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Plug-in-Hybride: Diese Autos gibt es auf dem Markt

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Marktübersicht Stecker-Autos  

Diese Hersteller haben Plug-in-Hybride im Angebot

19.02.2016, 10:42 Uhr | Hanne Lübbehüsen, SP-X

Plug-in-Hybride: Diese Autos gibt es auf dem Markt. Eine Auswahl von vier Plug-in-Hybriden. (Quelle: Hersteller)

Eine Auswahl von vier Plug-in-Hybriden. (Quelle: Hersteller)

Elektroautos kommen in Deutschland nach wie vor nicht richtig in Fahrt. Besser ergeht es aber den Plug-in-Hybriden. Das Auto-Portal von t-online.de stellt die wichtigsten auf dem Markt befindlichen Stecker-Autos vor.

Wie der Name "plug in" schon vermuten lässt, kann man sie "einstecken" - und zwar in die Steckdose. Bei anderen Hybridfahrzeugen lädt die Batterie ausschließlich durch den Verbrennungsmotor sowie Rekuperation, also durch Rückgewinnung überschüssiger Energie beim Bremsen.

Plug-in-Hybride sind im Kommen

Die Zahl der neu zugelassenen Autos mit der Kombination aus Verbrenner und E-Maschine hat 2015 laut Kraftfahrt-Bundesamt auf 11.101 Fahrzeuge zugelegt; das sind mittlerweile fast so viele wie Elektroautos. Ein Jahr zuvor erreichten die Plug-in-Hybride knapp die Hälfte der E-Auto-Stückzahlen.

VW Passat GTE: Plug-In-Hybrid-Modell der Mittelklasse

Eine Systemleistung von 160 kW und soll nur 1,6 l/100 km und 12,2 kWh/100 km an Kraftstoff und Strom verbrauchen.

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Glaubt man Prognosen, ist es vor allem diese Form des Antriebs, die in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnt: Er ist Sprit sparend, trotzdem praktisch und leistungsstark - leider aber immer noch verhältnismäßig teuer.

BMW ist schon stark elektrifiziert

Beim Sportwagen i8 kombiniert BMW einen nur 1,5 Liter großen, quer eingebauten Dreizylinder an der Hinterachse (231 PS stark) mit dem Elektro-Aggregat an der Vorderachse (umgerechnet 131 PS). 35 Kilometer rein elektrisch kann der i8 fahren.

Das mindestens 69.200 Euro teure Oberklasse-SUV X5 xDrive40e verbraucht laut BMW 3,3 Liter Benzin pro 100 Kilometer. Angetrieben wird der X5 von der Kombination aus 2,0-Liter-Vierzylinderbenziner mit 245 PS und umgerechnet 113 PS starkem Elektromotor. 31 Kilometer kommt der X5 rein elektrisch weit. 

Im gerade überarbeiteten 3er werden ein 184 PS starke Benziner und ein in die Achtgang-Automatik integrierter Elektromotor (umgerechnet 88 PS) miteinander kombiniert. Die Übertragung der 252 PS Systemleistung erfolgt bei der 330e Limousine (ab 43.500 Euro) an die Hinterräder.

ADAC nimmt Audis Q7 Plug-in-Hybrid unter die Lupe

Das SUV ist neben dem Audi A4 der große Star auf der IAA.

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In der Plug-in-Hybrid-Version des 2er Active Tourer haben die Ingenieure die Elektro-Technik mit einem vorn quer eingebauten Dreizylinder-Turbobenziner kombiniert. Dabei treibt der Verbrenner die Vorderräder an, die Kraft des Elektromotors geht an die Hinterachse - ähnlich wie beim Allradantrieb des Hybrid-Sportlers i8. Im Sportmodus leisten beide Antriebe zusammen 224 PS. Elektrische Reichweite: 41 Kilometer.

Der BMW 7er mit Doppelherz-Antrieb, der im Sommer in den Handel kommt, soll ebenfalls 2,1 Liter auf 100 Kilometern verbrauchen. Angetrieben wird der 740e iPerformance (ab 91.900 Euro) von einer Kombination aus Vierzylinder-Turbobenziner mit 258 PS und einem Elektromotor mit umgerechnet 113 PS. Zusammen bringen sie es auf eine Systemleistung von 326 PS. Das E-Aggregat ist in die 8-Gang-Automatik integriert. 40 Kilometer rein elektrische Reichweite sind drin.

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Der Allrad-SUV ist nicht ganz preiswert - hat aber eine Menge zu bieten.

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Audi bietet zwei Plug-in-Hybride an

Audi adaptiert die Doppelherz-Technik des VW Golf beim A3 Sportback e-tron: Im Zusammenspiel leisten Benzin- und Elektromotor umgerechnet 204 PS, den Normverbrauch des Steckdosen-Hybriden geben die Ingolstädter mit 1,5 Liter auf 100 Kilometern an. Elektrische Reichweite: maximal 50 Kilometer.

Bald bestellbar ist das Oberklasse-SUV Audi Q7 mit Plug-in-Hybridantrieb und permanentem Allrad, kombiniert werden ein 3,0-Liter-V6-Diesel (258 PS) und eine E-Maschine (umgerechnet 128 PS). Gemeinsam leisten die Aggregate 373 PS und 700 Newtonmeter Systemdrehmoment. Audi verspricht maximal 56 Kilometer elektrische Reichweite.

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Preisunterschied: 20.000 Euro. Lohnt sich die Investition in den alternativen Antrieb?

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Diese Plug-in-Hybride hat Mercedes im Angebot

Beim Mercedes C 350e (ab 51.050 Euro, als T-Modell 52.700 Euro) koppeln die Stuttgarter den aus dem C 250 bekannten 2,0-Liter-Benziner (211 PS stark) mit einem 109 PS starken Elektromotor. Die Kraft der zwei Herzen kommt auf 279 PS und eine Durchzugskraft von 600 Newtonmetern. Voll im Saft reicht die Batterie für rein elektrisches Fahren bis zu 31 Kilometern.

Mit Plug-in-Hybrid-Antrieb steht der GLE für 74.200 Euro in der Preisliste. Der GLE 500 e 4matic kombiniert V6-Beziner (333 PS) und Elektromotor (umgerechnet 116 PS). Zusammen kommen die Aggregate auf eine Systemleistung von 442 PS und ein Drehmoment von 650 Newtonmetern. 

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Der Plug-in-Hybrid der S-Klasse wird in Leistung, Beschleunigung und mit exakt dem gleichen Preis (ab 108.944 Euro) gezielt als Alternative zum Achtzylinder-Benziner angeboten. Der 3,0-V6-Biturbo (333 PS) im S 500 Plug-in-Hybrid, wird vom Elektromotor mit 116 PS unterstützt, zusammen sorgen sie mit einer Systemleistung von 442 PS und 650 Newtonmeter für Fahrleistungen, die sich sehen lassen können. 33 Kilometer rein elektrische Reichweite und 2,8 l/100 km Normverbrauch gibt Mercedes an.

Mitsubishis Outlander fährt auch elektrisch

Der Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid (ab 39.990 Euro) unterscheidet sich nach seinem Facelift 2015 optisch deutlicher von den konventionell angetriebenen Versionen. Das Mittelklasse-SUV setzt auf die Kombination von elektrischem Allradsystem und Hybridantrieb. An der Vorderachse kommen ein 2,0-Liter-Benziner mit 121 PS sowie ein umgerechnet 82 PS starker Elektromotor zum Einsatz.

Ein E-Aggregat im Heck mit 82 PS ergänzt den Antriebsstrang. Bis zu 52 Kilometer rein elektrische Fahrt sind möglich.

Volvo hat zwei Hybride am Start

Beim neuen Oberklasse-SUV Volvo XC90 (ab 76.160 Euro) wird das Topmodell T8 Twin Engine nicht von einem großvolumigen Verbrennungsmotor, sondern einem Plug-in-Hybridsystem mit 400 PS angetrieben. In Sachen Leistung übertrifft die Kombination aus dem per Turbo und Kompressor aufgeladenen Vierzylinder mit 320 PS und dem 80 PS starken E-Motor den alten V8-Benziner deutlich.

Das Plug-in-SUV stürmt in 5,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und ist bis zu 230 km/h schnell. Den Verbrauch gibt der Hersteller mit 2,5 Litern auf 100 Kilometern an.

Schon länger auf dem Markt ist der V60 Plug-in-Hybrid. Der Mittelklasse-Kombi war eines der ersten Fahrzeuge, der Diesel- (215 PS stark)  und Elektromotor (umgerechnet 68 PS stark) als Plug-in-Hybrid verband. Je nach gewähltem Fahrmodus teilen sie sich die Antriebsarbeit oder bewegen den V60 Plug-in-Hybrid allein.

Zusammen kommen sie auf 283 PS und beschleunigen den Zweitonner in 6,1 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, maximal sind 230 km/h drin. Bis zu 50 Kilometer soll der Steckdosen-Hybrid rein elektrisch schaffen.

Porsche mit starkem Panamera und Cayenne

Eine Kombination aus V6-Kompressor-Benziner mit 333 PS und Elektromotor mit 95 PS (insgesamt 416 PS Systemleistung) treibt den Porsche Panamera S E-Hybrid an. Bis zu 36 Kilometer legt die mindestens 104.340 Euro teure Oberklasse-Limousine rein elektrisch zurück und kommt so auf einen Normverbrauch von 3,1 Litern auf 100 Kilometern. Im Elektromodus fährt der Porsche bis zu 135 km/h schnell und 36 Kilometer weit.

Große Teile der Plug-in-Hybrid-Technik des Panamera kommen auch beim Cayenne als Teilzeitstromer (82.920 Euro) zum Einsatz. Auch der Gelände-Porsche wird von der Kombination aus Dreiliter-Sechszylinder und Elektromotor angetrieben. Marschieren beide Herzen im Gleichschritt, werden 416 PS an alle Räder geschickt.

Vollgeladen sind gut 35 Kilometer abgas- und nahe-zu geräuschloses Fahren möglich, 3,4 Liter soll das Oberklasse-SUV auf 100 Kilometern verbrauchen. Reichweite elektrisch: 35 Kilometer.

Bei VW dürfen Golf und Passat stromern

Beim Golf GTE (ab 36.900 Euro) kommt als Benziner ein 1,4-Liter-Turbomotor mit 150 PS zum Einsatz, der im Gehäuse des Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebes untergebrachte E-Motor kommt auf immerhin 102 PS und erlaubt bei rein elektrischer Fahrt eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h (insgesamt sind 217 km/h möglich).Zusammen leisten sie 204 PS. Auf der Normdistanz von 100 Kilometern sind so theoretisch nur 1,5 Liter Benzin nötig. Elektrisch geht es bis zu 50 Kilometer weit.

Der Passat ist nach dem Golf die zweite Baureihe, in der VW ein GTE-Modell anbietet. Angetrieben wird der mindestens 44.250 Euro teure Passat GTE von einem 1,4 Liter großen Turbobenziner mit 156 PS sowie einem E-Motor mit 115 PS. Daraus ergibt sich eine Systemleistung von 219 PS, genug für eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h. Die elektrische Reichweite liegt bei bis zu 50 Kilometern.

Toyotas Prius als Hybrid und Plug-in-Hybrid

Der Toyota Prius Plug-in (36.600 Euro) basiert auf dem Standard-Hybrid Prius, hat aber eine größere Batterie. Arbeiten Verbrenner und E-Motor zusammen, ergibt sich eine Systemleistung von 136 PS. Aufgeladen fährt der Kompakte rund 25 Kilometer rein elektrisch und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Der Verbrauch liegt bei 2,1 Litern. Reichweite elektrisch: 25 Kilometer.

Diese Plug-in-Hybride kommen demnächst

Was kommt noch? Es dauert nicht mehr lange bis auch die neue Mercedes E-Klasse als Teilzeitstromer bestellbar ist. Der E 350 e hat eine Systemleistung von 279 PS. Die rein elektrische Reichweite beträgt etwas mehr als 30 Kilometer. Die Flut der Plug-in-Hybride nimmt kein Ende: Vom VW Tiguan über den Bentley Bentayga bis zum Kia Optima sind diverse Modelle mit Doppelherz-Antrieb angekündigt.

Mercedes will bis 2017 zehn Modelle mit dieser Technik ausrüsten, Volvo bietet künftig in jeder Baureihe ein Plug-in-Modell an. Sogar der Porsche 911 soll künftig als Teilzeit-Stromer über die Landstraßen cruisen.                         

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