21.02.2013, 16:53 Uhr | cf (CF)/ses
Wasser in Plastikflaschen hat Vorteile: Das Gewicht ist deutlich geringer als bei Glas und die Plastikflasche zerbricht nicht, wenn Sie einmal herunterfällt. Allerdings zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, dass Wasser in Plastikflaschen durch die in ihnen enthaltenen chemischen Stoffe belastet sein kann. Wir erklären, wie die Belastung zu Stande kommt und warum Sie vermehrt Glasflaschen verwenden sollten.
Ausreichendes Trinken gehört jeden Tag zu unserer Ernährung - die Frage ist jedoch: Was sollte man am besten trinken und was ist gesundheitlich wirklich unbedenklich? Den letzten wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge haben Forscher der Universität Frankfurt in Wasserflaschen aus Plastik hormonähnliche Stoffe wie das weibliche Sexualhormon Östrogen nachgewiesen. Bei zwölf von 20 Mineralwassermarken sei eine hormonelle Wirkung nachgewiesen worden, erklärt Martin Wagner vom Institut für Ökologie, Evolution und Diversität der Frankfurter Universität in diesem Zusammenhang.
Das gefährliche an Plastikflaschen sind die Weichmacher (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Das zum Vergleich herangezogene Leitungswasser wies hingegen geringere Belastungen auf. Der Frankfurter Wissenschaftler unterstrich, dass die Ergebnisse keine konkrete Gesundheitsgefahr zur Folge haben. Doch sie belegen eine Verbreitung von Umwelthormonen in Nahrungsmitteln, die aus Kunststoffverpackungen stammen könnten. So besteht der Verdacht, dass Stoffe wie etwa Weichmacher, die im verwendeten Kunststoff in kleinen Mengen enthalten sind, ins Wasser auslaugen. "Wir haben Mineralwasser aus Glas- und Plastikflaschen verglichen und konnten zeigen, dass die östrogene Belastung in Wasser aus PET-Flaschen etwa doppelt so hoch ist wie in Wasser aus Glasflaschen", sagte Wagner. (Ist zu viel Trinken wirklich ungesund?)
lifestyle.t-online.de: Warum Plastikflaschen den Wassergeschmack verderben
Die Antwort auf die Frage, ob Wasser aus der Plastikflasche ungesund ist, kann nicht eindeutig geklärt werden. Allerdings könnte die erwähnte Studie als Ansatzpunkt weiterer Forschungen dienen, um der Ursache der gemessenen Belastungen auf den Grund zu gehen. Trotzdem wurde deutlich, dass die gemessene Schadstoffkonzentration in Glasflaschen geringer ausfiel, als bei Plastikflaschen. Ob dieses Ergebnis letztendlich durch das verwendete Material erklärt werden kann, wird sich zeigen.
keine gültigen Elemente gefunden!Der "Spiegel" zitiert in diesem Zusammenhang eine weitere Studie, in der nachgewiesen wurde, dass chemische Weichmacher in Plastikflaschen Einfluss auf die menschliche Gesundheit nehmen. So konnten Forscher der University of Cincinnati in den USA bereits im Jahr 2005 zeigen, dass sich der chemische Weichmacher Bisphenol A in Baby-Trinkflaschen bereits in kleinen Mengen negativ auf die Hirnentwicklung von Kleinkindern auswirkt. (Welches Wasser ist für die Babynahrung geeignet?)
Um ganz sicher zu gehen, kein Mineralwasser zu trinken, das chemisch belastet ist, sollten Sie vermehrt Getränke aus Glasflaschen konsumieren. Die gemessenen Werte der hormonähnlichen Substanzen waren dort laut Studie nur etwa halb so hoch wie in Plastikflaschen. Wenn Sie lieber eine Plastikflasche verwenden möchten, achten Sie darauf, nur Wasser aus Mehrwegflaschen zu trinken, da diese aus einem festeren Kunststoff bestehen und einen geringeren Anteil an Weichmachern aufweisen. (Mineral-, Tafel- und Leitungswasser: Unterschiede)
21.02.2013, 16:53 Uhr | cf (CF)/ses
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