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Die optimale Luftfeuchtigkeit in der Wohnung finden

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Raumklima  

Optimale Luftfeuchtigkeit in der Wohnung finden

29.01.2016, 10:56 Uhr | rw, zuhause.de

Die optimale Luftfeuchtigkeit in der Wohnung finden. Die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung darf weder zu hoch noch zu niedrig sein. (Quelle: imago/Paul von Stroheim)

Die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung darf weder zu hoch noch zu niedrig sein. (Quelle: Paul von Stroheim/imago)

Die richtige Luftfeuchtigkeit in der Wohnung ist enorm wichtig. Zu trockene Luft ist auf Dauer ebenso schädlich wie eine zu feuchte Luft. Doch wie hoch sollte die Luftfeuchtigkeit sein? Wie misst und reguliert man sie? Sollte man beispielsweise auch dann lüften, wenn es draußen nass und neblig ist?

Experten empfehlen im Wohnraum eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent. Zuverlässig und bequem kann man den Feuchtigkeitsgehalt der Raumluft mit einem Hygrometer messen. Schon für rund 20 Euro bekommt man gute Geräte.

Falsche Luftfeuchtigkeit schadet der Gesundheit

Kurze Überschreitungen der empfohlenen Luftfeuchtigkeit sind nicht weiter schlimm. Ein dauerhaft zu feuchtes Raumklima hingegen begünstigt Schimmel.

Auch im Winter sollte man deshalb regelmäßig lüften – wenn möglich viermal, mindestens aber zweimal täglich für fünf bis zehn Minuten. Die Fenster werden dabei nicht gekippt, sondern vollständig geöffnet – für einen optimalen Luftaustausch am besten zwei gegenüberliegende zugleich.

Der beste Zeitpunkt ist abends vor dem Zubettgehen und morgens unmittelbar nach dem Aufstehen. Führt man der Luft zwischendurch weitere Feuchtigkeit zu – etwa beim Duschen, Kochen oder Wäschetrocknen, muss man diese zusätzlich weglüften.

Auch bei Nebel oder Regen lüften

Das gilt auch an nasskalten Wintertagen, wenn es draußen neblig ist oder regnet. Das mag zunächst widersinnig erscheinen, schließlich ist bei Nebel die Außenluft so feucht, dass sie gesättigt ist. Die relative Luftfeuchtigkeit draußen beträgt 100 Prozent.

Trotzdem reduziert das Lüften auch an solchen Tagen die Feuchtigkeit in Innenräumen. Denn warme Luft kann viel mehr Wasserdampf aufnehmen als kalte. 

Bei empfohlenen 20 Grad Raumtemperatur befinden sich 10,2 Gramm pro Kubikmeter (g/m³) Wasserdampf in der Luft, wenn die relative Luftfeuchtigkeit 60 Prozent beträgt. Bei Außentemperaturen um den Gefrierpunkt enthält die Luft selbst bei Nebel nur etwa 5 g/m³ Wasserdampf. Die Luftfeuchtigkeit im Raum sinkt also, wenn die Luft hineinströmt und sich erwärmt.

Luftfeuchtigkeit sollte nicht zu niedrig sein

Ein häufiges Winterproblem ist deshalb eher zu trockene als zu feuchte Luft. Sowohl die Heizungsluft im Raum, wie auch die kalte Winterluft draußen sind feuchtigkeitsarm. Liegt die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung dauerhaft unter 40 Prozent, trocknen die Schleimhäute der Augen und oberen Atemwege aus. Man wird anfälliger für Krankheitserreger und das generelle Wohlbefinden leidet.

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Verbessern kann man das Raumklima mit Zimmerpflanzen. Einige Pflanzengattungen geben bis zu 97 Prozent des Gießwassers nach und nach als Wasserdampf wieder ab und regulieren so die Luftfeuchtigkeit im Raum. Außerdem wandeln sie ausgeatmetes Kohlendioxid in Sauerstoff um und wirken dadurch schlechter Luft entgegen.

Auch handelsübliche Lufterfrischer helfen schnell und zuverlässig gegen zu trockene Luft. Die Kosten sind überschaubar. Allerdings fielen in Tests immer wieder einige der Geräte negativ auf, weil sie die Raumluft stark verkeimen oder die Befeuchtungsleistung nicht korrekt angegeben wird. 

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