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Neuer Opel Astra K: Preise beginnen bei 17.260 Euro

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IAA 2015  

Das kostet der neue Opel Astra

13.06.2015, 15:01 Uhr | t-online.de

Neuer Opel Astra K: Preise beginnen bei 17.260 Euro. Opel Astra K (Quelle: Hersteller)

Opel Astra K (Quelle: Hersteller)

Der neue Opel Astra kann zum Einstiegspreis von 17.260 Euro ab sofort bestellt werden. Der Kompakte leistet als 1,4-Liter-Benziner 100 PS. Für 700 Euro Aufpreis gibt es den 105 PS starken Dreizylinder. Der 1,6-Liter-Diesel leistet 95 PS und ist ab 20.260 Euro zu haben. Ebenfalls bekanntgeworden sind die Preise für Ausstattungsdetails. Demnach kostet das Led-Matrix-Licht ab 1150 Euro. Den Online- und Service-Assistenten Opel On Star gibt es ab 650 Euro. Damit wollen die Rüsselsheimer dem Klassenprimus VW Golf näher kommen. Wir zeigen den neuen Opel schon vor seiner Premiere auf der IAA 2015.

Opel Astra K: Technische Daten und Preise

Benziner:

  • 1,4 l, 100 PS, 5-Gang: 17.260 Euro
  • 1,0 l, 105 PS, 5-Gang: 17.960 Euro
  • 1,0 l, 105 PS, Easytronic: 18.660 Euro
  • 1,4 l, 125 PS, 6-Gang: 21.111 Euro
  • 1,4 l, 150 PS, 6-Gang: 22.560 Euro
  • 1,4 l, 150 PS, Automatik: 24.010 Euro
Foto-Serie mit 15 Bildern

Diesel:

  • 1,6 l, 95 PS, 6-Gang: 20.260 Euro
  • 1,6 l, 110 PS, 6-Gang, 21.360 Euro
  • 1,6 l, 136 PS, 6-Gang: 24.910 Euro
  • 1,6 l, 136 PS, Automatik: 26.205 Euro

Die Front des neuen Opel Astra weist Merkmale des aktuellen Opel-Gesichts auf: Mandelförmige Scheinwerfer mit kantigem, L-förmigen Tagfahrlicht in den oberen äußeren Ecken. Der nun breite Kühlergrill bekommt allerdings eine doppelte Chromspange statt eines Lächelns. Hinter der kurzen Motorhaube schließt eine flache Windschutzscheibe an.

Opel Astra K: Sportliches Design

Richtig sportlich zeigt sich der Kompaktwagen in der Seitenansicht: Ein ansteigende Sicke betot die Keilform des neuen Astra. Vor dem hinteren Radlauf trägt der Opel die obligatorische Bumerang-Falz, die C-Säule bekommt einen zackigen Knick, darüber "schwebt" wie beim kleinen Bruder Adam das Dach. Die Heckscheibe fällt flach ab, die schmalen Rückleuchten ziehen sich tief in die Flanken und erinnern in der Draufsicht an die Studie Flextreme GT/E von 2010.

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Spritztour mit dem letzten Opel mit V8-Motor

Motor mobil testet den Oberklasse-Rüsselsheimer aus dem Jahr 1969. Video

Leichter, mehr Platz im Innenraum

Laut Opel soll der Kompakte je nach Version 120 bis 200 Kilogramm leichter geworden als sein Vorgänger. Möglich macht das die neue D2XX-Plattform von GM, auf der auch schon die Nahfolger von Chevrolet Cruze und Volt stehen. Der Opel Astra ist 4,37 Meter lang und wird mit einer Höhe von 1,46 Metern auch flacher. Der Radstand ist um zwei Zentimeter auf 2,67 Meter geschrumpft, trotzdem soll auch die Raumausnutzung - bislang ein Manko - verbessert worden sein. In Kombination mit neu gestalteten Sitzen soll es im Fond nun 35 Millimeter mehr Beinfreiheit als bisher geben.

Aufgeräumt zeigt sich die Bedienung: Zentrales Element des neuen Infotainmentsystems IntelliLink ist ein großer Touchscreen zwschen den vorderen Sitzplätzen. Mit dem Knöpfchen-Wirrwarr hat Opel aufgeräumt, die Bedienung wirkt durchdachter und reduzierter. Dazu gibt es eine moderne Handy-Integration für Android Auto und Apple CarPlay. Der Fahrer blickt durch ein Dreispeichenlenkrad auf zwei große Rundinstrumente, mittig gibt es zwei halbrunde Instrumente und einen weiteren kleinen Bildschirm.

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Neue Motoren zum Start

Bis 2018 will Opel 17 neue Motoren entwickelt haben, davon profitiert auch der Astra. Die Motoren leisten zwischen 95 und 200 PS. Bei den Benzinern geht es mit dem 100 PS starken 1,4 Ecotec los. Zudem gibt es mit dem 1,0 Ecotec Direct Injection Turbo und 105 PS erstmals einen Dreizylinder. Auch ein Vierzylinder-Turbo mit 145 PS Leistung ist im Programm. Bei den Dieseln setzt Opel weiter auf die 1,6-Liter-Maschine, die zwischen 95 und 170 PS leistet.

Neben der bewährten Sechsgang-Handschaltung soll auch eine Achtgang-Automatik Einzug halten, die den Vorgänger mit sechs Stufen ersetzt.

Sicherheitsassistenten an Bord

An Assistenzsystemen wird der Opel alles auffahren, was das Regal hergibt: Also Verkehrsschild- und Spurhalteassistent, Abstandsanzeige und Frontkollisionswarner, adaptiver Tempomat, Toter-Winkel-Warner und Rückfahrkamera sind (zum Teil gegen Aufpreis) erhältlich.

Matrix-Licht IntelliLux kommt

Die nächste Generation wird optional auch das neue Matrix-LED-Licht bekommen. Dabei sind jeweils mehrere Leuchtdioden zu Modulen zusammengefasst, die sich einzeln und unabhängig voneinander steuern lassen. So soll der Lichtkegel immer optimal der Fahrbahn angepasst werden. Opel kombiniert die Technik mit einer Frontkamera hinter der Windschutzscheibe für einen Fernlicht-Assistenten.

Neuer Astra mit OnStar

Mit an Bord wird auch der gerade vorgestellte Telematik-Dienst OnStar sein. Mit der Einführung des Notrufsystems E-Call werden die Fahrzeuge vernetzt. Mit einer 4G/LTE-Mobilfunkverbindung kann der Fahrer verschiedene Online-Dienste auch ohne Smartphone in Anspruch nehmen - zum Beispiel automatischer Notruf, Kontakt zum Service-Center, WLAN im Fahrzeug oder Fernbedienung verschiedener Fahrzeugfunktionen.

Premiere in Frankfurt

Gezeigt wird der neue Opel Astra auf der IAA 2015 in Frankfurt. Da bislang nur Limousinen erwischt wurden, könnte das bedeuten, dass die Kombi-Version Sports Tourer erst zu einem späeren Zeitpunkt gezeigt wird, ebenso eine mögliche Coupé-Version GTC. Im Herbst wird der Astra K zu den Händlern rollen.

Opel Cascada neu als Turbodiesel

Opel stattet übrigens den Cascada mit einem neuen 170 PS starken Turbodieselmotor aus und hebt die Leistung des Cabrios um drei Prozent. Gleichzeitig senkt der Hersteller den Normverbrauch des Viersitzers um sechs Prozent auf 4,9 Liter, was einem CO2-Ausstoß von 129 g/km entspricht. Der Diesel mit zwei Litern Hubraum erfüllt die Abgasnorm Euro-6 und beschleunigt in 10,3 Sekunden auf 100 km/h. Ab sofort ist der Opel Cascada zum Mindestpreis von 30.500 Euro bestellbar.

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