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Brottopf statt Papiertüte: So bleibt Brot länger frisch

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Brot  

Apfelstück hält Brot länger frisch

17.07.2015, 17:36 Uhr | akl

Brottopf statt Papiertüte: So bleibt Brot länger frisch. Brot mit hohem Roggenanteil schmeckt länger frisch. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Brot mit hohem Roggenanteil schmeckt länger frisch. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Gerade erst beim Bäcker gekauft und schon ist es innen trocken und die Kruste zäh: Wird Brot falsch aufbewahrt, ist es bald nicht mehr genießbar. Doch mit ein paar einfachen Tricks, bleibt es länger frisch.

Brot schmeckt frisch am besten. Wer schon beim Kauf weiß, dass er den Laib in den nächsten Tagen nicht verbraucht, sollte gezielt zu Brot mit einem hohen Roggenanteil greifen. Denn Roggen kann die Feuchtigkeit wesentlich länger speichern als Weizen. Auch Vollkorn- und Sauerteigbrot eignen sich gut für eine längere Aufbewahrung. Helles Weizenbrot hingegen sollte so bald wie möglich verzehrt werden.

Raus aus der Papiertüte

Beim Bäcker wird Brot meist in Papiertüten verkauft. Zu Hause sollte man den Laib allerdings umpacken. Da Papier Feuchtigkeit aufsaugt, trocknet das Brot schneller aus. Am besten gibt man es in einen Plastikbeutel. Da dieser luftundurchlässig ist, hält sich das Brot länger. Doch Vorsicht: Man sollte immer wieder überprüfen, ob sich Feuchtigkeit am Beutel ablagert. Denn durch diese kann das Brot schneller schimmeln. Dann die Verpackung kurz offen lassen, bis die überflüssige Feuchtigkeit verdunstet ist.

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Wer Brot unverpackt aufbewahren möchte, legt es am besten in einen Brottopf aus Keramik oder in einen Römertopf. Auch Brotkästen verhindern Feuchtigkeit und sorgen für eine ausreichende Belüftung, ohne das Brot auszutrocknen. Am besten legt man das Brot zudem auf die Schnittfläche. Viele Hausfrauen empfehlen zudem, ein Stück Apfel oder Sellerie in den Brotkasten zu geben.

Behälter regelmäßig reinigen

Wenn Sie Brot in einem Brotkasten oder -topf aufbewahren wollen, sollten Sie den Behälter regelmäßig reinigen, um Schimmel vorzubeugen. Achten Sie schon beim Kauf auf ein Material, das sich gut saubermachen lässt. Holzbehälter sind deshalb nicht so gut geeignet.

Der Brotbehälter sollte alle ein bis zwei Wochen gereinigt werden. Nur Wasser oder trockenes Auswischen nützt dabei wenig, Essig oder Essigessenz ist gut für die Reinigung geeignet. Danach den Brotbehälter sorgfältig mit einem Papiertuch trockenreiben.

Einfrieren für lange Haltbarkeit

Brot fühlt sich bei Zimmertemperatur am wohlsten. In den Kühlschrank gehört es nicht. Dort ist es oft feucht und das Backwerk kann so schneller schimmeln. Außerdem nimmt Brot leicht andere Gerüche auf. Die kalte Temperatur lässt das Brot zudem schneller "alt" werden. Wer es dennoch lieber in den Kühlschrank legen möchte, sollte es am besten luftdicht verpackt im Gemüsefach aufbewahren.

Die Gefriertruhe hingegen eignet sich sehr gut zur längeren Aufbewahrung. Hier kann das Brot in einem Gefrierbeutel einige Wochen bleiben. Ganze Brotlaibe sollten dann bei Raumtemperatur aufgetaut werden. Am besten nehmen Sie es am Vorabend aus dem Gefrierfach. Denn bis das Brot essbar ist, dauert es mindestens fünf Stunden. Alternativ kann man das Brot auch schon in Scheiben schneiden und portionsweise einfrieren.

Finger weg von verschimmeltem Brot

Verschimmeltes Brot ist übrigens nicht mehr genießbar und sollte entsorgt werden. Die verschimmelte Stelle nur abzuschneiden bringt nicht viel, denn das Brot kann, wenn auch nicht sichtbar, bereits mit den Pilzsporen durchzogen sein. Schmeckt das Brot bitter und riecht es seltsam fruchtig, kann das auch schon ein Warnzeichen sein.

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