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Raclette Rezepte: Basis-Zutaten und neue Ideen

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Raclette-Rezepte: Basis-Zutaten und neue Ideen

| sikoe, hf (CF)

Längst hat sich Raclette als der kulinarische Winter-Klassiker schlechthin etabliert und wird besonders gerne an Weihnachten oder Silvester zubereitet. Das Essen aus dem Pfännchen steht für Geselligkeit und Abwechslung, braucht allerdings eine gewisse Vorbereitung. Probieren Sie dieses Jahr neue Zutaten und Kombinationen aus.

Raclette: Keine französische Erfindung

Der Begriff "Raclette" ist von dem französischen Verb "racler" abgeleitet, das so viel wie „kratzen“ und „schaben“ bedeutet. Obwohl häufig vermutet, kommt die Tradition aber nicht aus Frankreich, sondern genauso wie das Fondue aus der Schweiz. Käse, der sich „Raclettekäse“ nennt und zum Überbacken genutzt wird, sollte dementsprechend aus der Schweiz kommen.

Besonders in der kalten Winterzeit sind gemütliche Raclette-Abende eine willkommene Abwechslung zum Restaurantbesuch. Mit diesen Tipps wird das gemeinsame Essen kreativ. (Screenshot: t-online)
Sechs Tipps für Abwechslung beim Raclette

Besonders in der kalten Winterzeit sind gemütliche Raclette-Abende eine willkommene Abwechslung zum Restaurantbesuch. Mit diesen Tipps wird das gemeinsame Essen kreativ.

Sechs Tipps für Abwechslung beim Raclette. (Quelle: tonline)


Das Prinzip ist schnell erklärt: In einen speziellen Mini-Ofen, der in der Mitte des Tisches platziert wird, werden kleine Pfännchen hinein geschoben. Diese Pfännchen kann jeder Teilnehmer mit verschiedenen Zutaten nach Wunsch füllen. Anschließend kommt einfach etwas Raclettekäse zum Überbacken obendrauf.

Auf die Zutatenvielfalt kommt es an

Raclette lebt von der Vielfalt der bereitgestellten Zutaten. Wer nur zwei Wurstsorten und etwas Gemüse anbietet, lässt schnell Langeweile aufkommen. Tischen Sie daher möglichst viele Raclette-taugliche Zutaten auf, die verschiedene Geschmacksrichtungen von herzhaft bis süß oder würzig und scharf erfüllen.

Die Klassiker sind kleine Cocktailwürstchen, frische Champignons, Mais, Silberzwiebeln, handlich geschnittene Paprika, Tomaten, Gewürzgurken und Speck. Traditionell werden dazu Pellkartoffeln gereicht.

Darüber hinaus ist mittlerweile alles erlaubt, was schmeckt. So können Sie zum Beispiel auch kleine, gebratene Hackfleischbällchen vorbereiten oder es auch mal mit Obst probieren: Ananas, Äpfel oder Erdbeeren schmecken zum Beispiel gut zu Raclettekäse.

Verschiedene Soßen und Dips peppen das Raclette-Essen zusätzlich auf. Wer es mediterran mag, kann auch frisch-gehackte Kräuter, wie zum Beispiel Rosmarin oder Thymian, und verschiedene Gewürze anbieten. Ihre Gäste können diese über die Pellkartoffeln streuen oder damit ihr Raclette-Pfännchen verfeinern.

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Edle Raclette-Zutaten für besondere Anlässe

Raclette genießen viele im größeren Familien- und Freundeskreis zu festlichen Anlässen in der Winterzeit: An Weihnachten und Silvester sorgt das gesellige Essen für gute Stimmung. Zu solchen Anlässen gönnt man sich gerne etwas besonders Gutes. Wie wäre es also einmal mit Garnelen oder feinem Lachsfilet? Besonders edel ist auch frisch gehobelter Trüffel, den man am besten über den puren, geschmolzenen Käse gibt. Wer es nicht ganz so kostspielig mag, würzt das Raclette mit etwas Trüffelöl oder Trüffelsalz.

Auch den Raclette-Käse selbst gibt es in Gourmet-Geschäften mit verschiedenen Aromen veredelt – Chili, schwarzer Pfeffer oder Muskat sind dabei typische Varianten. Fragen Sie im Fachhandel und lassen Sie sich beraten.

Alternativen zum Raclette-Käse

Ursprünglich wurde beim Raclette-Essen gleich ein ganzer Käselaib erhitzt und der an der Schnittfläche geschmolzene Käse direkt vom Laib auf den Teller geschabt. Mittlerweile sehen die Tischöfen lediglich dünne Scheiben vor, welche die Teilnehmer auf ihr Pfännchen legen können. Idealerweise stellen Sie bereits passend geschnittene Scheiben bereit. Diese werden oft schon an der Käsetheke in der richtigen Größe geschnitten verkauft.

Wenn Sie beim Essen für Abwechslung sorgen möchten, bieten Sie Ihren Gästen neben dem Original-Raclettekäse weitere Käsesorten wie etwa Gouda an. So ist auch etwas für Kinder oder Liebhaber nicht ganz so würziger Käsesorten im Angebot. Auch Cheddar hat gute Schmelzeigenschaften und sorgt für geschmackliche Abwechslung.

Ziegenkäse ist ebenfalls eine beliebte Variante und bringt ein ganz eigenes Aroma mit. Kombiniert mit Weintrauben, frischen Feigen oder Feigensenf und nach dem Überbacken beträufelt mit etwas Honig ist er für viele ein echter Genuss.

Einen kräftigen Schimmelkäse wie Gorgonzola muss man mögen – aber auch er ist Raclette-tauglich. Käseliebhaber ergänzen ihn mit süßen Birnenspalten und Preiselbeeren.

Außergewöhnliche Raclette-Kombinationen

Eine beliebte Idee für einen Raclette-Abend sind thematisch inspirierte Zutaten für die Pfännchen. So können Sie zum Beispiel alles für ein "Hot-Dog-Pfännchen" bereitstellen: Würstchen, Röstzwiebeln, Gewürzgurken oder Relish, und zum Schluss Senf oder Ketchup. Oder für ein "Cheeseburger-Pfännchen" Mini-Frikadellen, Tomaten, Gurken und Zwiebelringe.

Auch die Raclette-Pizza erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Bieten Sie Ihren Gästen dafür selbstgemachten – oder wenn es schnell gehen soll gekauften – Pizzateig an, Salami, Champignons und was sonst noch auf eine Pizza kommt. So entsteht eine Minipizza im Raclette-Pfännchen. Bedenken Sie dabei, dass die Zubereitung etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt, bis der Teich durch ist. Es empfiehlt sich, diese Variante erst nach dem größten Hunger auszuprobieren.

Gesellige Runde: Tipps zur Vorbereitung

Ein Raclette-Abend dauert – vor allem an Silvester – nicht selten drei bis vier Stunden. Sorgen Sie also für die entsprechenden Vorräte. Wenn der Platz auf dem Tisch nicht mehr ausreicht, verwenden Sie einen Beistelltisch. Da über dem Tisch keine Dunstabzugshaube hängt, sollten Sie eine eventuell kostspielige Lampe abdecken, abhängen oder zumindest weghängen und zwischendurch immer mal lüften, falls die Geruchsentwicklung zu stark ist.

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