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Medizinische Fußpflege: Was zahlt die Krankenkasse?

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Medizinische Fußpflege: Was zahlt die Krankenkasse?

| uc (CF)

Wer unter Problemen an den Füßen leidet, dem hilft oft eine medizinische Fußpflege bei einem Podologen. Diese kann ärztlich verordnet oder privat in Anspruch genommen werden. Doch wann bezahlt der Patient die Kosten der Behandlung und wann erfolgt eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse?

Medizinische Fußpflege: Definition und Behandlung

Podologie ist seit 2002 ein Ausbildungsberuf und wird als Heilkunde am Fuß definiert, die von entsprechendem Fachpersonal – allerdings nicht ärztlich – durchgeführt wird. Die medizinische Fußpflege soll Probleme mit den Füßen beheben.

Medizinische Fußpflege: Was zahlt die Krankenkasse?. Die medizinische Fußpflege hilft bei Fußleiden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die medizinische Fußpflege hilft bei Fußleiden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wie das Portal "gesundheit.de" berichtet, sucht der Podologe dabei gezielt nach Entzündungen, Geschwüren, offenen Wunden, Druckstellen, Blasen, Warzen, Hornhaut, Hühneraugen oder eingewachsenen Fußnägeln, die er – falls notwendig – mit speziellen Arbeitsgeräten behandelt. Zuätzlich berät man Sie zur richtigen Fußpflege daheim und , wie man Fußverletzungen vermeiden kann.

Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse?

Liegt eine medizinische Notwendigkeit für eine Fußpflege mit entsprechender Verordnung vom Arzt vor, werden die Kosten für eine Behandlung beim Podologen von der Krankenkasse übernommen. Das ist etwa bei Diabetikern der Fall, die öfter als gesunde Menschen unter Pilzerkrankungen leiden und entsprechend behandelt werden müssen. Die Dauer der Behandlung "erfolgt in Absprache mit dem behandelnden Arzt in regelmäßigem Abstand drei- bis viermal innerhalb von sechs Wochen und nimmt 40 bis 50 Minuten in Anspruch", informiert "gesundheit.de".

Auch vorsorglich, also ohne medizinischen Grund, kann eine medizinische Fußpflege in Anspruch genommen werden, dann allerdings übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Behandlung nicht. In diesem Fall müssen Sie – je nach Dauer der Anwendung – mit rund 25 Euro pro Behandlung rechnen.

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