24.07.2013, 12:17 Uhr | jb (CF)
Für viele Pilzsammler beginnt die Zeit des Pfifferlings im Frühsommer. Wenn auch Sie Pfifferlinge sammeln möchten, brauchen Sie sowohl einen guten Spürsinn als auch viel Geduld, denn die schmackhaften Pilze sind nicht leicht aufzuspüren. Hier finden Sie ein paar Infos zum Sammeln des Eierschwamms, wie der Pfifferling auch genannt wird.
Wenn Sie Pfifferlinge sammeln möchten, sollten Sie – frühstens ab Juni – einen Wald aufsuchen. Der Pfifferling ist ein sogenannter Mykorrhiza-Pilz und geht für gewöhnlich Symbiosen mit diversen Nadelbäumen und Laubbäumen ein. Das bedeutet, dass er am liebsten in Baumnähe am Boden sprießt. Die Pilze vergesellschaften sich häufig mit Fichten und Rotbuchen; auch Eichen, Kiefern und Tannen kommen infrage.
Pfifferlinge dürfen nur für den Eigenbedarf gesammelt werden (Quelle: Roland Mühlanger/imago)
Die charakteristischen Merkmale des Pfifferlings beziehen sich auf Form und Farbe von Hut und Stiel. Auffällig ist der gelbe Hut, der anfangs eine gewölbte Form hat und sich dann trichterförmig umstülpt. Der Hutrand kann dabei unregelmäßig wellig sein. Der hutfarbene, fleischige Pilzstiel ist kurz, etwa drei bis sechs Zentimeter lang, und verdickt sich oben in Streben zulaufend am Hut. Tipp: Die Pilze sammeln sich oft an gewissen Stellen im Wald – achten Sie auf "Pilznester" im Moos.
Wenn Sie Pfifferlinge sammeln, benötigen Sie ein scharfes Küchenmesser. Schneiden Sie die Pilze oberhalb des Waldbodens am Stiel ab. Achtung: Ernten Sie Pilze nur, wenn Sie hundertprozentig sicher sind, dass es sich um die gewünschten, essbaren Pilze handelt – diese Regel gilt nicht nur für Pfifferlinge! Es empfiehlt sich, die Pilze noch im Wald von Schmutz, faulen Stellen oder Nadeln zu befreien. Legen Sie die geernteten Pilze anschließend in einen luftigen Korb und nicht in eine luftdichte Tüte, da sie in einer solchen schnell verderben können.
Lassen Sie alte Pfifferlinge stehen, da diese nicht mehr zum Verzehr geeignet sind. Sie erkennen alte Pilze generell an einem nach oben gerichteten Hutrand, eine dunkle Färbung der Röhrenschicht oder der Lamellen sowie an weichem Hutfleisch, so der Bayerische Rundfunk in einem Bericht zum Thema. Tipp: Pfifferlinge sind, wie die meisten Pilzarten, nicht zum Rohverzehr geeignet, da sie ungekocht schwer verdaulich sind und Magenprobleme verursachen können.
Aufgrund starker Bestandsrückgänge, sind Pfifferlinge geschützt und dürfen nur für den Eigenbedarf gesammelt werden, wie der Naturschutzbund Deutschland (NABU) in einem Online-Bericht schreibt. Wo der Pilz früher sehr häufig verbreitet war, zeigt sich in Deutschland seit den Siebzigern ein starker Rückgang der Art. Wenn Sie Pfifferlinge sammeln, sollten Sie also darauf achten, dass Sie die Grenze für den Eigenbedarf nicht überschreiten – diese liegt bei zwei Kilogramm. Beachten Sie zudem, dass Sie in ausgewiesenen Naturschutzgebieten keine Pilze sammeln dürfen. Auch in Nationalparks ist die Pilzernte verboten.
24.07.2013, 12:17 Uhr | jb (CF)
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