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Mercedes-Benz Actros: Eine neue Generation geht an den Start

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Mercedes-Benz Actros: Eine neue Generation geht an den Start

27.06.2011, 10:06 Uhr | mid

Mercedes-Benz Actros: Eine neue Generation geht an den Start. Neuer Mercedes-Benz Actros (Foto: Daimler) (Quelle: Hersteller)

Neuer Mercedes-Benz Actros (Foto: Daimler) (Quelle: Hersteller)

Mit mehr als 700.000 gebauten Einheiten gilt der Mercedes-Benz Actros als der erfolgreichste Schwer-Lkw dieser Tage. Er wird in Europa, Südamerika, Afrika, Asien und Australien verkauft. Und dennoch schlägt ihm jetzt die Stunde, denn die neue Generation rollt im Herbst auf die Straßen, auch wenn der "Alte" noch bis Ende 2013 für große Stückzahlen sorgen soll.

Neuer Mercedes Actros: Bestseller wird größer

Die Messlatte liegt hoch für den Newcomer, der sich noch im Scheinwerferlicht seiner Weltpremiere sonnt. Der Hersteller spricht vom größten Projekt in der Geschichte des Lkw-Baus von Mercedes-Benz, das rund zwei Milliarden Euro gekostet haben soll. 20 Millionen Testkilometer hat die neue Actros-Generation schon vor dem Markt-Start absolviert. Die Kabinenbreiten betragen 2,50 Meter und 2,30 Meter. Das Gigaspace-Fahrerhaus bietet 2,13 Meter Stehhöhe und übertrifft das Raumvolumen der Megaspace-Variante des noch aktuellen Modells um einen Kubikmeter.

Aerodynamischer Lkw

Der Auftritt des neuen Actros ist betont modern. Doch das allein war nicht das Ziel der Designer. Denn die Entwickler schenkten vor allem der Aerodynamik ihre Aufmerksamkeit. Der neue Actros hat allein 2600 Stunden im Windkanal verbracht. Noch nie zuvor wurde ein Großserien-Lkw so intensiv aerodynamisch in Form gebracht. Das soll sich im Kraftstoffverbrauch niederschlagen, die Mercedes-Techniker prognostizieren für ihren neuen Hauptdarsteller selbstbewusst bis zu sechs Prozent weniger Dieselverbrauch.

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Neuer Mercedes Actros zwischen 320 und 600 PS

Der neue Actros erhält durchweg neue Motoren. Der Kunde kann zwischen Euro 5- oder Euro 6-Sechszylindern wählen. Den Anfang macht ein Reihensechszylinder mit 12,8 Liter Hubraum und Leistungen von 421 PS bis 510 PS. Weitere Motorleistungen, das betonen die Verantwortlichen, werden das Angebot nach oben und nach unten abrunden. Ein kleinerer Sechszylinder deckt die Bereiche ab 320 PS ab, ein großvolumiger Diesel mit mehr als 14 Liter Hubraum wird für mehr als 600 PS sorgen.

Automatisiertes Getriebe statt Handschaltung

Die Kraftübertragung übernehmen ausschließlich automatisierte Getriebe. Manuelle Schaltgetriebe haben im Mercedes-Benz Actros ausgedient. Die dritte Generation der PowerShift-Getriebe sollen noch schneller und präziser schalten. Und länger übersetzte Hinterachsen tragen dem hohen Drehmomentangebot bei gesenktem Drehzahlniveau Rechnung - ein weiterer Beitrag zu geringeren Kraftstoffkosten.

Actros auch mit Luftfederung erhätlich

Ein neuer verbreiterter Rahmen bildet das Rückgrat des neuen Actros, er ist kompromisslos auf den Straßeneinsatz ausgelegt. Die Techniker sagen ihm besondere Steifigkeit nach. Die Achsen stammen aus dem Vorgänger, ihre Anlenkung wurde überarbeitet. Die neue Lenkung soll für ein deutlich verbessertes Handling sorgen. Ihre Übersetzung ist direkter, die Lenkhelfpumpe wird bedarfsgeregelt und spart so wertvolle Energie. Der Kunde kann wie bisher zwischen Stahlfederung, Blatt-/Luftfederung oder Vollluftfederung wählen.

Viele Assistenzsysteme für Mercedes-Nutzfahrzeug erhältlich

Neuheiten gibt es auch bei der Bremsanlage zu vermelden: Das bewährte EBS-System (= elektronisches Bremssystem) mit Scheibenbremsen an allen Rädern wurde überarbeitet und mit einer auf 544 PS erstarkten Motorbremse ergänzt. Die Fahrerassistenzsysteme wie ESP (= elektronisches Stabilitätsprogramm), der Notbremsassistent ABA (= active brake assist) oder ART (= Abstandsregeltempomat) werden um den Abstandshalte-Assistenten ergänzt. Der regelt im Stop-and-Go-Verkehr das Anfahren und Halten sogar automatisch.

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Wirtschaftlichkeit steht im Vordergrund

Nicht nur die Fahrzeugtechnik steigert die Wirtschaftlichkeit des neuen Actros. Jetzt erhält der neue Mercedes serienmäßig das Telematiksystem Fleetboard. In den ersten vier Monaten kann der Betreiber die umfangreichen Telematikdienste von Fleetboard kostenlos in Anspruch nehmen, erst danach sind Gebühren fällig. Der Hersteller spricht von bis zu 15 Prozent Kosteneinsparungen, die mit dem Einsatz von Fleetboard möglich werden.

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