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Triumph Trophy SE: Reisemotorrad für weite Strecken

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Triumph Trophy SE: Reisemotorrad für weite Strecken

30.01.2013, 11:22 Uhr | mid

Triumph Trophy SE: Reisemotorrad für weite Strecken. Triumph Trophy SE (Quelle: Häußermann/movement-media.de)

Triumph Trophy SE (Quelle: Häußermann/movement-media.de)

Die Triumph Trophy SE präsentiert sich dem Betrachter als ein gewaltiger Brocken. Die bequeme Vollverkleidung mit sehr gutem Wind- und Wetterschutz und die serienmäßigen Koffer zeigen schon, wofür diese dicke Wuchtbrumme gedacht ist. Eine Triumph Trophy SE lädt zu Fernreisen auf zwei Rädern ein.

Mit einem Grundpreis von 18.670 Euro ist die die Trophy SE zur Zeit die teuerste Maschine von Triumph. Als Gegenwert erhält der Käufer einen weiteren Superlativ: Mit 315 Kilogramm Leergewicht ist dieses Motorrad auch das schwerste seines Herstellers. Das nötigt auch dem routinierten Biker viel Kraft ab, wenn er den britischen Reisedampfer rangieren muss. Doch beim Fahren verfliegt der gewichtige Eindruck schnell.

Triumph Trophy SE bietet bequemen Arbeitsplatz

Wir finden einen höchst bequemen Arbeitsplatz vor. Dazu trägt der in zwei Höhen auf 800 Millimeter und 820 Millimeter einstellbare und auf Wunsch beheizbare Fahrersitz bei. Für kleine Fahrer gibt es im Zubehör-Programm eine um 30 Millimeter niedrigere Sitzbank. Die Sitzposition ist aufrecht und der Lenker entsprechend breit. Die große Scheibe ist elektrisch um gut 16 Zentimeter in der Höhe verstellbar. Heizgriffe und ein Radio mit USB-Schnittstelle sind serienmäßig. Gewöhnungsbedürftig sind allerdings die tief angebrachten Rückspiegel.

Elektronisch einstellbares Fahrwerk bei der Triumph Trophy SE

Eine Neuheit bei Triumph ist das elektronisch einstellbare Fahrwerk. Im Stand lässt sich die Federbasis auf den jeweiligen Beladungszustand einstellen, was durch die Menügestaltung des Bordcomputers etwas umständlich vor sich geht. Die Dämpfung kann auch während der Fahrt in die drei Stufen "Komfort", "Normal" und "Sport" eingestellen werden. Im Komfortmodus gleitet die Trophy wie eine Sänfte. Wer eine deutlichere Rückmeldung wünscht, wählt eine der beiden strafferen Varianten, wobei selbst der Sportmodus nicht ungebührlich hart ist. Das Fahrwerk harmoniert bestens mit den auf der Testmaschine montierten Pirelli-Tourenreifen Angel ST.

Triumph Trophy SE: Kultivierter Motor mit mächtig Druck

Den Antriebsstrang hat Triumph direkt von der Reiseenduro "Explorer" übernommen. Das Dreizylinder-Aggregat mit 1215 Kubikzentimetern Hubraum ist ein souveräner Reiseantrieb, der seine sportlichen Gene nicht versteckt. Die posaunt der ansonsten überaus kultivierte Motor über 6000 Touren auch lauthals aus dem schicken dreieckigen Auspuffrohr. Dank eines maximalen Drehmoments von 120 Newtonmetern freut sich der Fahrer über eine druckvolle Kraftentfaltung in fast jeder Lebenslage.

Triumph Trophy SE läuft vibrationsarm

Lediglich bei hohen Autobahngeschwindigkeiten zollt die Trophy ihrer ausladenden Verkleidung und dem gegenüber der Explorer länger übersetzten sechsten Gang Tribut. Entschädigt wird der Fahrer durch einen vibrationsfreien Lauf und saubere Gasannahme schon ab Leerlaufdrehzahl. Der Gasgriff überträgt die Leistungswünsche des Piloten elektronisch. Das funktioniert reibungslos und ermöglicht die relativ einfache Integration der Antriebsschlupfregelung sowie eines Tempomaten. Beides gehört zur Serienausstattung.

Sehr guter Kardanantrieb

Ein Sahnestück ist der Kardanantrieb, der praktisch spielfrei arbeitet und keinerlei Lastwechselreaktionen zeigt. Auch hier haben die Triumph-Techniker ihre Hausaufgaben gemacht. Die Trophy schont die Kondition ihres Piloten, weil sich alles ohne Kraftaufwand und mit großer Exaktheit Kupplung, Sechsgang-Getriebe und ABS-geregelte Bremsen bedienen lässt. Letztere packen im Ernstfall kraftvoll zu. Für Anpassungsbremsungen genügt ein leichter Tritt aufs Bremspedal, dann bremst die rechte vordere Scheibe sanft mit.

Triumph Trophy SE: ideales Reisemotorrad

Das hohe Leistungsangebot kann sich bei entsprechender Fahrweise auf den Verbrauch auswirken. Zwischen 5,5 Litern pro 100 Kilometer auf der Landstraße und 6,9 Litern auf der Autobahn genehmigte sich die reiselustige Britin. So reichte der Inhalt des 26-Liter-Tanks im Schnitt für 400 Kilometer. Das Topcase mit integrierter 12-Volt-Steckdose ist als Zubehör erhältlich. Fazit: Die Triumph Trophy SE ist durch und durch auf Reisetauglichkeit getrimmt.

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