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Kopftuch und Schächten: Beck fordert Akzeptanz religiöser Riten

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Kopftuch und Schächten von Tieren  

Beck fordert Akzeptanz religiöser Bedürfnisse von Flüchtlingen

16.12.2015, 10:24 Uhr | t-online.de

Kopftuch und Schächten: Beck fordert Akzeptanz religiöser Riten. Volker Beck fordert "Respekt der Mehrheitsgesellschaft gegenüber den religiösen Vorstellungen und Vorschriften von Minderheitsreligionen". (Quelle: dpa)

Volker Beck fordert "Respekt der Mehrheitsgesellschaft gegenüber den religiösen Vorstellungen und Vorschriften von Minderheitsreligionen". (Quelle: dpa)

Wie kann die Integration von Flüchtlingen verbessert werden? Nach Ansicht von Volker Beck, Innenexperte der Bundestagsfraktion der Grünen, auch durch die Bereitschaft, religiöse Bedürfnisse der Flüchtlinge zu akzeptieren. Als Beispiele nannte Beck den Umgang mit Kopfbedeckungen oder das Schächten von Tieren.

"Notwendig ist auch der Respekt der Mehrheitsgesellschaft gegenüber den religiösen Vorstellungen und Vorschriften von Minderheitsreligionen", sagte der Grünen-Politiker in der Sendung Unter den Linden im Fernsehsender Phoenix. Dazu zählte Beck religiöse Kopfbedeckungen, das religös begründete Schächten von Tieren und die Beschneidung.

Beim Schächten wird den Tieren meist ohne Betäubung der Hals durchgeschnitten, damit sie möglichst vollständig ausbluten. Im Judentum und dem Islam (und eigentlich auch im Christentum) ist der Verzehr von Blut verboten. Das Schächten ist in Deutschland nicht erlaubt, es darf aber Fleisch von derart geschlachteten Tieren importiert werden. Außerdem gibt es Ausnahmegenehmigungen.

Auch andere Seite gefordert

Beck forderte gleichzeitig, dass Menschen, die hier bleiben möchten, beispielsweise die Gleichberechtigung von Mann und Frau oder die friedliche Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Meinungen akzeptieren. 

Auch sprach er sich für die Einrichtung qualitativ unterschiedlicher Kurse zur Integration aus. "Wir können doch nicht in denselben Kurs den Ingenieur oder Arzt mit dem Analphabeten stecken", sagte Beck.

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