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Bekämpfung von Giersch - so gelingt´s erfolgreich und effektiv

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Bekämpfung von Giersch - so gelingt´s erfolgreich und effektiv

| ip (hp), ar

Der Giersch gehört zu den hartnäckigsten Unkräutern, die sich im Garten ausbreiten können. Die Bekämpfung erfordert die richtige Strategie und Ausdauer.

Giersch (Aegepodium Podagraria), auch Geißfuß genannt

Wächst und gedeiht es im Garten, wuchert auch das Unkraut. Zu den besonders lästigen Arten gehört der Giersch. Der weiße Doldenblütler wächst bis zu einer Höhe von 100 Zentimetern und tritt gerne in Gruppen auf. Die Bekämpfung ist schwierig, da sich die Triebe nicht nur über Samen, sondern auch in kriechender Weise unter der Erde ausbreiten.

Bekämpfung von Giersch - so gelingt´s erfolgreich und effektiv. Giersch dauerhaft zu entfernen, erfordert viel Geduld und Arbeit (Quelle: imago/Sabine Gudath)

Giersch dauerhaft zu entfernen, erfordert viel Geduld und Arbeit (Quelle: Sabine Gudath/imago)

Strategien zur Bekämpfung

Eine umweltfreundliche Art der Bekämpfung von Giersch besteht in seiner regelmäßigen Entfernung. Dabei ist es wichtig, nach Möglichkeit alle unterirdischen, elfenbeinfarbenen Triebe mitzunehmen. Die Prozedur ist langwierig, da meistens Samen im Boden zurückbleiben und erneut keimen. 

Am besten fangen Sie bereits im Frühjahr an das Unkraut mit einer Hacke auf Bodenhöhe abzuschlagen. Laut dem Magazin "Mein schöner Garten" schwächt dies die Pflanze und der Pflanzenteppich wird nach und nach lückiger. Roden Sie hier das Wurzelwerk am besten mit einer Grabegabel und entfernen Sie gründlich alle Kriechtriebe.

Eine andere Strategie, den Garten gierschfrei zu bekommen, besteht darin, der Pflanze Licht und Nährstoffe zu entziehen. Das gelingt mit dem Anbau von Gemüse, wie beispielsweise Kartoffeln und anderen Bodendeckern. Das gleiche Ergebnis ist durch das Abdecken des Bodens mit schwarzer Folie zu erreichen. In Folge stockt das Wachstum der Pflanze und diese verkümmert.

Leichte Verbreitung

In der Regel wächst der Giersch aber spätestens dann weiter, wenn die Samen eine Chance bekommen zu keimen. Wichtig bei der Bekämpfung von Unkräutern jeder Art ist, dass die Samen nicht in den Kompost gelangen. Ansonsten tauchen die Pflanzen nach dem nächsten Düngen erneut im Beet auf.

Hilft die umweltverträgliche Bekämpfung nicht, bietet der Handel Herbizide an, welche ausschließlich gegen Giersch entwickelt wurden. Das richtige Produkt vernichtet oberirdische und unterirdische Pflanzenteile gleichermaßen. Bei der Verwendung ist aber zu bedenken, dass auch andere Pflanzen und sogar Tiere zu Schaden kommen können.

Giersch ist ein nützliches Unkraut

Aufgrund seiner enthaltenen Vitamine und Spurenelemente galt Giersch schon in vergangener Zeit als geschätzte Heilpflanze. Seine grünen und saftigen Blätter dienten damals wie heute als schmackhaftes Wildgemüse, ähnlich dem Spinat. Sie lassen sich zu Salat, Gemüse, Suppen und Aufläufen sowie als Tee zubereiten.

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