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Pfifferlinge sind eine Explosion für den Gaumen. Erst recht, wenn diese auch noch selbst gesammelt und nicht im Supermarkt oder beim Gourmet um die Ecke gekauft wurden. Diese Pilze zu finden, hat aber schon manch einen zur Verzweiflung gebracht.
Haben Sie sich dazu entschlossen, in den Wald zu gehen und dort Speisepilze zu sammeln, dann müssen Sie vorab natürlich wissen, wo der beliebte Pilz gefunden werden kann. Der Pfifferling ist ein Mykorrhizapilz, und bevorzugt geht er mit der Gemeinen Fichte und Rotbuche eine Symbiose ein. Aber auch mit Eichen, Kiefern und Tannen ist ihm dies möglich. Sehr wohl fühlt er sich bei Jungpflanzungen und auch zwischen Gräsern, Moosen und Stauden (Vom Sommer bis Spätherbst: Der Riesenschirmling).
Pfifferlinge sammeln im Frühsommer lohnt sich (Foto: imago)
Der Pfifferling versteckt sich tief im Moos. Dort ist er dann allerdings Nesterweise zu finden. Das Sammeln kann dadurch manchmal sehr erfolgreich, aber auch sehr demotivierend sein, wenn Sie keine Nester finden sollten.
Das Sammeln des Pilzes ist derzeit nur noch für den Eigenbedarf erlaubt, um den Gesamtbestand zu schützen. In der Vergangenheit hat es beim Pfifferling einen starken Rückgang gegeben. Die Ursache hierfür liegt wohl am Ozon und der allgemeinen Verschmutzung der Umwelt. So können sich die Sporen nicht mehr richtig entfalten, durch die sich die Pilze fortpflanzen. Sammeln Sie daher wirklich nur für Ihren Eigenbedarf, um den Pfifferling noch lange erhalten zu können.
Auch wenn der Pilz durch seinen sehr fransigen und trichterförmigen Hut keinen Schönheitspreis gewinnen wird, ist er nicht nur besonders schmackhaft, sondern spielt auch eine wichtige Rolle in der Natur. Nehmen Sie deshalb auch nie die Wurzeln mit heraus, sondern schneiden Sie den Pilz vorsichtig ab, sodass er sich danach wieder erholen kann.
Neben dem Messer gehört zur Grundausstattung beim Pilzesammeln ein Korb, in dem Sie die Pilze transportieren können. Plastiktüten oder andere Behältnisse sind für Pilze nicht geeignet. Wenn Sie bei der Bestimmung von Pilzen noch nicht besonders erfahren sind, sollten Sie auch ein Bestimmungsbuch mitnehmen, um etwaige Verwechslungen mit möglicherweise giftigen Pilzen auszuschließen: Der Orangefuchsige Raukopf etwa kann leicht mit einem Pfifferling verwechselt werden. (Steinpilze sammeln: Tipps und Tricks)
Pilzsaison 2013: In welchem Monat Sie welche Pilze sammeln können
Quelle: nw (CF)
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