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Ob Sie Ihren Rasen düngen müssen, können Sie am besten nach dem Winter feststellen. Zunächst sollten Sie den Zustand der Fläche überprüfen und alle äußeren Umstände wie Nutzung, Tageslichtzufuhr und Temperatur bedenken. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie einen Nährstoffbedarf bei Ihrem Rasen erkennen und erklären, welche Inhaltsstoffe im Dünger sein sollten.
Betrachten Sie Ihren Rasen zu Frühjahrsbeginn ganz genau. Finden Sie kahle Flecken, Moosflächen oder stellen fest, dass der Rasen nicht richtig wächst, fehlen ihm womöglich die nötigen Nährstoffe. Da kann Düngemittel Abhilfe schaffen. Bedenken Sie allerdings gleich zu Beginn, dass die Pflanzen nur eine bestimmte Menge an Nährstoffen aufnehmen können. Eine Überdüngung kann sich dauerhaft nachteilig auswirken. (Rasen düngen: Diese Tipps und Tricks helfen dabei)
Vor dem Düngen kann eine Bodenanalyse sinnvoll sein (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
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Um den genauen Bedarf an zuzuführenden Nährstoffen zu klären, ist eine Bodenanalyse sinnvoll. Der beste Zeitpunkt dafür ist in der Vegetationsruhe von November bis März. Hierfür entnehmen Sie am besten an verschiedenen Stellen Ihres Gartens eine Bodenprobe von mindestens 250 g aus den obersten 10 cm des Rasens und werten sie beispielsweise mit einem Test-Set aus dem Fachhandel aus. Auch manche Gartencenter bieten diesen Service an.
Sie können Ihre Probe ebenfalls an ein Labor für Boden- und Umweltanalytik senden. Dort erhalten sie die genausten Ergebnisse. Die Experten können Ihnen zudem sagen, in welchen Bereichen ein Nährstoffmangel vorliegt, so dass Sie gezielt düngen können. (Ist Flüssigdünger besser als Feststoffdünger?)
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Neben Wasser benötigt der Rasen vor allem Licht und Wärme. Sind diese Voraussetzungen nicht gegeben, hilft das beste Düngemittel nicht. Aber genau für diese Zwecke gibt es ein spezielles Saatgut für Schattenrasen, der mit weniger Licht auskommt. Dieser besondere Rasen ist auch nicht so empfänglich für Moos, das sich gerne im Schatten bildet. Allgemein werden den Pflanzen beim Düngen in der Regel Phosphor, Kalium und Stickstoff zugeführt. All diese Elemente regen das Wachstum an und sorgen für eine höhere Stabilität.
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Nahezu jeder Dünger enthält diese Elemente. Stickstoff ist dabei der wichtigste Grundnährstoff für Gräser. Kalium hingegen reguliert den Wasserhaushalt und stärkt die Widerstandskraft gegen äußere Einflüsse. Phosphor verbessert die Beständigkeit bei Frost und fördert das Wurzelwachstum. Viele nutzen auch Dünger, der extra mit Magnesium für eine kräftige Blattfarbe und Calcium, um die Zellwände zu stabilisieren, angereichert ist. (Asche als Dünger im Rasen einsetzen)
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Quelle: rr (CF)
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