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Blaumeisen: Brutzeit und Brutverhalten der Singvögel

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Strikte Rollenverteilung  

Blaumeisen: Brutzeit und Brutverhalten der Singvögel

| hm (CF)

Blaumeisen gehören neben den etwas größeren Kohlmeisen zu den häufigsten Brutvögeln in Deutschland. Auch in der Stadt fühlen sich die vorwitzigen Singvögel ausgesprochen wohl. Erfahren Sie hier mehr über die Brut der lebhaften Blaumeisen.

Brutzeit der Blaumeisen beginnt früh

Bereits im Januar beginnen die ersten Blaumeisen an die Familienplanung zu denken. Einige Männchen fangen dann bereits damit an, potenzielle Konkurrenten aus dem Gesichtsfeld der Weibchen zu verdrängen und zwitschern Reviergesänge. Sobald sich zwei Blaumeisen zu einem Paar zusammengefunden haben, beginnt die Vorbereitung für die Brutzeit, indem das Männchen dem Weibchen potenzielle Nistplätze zeigt.

Blaumeisen: Brutzeit und Brutverhalten der Singvögel. Die Brutzeit der Blaumeisen endet, nachdem das letzte Küken aus seinem Ei geschlüpft ist (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Brutzeit der Blaumeisen endet, nachdem das letzte Küken aus seinem Ei geschlüpft ist (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Brutverhalten von strikter Rollenverteilung geprägt

Blaumeisen legen bis zu 13 Eier und brüten anschließend in der Regel 13 bis 15 Tage. Typisch für das Brutverhalten der Vögel ist, dass der Nachwuchs über mehrere Tage versetzt schlüpft.

Das Brutverhalten der Blaumeisen entspricht dem der meisten anderen Meisenarten. Die Rollen sind dabei klar verteilt. Das Weibchen bebrütet die Eier, während das Männchen das Revier bewacht. Zum Brutverhalten gehört auch, dass das Männchen das brütende Weibchen mit Nahrung versorgt. Die Brutzeit endet, nachdem das letzte Blaumeisen-Küken aus seinem Ei geschlüpft ist.

Hungriger Nachwuchs

Das Weibchen ist nach dem Schlüpfen zunächst damit beschäftigt, die noch nackten Nestlinge unter ihrem Gefieder vor Witterungseinflüssen zu schützen. Der frischgebackene Familienvater ist währenddessen durchgehend mit der Nahrungssuche beschäftigt. Zunächst muss er die Nahrung noch an das Weibchen übergeben, das die Jungen damit füttert. Nach etwa acht Tagen teilen die Eltern die Fütterungen meist untereinander auf.

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