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USA fordern Regimewechsel in Syrien: "Es gibt keine Lösung mit Assad"

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Trumps neuer Plan für Syrien  

"Es gibt keine Lösung mit Assad"

09.04.2017, 17:12 Uhr | rtr, df

USA fordern Regimewechsel in Syrien: "Es gibt keine Lösung mit Assad". USA fordern die Absetzung Assads (Quelle: dpa)

Assad-Anhänger tragen ein Poster des syrischen Machthabers durch die Straßen. (Quelle: dpa)

Was unternimmt Donald Trump nach dem Raketenangriff in Syrien? Die amerikanische UN-Botschafterin gibt erstmals Hinweise auf die weiteren Pläne der US-Regierung.

Die USA wollen nach dem Angriff auf eine syrische Militärbasis Baschar al-Assad aus dem Amt jagen. Es müsse einen Regimewechsel in dem Bürgerkriegsland geben, sagte die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, in einem Interview mit CNN.

"Es gibt keine Option auf eine politische Lösung mit Assad als Kopf des Regimes", sagte Haley. Die Botschafterin, die derzeit den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat innehat, kündigte an, die USA seien bereit "mehr zu tun" um ihn abzulösen.

Der US-Luftschlag gegen Assads Militärbasis sei "ein maßvoller Schritt" gewesen, so Haley. Wenn Präsident Trump der Auffassung sei, dass weitere Schritte notwendig seien, "dann wird er mehr tun".

Sieg über IS weiter am wichtigsten

Assad abzusetzen sei aber nicht die einzige Priorität der amerikanischen Syrien-Politik, sagte die frühere Gouverneurin von South Carolina. An erster Stelle stehe weiterhin ein Sieg über den Islamischen Staat. Zudem wollten die USA den iranischen Einfluss auf Syrien vermindern.

Trump und Haley korrigieren damit ihren Kurs deutlich. Noch im Wahlkampf hatte sich der neue US-Präsident immer wieder gegen militärische Eingriffe in Syrien ausgesprochen. Nun machte er aber das Assad-Regime dafür verantwortlich, Giftgas gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt zu haben und rechtfertigte damit den jüngsten Luftschlag.

Iran hält weiter zu Assad

Irans Präsident Hassan Ruhani hat dem verbündeten syrischen Staatschef Baschar al-Assad unterdessen weitere Unterstützung zugesichert. "Der Iran wird weiterhin an der Seite des syrischen Volkes stehen und auch eine engere gemeinsame Zusammenarbeit im Kamp gegen den Terrorismus begrüßen", sagte Hassan Ruhani nach offiziellen Angaben in einem Telefonat mit Assad.

Ruhani verurteilte den US-Angriff vom Freitag als Aggression und einen klaren Verstoß gegen internationales Recht.   

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