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Verrechnungsscheck einlösen: Darauf müssen Sie achten

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So lösen Sie einen Verrechnungsscheck ein

| nf (TP)

Verrechnungsschecks sind im Zeitalter des Online-Bankings und der Sofortüberweisung zwar selten geworden, doch noch immer kann es vorkommen, dass Sie einen Verrechnungsscheck einlösen müssen: Zum Beispiel bei einer erhaltenen Gutschrift, einer Rückerstattung oder auch beim Erhalt des Lohns. Erfahren Sie, was Sie beim Einlösen eines Verrechnungsschecks beachten müssen.

Unterschiedliche Scheckarten

Der Verrechnungsscheck ist zwar die üblichste Scheckart in Deutschland, doch daneben gibt es auch noch Orderschecks und Barschecks. Ein Barscheck kann bei der Bank, welche ihn ausgestellt hat gegen Bargeld eingetauscht werden. Dabei muss es sich nicht um die eigene Bank handeln.

Verrechnungsscheck einlösen: Darauf müssen Sie achten. Schecks werden zwar immer seltener verwendet, gehören aber immer noch zu den üblichen Zahlungsmitteln. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Schecks werden zwar immer seltener verwendet, gehören aber immer noch zu den üblichen Zahlungsmitteln. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Im Gegensatz dazu erhalten Sie bei einem Verrechnungsscheck kein Bargeld, sondern müssen ihn einlösen, das heißt, Sie müssen damit zu Ihrer eigenen Bank gehen, damit der Betrag auf Ihrem Konto gutgeschrieben werden kann. Einen Verrechnungsscheck erkennen Sie daran, dass er mit dem Vermerk "Nur zur Verrechnung" markiert ist.

Der Unterschied zwischen Order- und Verrechnungsscheck

Ein Orderscheck ist eine noch sicherere Variante des Verrechnungsschecks, denn einen Verrechnungsscheck kann eigentlich jeder einlösen, ohne dass nach einer Berechtigung gefragt wird. Bei einem Orderscheck wird dagegen der Name des Berechtigten auf dem Scheck vermerkt, sodass nur dieser den Scheck einlösen darf. Der Scheck wird dazu noch einmal auf der Rückseite vom Zahlungsempfänger unterschrieben.

Verrechnungsscheck einlösen: So geht es

Um einen Verrechnungsscheck einzulösen muss ein entsprechendes Einlösungsformular ausgefüllt werden, welches in Ihrer Bank bereitliegt. Das Formular ähnelt dem klassischen Überweisungsformular. Sie müssen dort Ihre Bankverbindung eintragen, das Formular datieren und unterschrieben.

Sind Sie Kunde bei einer Direktbank ohne Filialen, kann das Scheckformular meist aus dem Internet geladen werden. Sie drucken es aus, tragen die notwendigen Daten ein und schicken es mit dem Scheck per Post an die Bank. Falls das Formular nicht im Internet verfügbar ist, sollten Sie dem Verrechnungsscheck ein kurzes Anschreiben mit Angaben zum Konto, auf welches die Gutschrift erfolgen soll, beifügen. Eine reine Onlineabwicklung zum Einlösen des Schecks ist nicht möglich.

Vorlagefristen beachten

Wenn Sie einen Verrechnungsscheck einlösen wollen, dürfen Sie nicht zu lange warten, denn es gilt eine Vorlagefrist von acht Tagen für deutsche Schecks. Bei europäischen Schecks erhöht sich die Frist auf 20 Tage, bei anderen Ländern sogar auf 70 Tage.

Nach Ablauf der Frist sind die Banken nicht mehr verpflichtet den Scheck einzulösen – die meisten tun es dennoch aus Kulanz. Nach der Einreichung des Schecks dauert es meist einige Tage, bis das Geld gutschrieben wird, da die Bank zunächst prüft, ob das Konto des Scheckausstellers gedeckt ist.

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