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Managerin von Michael Schumacher dementiert Aufwach-Gerüchte

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Seit einem Monat im Koma  

Managerin von Michael Schumacher dementiert Aufwach-Gerüchte

29.01.2014, 17:40 Uhr | t-online.de, dpa

Managerin von Michael Schumacher dementiert Aufwach-Gerüchte. Michael Schumachers Managerin Sabine Kehm spricht am 01.01.2014 vor dem Krankenhaus in Meribel (Frankreich) zu Journalisten. (Quelle: dpa)

Michael Schumachers Managerin Sabine Kehm spricht am 01.01.2014 vor dem Krankenhaus in Meribel (Frankreich) zu Journalisten. (Quelle: dpa)

Michael Schumachers Managerin Sabine Kehm hat einen Medienbericht über den Zustand des Formel-1-Rekordweltmeisters als Spekulation bezeichnet. Die französische Sportzeitung "L'Équipe" hatte berichtet, dass Schumacher nach Informationen des Blattes langsam aus dem künstlichen Koma geholt werden solle.

"Ich betone erneut, dass jegliche Aussagen über Michaels Gesundheitszustand, die nicht vom behandelnden Ärzteteam oder seinem Management stammen, als Spekulation zu werten sind", teilte Kehm in einer schriftlichen Stellungnahme in dreisprachiger Ausfertigung mit. "Ich wiederhole, dass wir Spekulationen nicht kommentieren werden", bekräftigte sie.

"L'Équipe" hatte sich unter der Schlagzeile "Eine entscheidende Woche" auf zwei Seiten dem Schicksal Schumachers gewidmet. Ohne eine Bestätigung durch das Management oder die behandelnden Ärzte hieß es, dass der frühere Rennfahrer positiv auf den Aufwachprozess reagiert habe.

Zustand weiterhin kritisch, aber stabil

Schumacher liegt nach seinem schweren Skiunfall vor genau einem Monat in Méribel weiter im Krankenhaus von Grenoble. Bei dem Sturz mit dem Kopf auf einen Felsen hatte er sich am 29. Dezember ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zugezogen. Die bis dato letzten offiziellen Informationen stammen vom 17. Januar. Sein Zustand wurde damals als stabil bezeichnet, die Ärzte würden ihn aber weiter kritisch betrachten.

Erst bei größeren Veränderungen wollen sich Kehm oder die Ärzte wieder zu Wort melden. Wie es ihm aktuell geht, wie es mit Schumacher weitergeht - niemand außer einem ganz engen Kreis kennt die Antworten auf diese Fragen.

Vettel: "Der Horror, wenn man nicht weiß, was passiert"

Zuletzt zeigte sich vor allem Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel am Rande der Testfahrten für die neue Saison im spanischen Jerez de la Frontera tief bestürzt über die schweren Folgen für sein Kindheitsidol, der mit den Jahren Freund und Ratgeber. "Letzten Endes ist das immer noch ein Schock, weil man nicht weiß, was mit dem Michael passiert. Was aus der Person wird, die man so gut kennengelernt, die man schätzen gelernt hat", sagte Vettel bei einer Medienrunde.

"Ich bete und hoffe, dass das Wunder passiert und dass der Gleiche aufwacht, so wie er vorher war." Bis jetzt gebe es allerdings noch kein Aufatmen. "Für uns ist das schon schlimm, für Leute, die ihn kennen. Aber ich glaube, für die Familie und für enge Freunde ist das der Horror, wenn man nicht weiß, was passiert", so Vettel weiter.

Schumis ehemalige Rennställe fahren mit Botschaft am Auto

Neben Vettel hoffen auch viele andere ehemalige Schumacher-Kollegen, dass der siebenmalige Weltmeister auch diesen Kampf gewinnt. Team-Mitglieder seines Ex-Arbeitgebers Ferrari formierten sich in Jerez zu einem großen Gruppenbild mit einer Tafel "Forza Michael", dieselbe Aufschrift trug der neue Wagen bei Testfahrten in Südspanien. Zudem schickt die Scuderia ihm via Internet 72 Tage lang Genesungswünsche - 72 für die Anzahl seiner Siege im Ferrari.

Auch der neue Mercedes fährt in Jerez mit einer besonderen Botschaft für den 45-Jährigen, der im Silberpfeil von 2010 bis einschließlich 2012 sein Formel-1-Comeback gegeben hatte: "KeepFightingMichael" - Kämpfe weiter, Michael.

Auch der dreimalige Champion Niki Lauda schickte eine emotionale Botschaft an Schumacher. "Michael, ich verfolge deine Entwicklung jeden Tag, und jeden Tag bin ich in Gedanken bei dir. Ich hoffe, bald wieder mit dir reden zu können, sehr bald", schrieb Lauda auf der Ferrari-Homepage.

Vettel schickt Schumacher SMS nach Sturz

Am 29. Dezember war Rekordweltmeister Schumacher im Skigebiet oberhalb von Méribel gegen elf Uhr morgens bei einem Sturz mit dem Kopf auf einen Felsen geprallt. "Ich habe ihm am Anfang noch eine SMS geschickt: "Ich habe gehört, du bist gestürzt. Hoffe, es war nichts Schlimmeres, gute Besserung", erinnerte sich Vettel.

Erst im Laufe des Abends wurde klar, wie bedrohlich Schumachers Lage war. Nachdem er in das Unikrankenhaus von Grenoble gebracht worden war, wurde er umgehend notoperiert, am Tag danach folgte ein zweiter Eingriff. Entwarnung gab es bis heute nicht. Das Warten auf neue Nachrichten aus Grenoble ist für viele quälend. Vettel kritisierte dabei auch die aus seiner Sicht "sensationsgeilen Medien".

Schumachers Ehefrau hatte gut eine Woche nach dem Unfall die Medienvertreter sogar in einer Mitteilung aufgefordert, die Klinik zu verlassen.

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