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Die exklusivsten Jachtklubs der Welt

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Die exklusivsten Jachtklubs der Welt

05.10.2015, 15:22 Uhr | A. Jäger

Die exklusivsten Jachtklubs der Welt. So luxuriös geht es in Jachtklubs zu. (Quelle: Delius Klasing Verlag)

So luxuriös geht es in Jachtklubs zu. (Quelle: Delius Klasing Verlag)

Hier trifft sich das Who's who der Schönen und Reichen: Jachtklubs. Schließlich ist man hier unter sich - die elitärsten Kreise der Welt brauchen meist keine Publicity mehr. wanted.de gewährt Ihnen einen Blick hinter die sonst verschlossenen Türen der exklusivsten Jachtklubs.

Foto-Serie mit 7 Bildern

Es gibt natürlich einige außergewöhnlich noble Jachtklubs - doch einige sind besonders exklusiv, beispielsweise durch ihre historische oder gesellschaftliche Bedeutung. Svante Domizlaff, Journalist, Schriftsteller und passionierter Segler hat diese für seinen Bildband ("Exclusive Yachtclubs") herausgesucht.

New Yorks feinste Adresse

Unweit der mondänen Fifth Avenue in Manhattan verbirgt sich hinter der Hausnummer 37 in der West 44th Street eine der feinsten Adressen der Stadt, der New York Yacht Club (NYYC). "Ein Schritt durch die messinggefasste Glastür, und wir betreten das Reich der vielleicht bedeutendsten Segelgesellschaft der Welt", schreibt Svante Domizlaff. Gegründet wurde der Klub schon im Jahr 1844 und bis heute ist er mit rund 3000 Mitgliedern aktiv. Sogar der ehemalige US-Präsident Franklin Delano Roosevelt war hier aktives Mitglied. Viele Gewinner des America's Cup stammen

aus der Riege des Klubs. Doch der Klub nimmt nicht jeden auf: Wer sich Mitglied nennen möchte, braucht zwei Bürgen aus dem Klub und einen eindrucksvollen, seglerischen Lebenslauf. Die umgerechnet rund 2200 Euro Jahresbeitrag sind für die Mitglieder natürlich meist Peanuts.

Das Herzstück dieser Vereinigung ist der Modellraum: Mächtige Balken, romantisches Schnitzwerk von Seeungeheuern, ein verzierter Kamin und ein farbiges Deckenfenster lassen den Raum very british wirken. Hier fühle man sich bei Dry Martini und Steak New-York-Cut wie in die Zeit Lord Nelsons versetzt, beschreibt Domizlaff die Atmosphäre.

Ein königlicher Jachtklub

Und auch auf der Lieblingsinsel der Deutschen gibt es einen besonders erlesenen, sogar königlichen Klub: Den Real Club Náutico de Palma (RCNP). Ein mildes Klima und perfekte Segelreviere machen Mallorca als Anlaufhafen für Jachten besonders beliebt.

Nicht umsonst finden so wichtige Regattawochen wie die Trofeo Princesa Sofia, die Palmavela, die Trofeo Ciutat de Palma, der Superyacht-Cup und die Copa del Rey hier statt. Bei letzterer hat der spanische König Juan Carlos sogar selbst jahrelang die Trophäe überreicht - denn: Das spanische Königshaus ist wahrlich segelbegeistert. Heute mischen sich sein Sohn Felipe und seine Tochter Cristina unters Segelvolk.

Wer dem Klub beitreten möchte, muss lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Denn freie Plätze gibt es nur, wenn ein anderes Mitglied austritt oder stirbt. Die einmalige Aufnahmegebühr beträgt 12.000 Euro - der monatliche Beitrag hingegen ist mit 30 Euro relativ klein.

Ein Klub für Milliardäre

Wir bleiben im Mittelmeer, wechseln aber von Spanien nach Italien - genau genommen nach Sardinien. Hier liegt der Yacht Club Costa Smeralda (YCCS) in der kleinen, gut geschützten Bucht von Porto Cervo. "'Porto Cervo ist ein Urlaubsort an der Costa Smeralda', heißt es bei Wikipedia. Das ist korrekt", schreibt Domizlaff, "mit dem gleichen Understatement könnte man sagen, der Petersdom ist ein Haus in Rom und James Bond ein Beamter aus London." Porto Cervo ist immerhin die wohl teuerste Ferienkolonie auf dem Globus. Der YCCS ist erst 1967 gegründet worden und somit noch relativ jung. Seine Gründer: seine Hoheit Prinz Karim Aga Khan IV. und Kommandante Gianfranco Alberini. Selbst für die verwöhntesten Eigner der obersten Jachtklassen sei ein Besuch im YCCS ein Privileg, beschreibt Domizlaff den Status des außergewöhnlichen Klubs. Wer sich hier trifft, hat Milliarden auf dem Konto. Die Frauen tragen Haute Couture, die Köche servieren Haute Cuisine. 500 Mitglieder gehören dem Verein an. Wer neu aufgenommen werden möchte, braucht die Zustimmung aller plus 20.000 Euro für die Aufnahmegebühr. Monatlich werden zusätzlich 5000 Euro fällig.

Und wenn der sardische Sommer sich gen Ende neigt, können die Mitglieder ihre Segel setzen und Richtung Karibik ziehen. In Virgin Gorda auf den British Virgin islands, besitzt der Klub eine weitere Residenz mit Liegeplätzen direkt vor der Tür.

Ein britischer Mythos Der Royal Yacht Squadron (R.Y.S.) in Großbritannien war 200 Jahre lang für jedwede Öffentlichkeit unzugänglich - und erlangte so Mythenstatus. Auch heute gelingt nur selten ein Blick in das Innere dieser Welt. Fest steht: Die Geschichte des R.Y.S. geht zurück auf das Jahr 1815. Zwei Jahre danach stieß der Thronfolger und spätere König George IV. zu dem elitären Verein hinzu - 1833 folgte ihm King Edward IV. Heute ist Königin Elisabeth II. Patron des R.Y.S. Ihr Gemahl Prinz Philip ist amtierender Admiral des Klubs. Seit 1855 ist das "Castle", eine kleine Burg am Cowes, Residenz des R.Y.S. Für ihr Betreten ist ein bestimmter Dresscode erforderlich: Anzug und Krawatte sind Pflicht - lederne Bootsschuhe werden toleriert (auch wenn sie abgetragen sind), da sie einen echten Jachtbesitzer ausmachen. Prestige-Bau in Monaco

Der britische Stararchitekt Lord Norman Foster hat das Haus des Yacht Club de Monaco (YCdM) entworfen. Dementsprechend modern und minimalistisch gestalten sich die Räumlichkeiten. Erst 2014 sind sie eingeweiht worden. Der Fürstenstaat Monaco steht für Casinos, Formel-1-Rennen und Yachten. Kaum ein Unternehmen aus dem letztgenannten Business hat kein Büro hier. Auch die Monaco Yacht Show ist ein Muss für Segelfreunde mit entsprechendem Budget. Kein Wunder also, dass der Yachtklub ein gewisses Prestige ausstrahlen muss. Präsident des YCdM ist seit 1984 übrigens Prinz Albert II. - denn auch die Grimaldis sind segelaffin. Werfen Sie einen Blick auf die sonst verborgenen Räume der Jachtklubs und besuchen Sie unsere Fotoshow.

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