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Diesel-Hybrid-Vergleich: Citroën DS5 Hybrid4 gegen Volvo V60 D6 AWD Hybrid

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Diesel-Hybrid-Vergleich  

Citroën DS5 Hybrid4 gegen Volvo V60 D6 AWD Hybrid

24.02.2014, 13:52 Uhr | mid

Diesel-Hybrid-Vergleich: Citroën DS5 Hybrid4 gegen Volvo V60 D6 AWD Hybrid. Citroën DS5 Hybrid4 gegen Volvo V60 D6 AWD Hybrid (Quelle: Hersteller)

Citroën DS5 Hybrid4 gegen Volvo V60 D6 AWD Hybrid (Quelle: Hersteller)

Was können Hybridautos wirklich? Die Pkw mit Mischantrieb sollen mit Sprit knausern. So wie der Citroën DS5 Hybrid4 und der Volvo V60 D6 AWD Hybrid kommen sie dem Anspruch nahe, werden ihm aber nicht gerecht.

Citroën DS5 Hybrid4 gegen Volvo V60 Hybrid

Im Praxis-Test standen Effizienz und Fahrverhalten des Citroën DS5 Hybrid4 und des Volvo V60 D6 AWD Hybrid im Mittelpunkt. Der getestete Volvo V60 D6 AWD Hybrid hat das gleiche Antriebschema: Diesel vorn, E-Maschine hinten.

Der Volvo V60 D6 AWD Hybrid ist als Plug-in-Hybrid, bei dem die Batterie an der Steckdose aufgeladen wird, mit einem Preis ab 59.410 Euro deutlich teurer als der DS5 Hybrid4.

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Volvo schafft 40 Kilometer elektrisch, der Citroën gut drei

Der V60 Plug-in erreichte so im Test maximal 40,1 Kilometer, der Citroën schaffte an einem Stück 3,2 Kilometer, weil seine kleinere Batterie lediglich mit Energie beim Bremsen und im Schubbetrieb des Motors gefüttert wird.

Schwer wie eine S-Klasse

Wohl überraschte der erste Fahreindruck des nordisch cool wirkenden Skandinaviers. Er gibt einem anfangs kurz das Gefühl, eine Mercedes S-Klasse zu fahren. Der Grund? Der V60 Hybrid ist so schwer wie die Luxus-Limousine. Mit 2058 Kilogramm muss er sogar vier Zentner mehr beschleunigen als sein Gegenüber von Citroën.

EU-Testzyklus sagt wenig aus

Beide Autos lassen sich sehr sportlich beschleunigen - und das weit über 200 km/h hinaus. Der Verbrauch im EU-Testzyklus: 1,8 Liter Diesel (V60) und 3,9 Liter Diesel (DS5) je 100 Kilometer. Das ist in der Praxis schon deshalb nicht zu erreichen, weil die Hybrid-Pkw den EU-Test mit voller Batterie-Ladung starten.

So holen die Ergebnisse den Hybrid-Enthusiasten schnell in die Wirklichkeit zurück, ebenso wie die Einstiegs-Preise: Den Citroën DS5 Hybrid4 Business Class gibt es ab 41.400 Euro, den Volvo V60 D6 AWD Hybrid Summum ab 59.410 Euro.

Kaum Einsparungen in der Realität

Trotz der fortschrittlichen Technik ist ihr Kraftstoff-Verbrauch im Alltagsbetrieb eigentlich kläglich: Durchschnittlich je 100 Kilometer schluckte der Citroën DS5 Hybrid4 SportChic 5,6 Liter Diesel - übrigens der gleiche Wert wie der Konzern-Bruder Peugeot 3008 Hybrid4.

Macht es der Volvo V60 D6 AWD Hybrid Summum besser? Dem Normverbrauch von 1,8 Liter Diesel stehen im Alltagsbetrieb immerhin 3,3 l Diesel Liter gegenüber - es ist aber nur der Diesel-Konsum. Mit dem "getankten" Strom von der Haushalts-Steckdose summiert sich der Durchschnitts-Verbrauch des Schweden auf 4,9 Liter.

Ein Fortschritt? Ein etwa gleich schwerer aber größere BMW 520d Efficient Dynamics Edition mit 184 PS kam im Test mit 5,8 Liter Diesel aus, zwar "einmotorig", kostet aber ab 42.400 Euro.

Klasse Technik, die sich nie bezahlbar macht

Fazit: Der politisch korrekte Käufer braucht wahrlich ein grünes Herz, denn den Aufpreis für die klasse Technik fährt er bei einem um etwa einen Liter geringeren Kraftstoff-Verbrauch niemals herein.

Fazit Citroën DS5 Hybrid4

Plus: schickes Design, gute Verarbeitung, bequeme Sitze, reichhaltige Serienausstattung, problemloser Hybrid-Antrieb. Minus: eingeschränktes Raumgefühl, unpraktische Bedienung, nur Dosen-Getränkehalter in den Türen, mäßiger Abrollkomfort, Temporegler ab 40 km/h, vergleichsweise hoher Verbrauch.

Volvo V60 D6 AWD Hybrid

Plus: gute Verarbeitung, hoher Sicherheitsstandard, niedriger Geräuschpegel, gute Fahrleistungen. Minus: Ladeklappe nicht abschließbar, keine Kilowattstunden-Tankanzeige bei Batterie-Ladung, hoher Preis.

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