß der Schaden war, war zunächst nicht bekannt.

Der Liberaldemokrat Chris Rennard sagte auf Twitter, dass dringende Nachrichten per SMS verschickt werden sollten, da die E-Mails vermutlich nicht aus der Entfernung funktionierten. Der Minister für internationalen Handel, Liam Fox, sagte dem Sender ITV News, dass der Angriff eine Warnung für jedermann sei. "Wir brauchen mehr Sicherheit und bessere Passwörter. Seine Tür würde man nachts auch nicht offen stehen lassen."

Laut der Zeitung "The Guardian" war in einer E-Mail, die an alle Betroffenen verschickt wurde, die Rede von einem "andauernden und entschlossenen Angriff auf alle parlamentarischen Nutzerkonten in einem Versuch, schwache Passwörter herauszufinden". Die Versuche hätten insbesondere darauf abgezielt, Zugang zu E-Mails zu bekommen.

Der Konservative Henry Smith machte per Twitter den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un oder den russischen Präsidenten Wladimir Putin für den Angriff verantwortlich. Mit Humor schrieb er, vielleicht sei es aber auch ein Kind im Keller einer Mutter gewesen. Über sich und seine Pläne für die kommenden Stunden ohne Zugang auf seine beruflichen E-Mails schrieb er: "Ich bin unterwegs zum Pub."

Mitte Mai hatten Hacker Computer in mehr als 70 Ländern gekapert. Vor allem Großbritannien war dabei schwer getroffen worden, als die Ransomware "WannaCry" den britischen Gesundheitsdienst NHS angriff. Laut Innenministerin Amber Rudd wurden damals fast 50 von 248 Einrichtungen der Behörde attackiert.

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