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Pendlerpauschale eigentlich viel zu niedrig

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Pendlerpauschale: So hoch müsste sie eigentlich sein

03.04.2012, 12:42 Uhr | dpa

Pendlerpauschale eigentlich viel zu niedrig . Pendlerpauschale: die Debatte hält an (Quelle: Hersteller)

Pendlerpauschale: die Debatte hält an (Quelle: Hersteller)

Die Befürworter in der schwarz-gelben Koalition für eine höhere Pendlerpauschale bekommen durch eine aktuelle Studie des Bundestags Auftrieb. Die Berechnung des Wissenschaftlichen Dienstes war im Auftrag der Linken-Fraktion erstellt worden.

Pendlerpauschale müsste deutlich höher sein

Demnach müsste die Pauschale heute bei 74 statt bei 30 Cent liegen, um eine Entlastung wie noch 1991 zu erreichen. Als Grundlage diente ein Arbeitsweg von 17 Kilometern. Ein Rechenbeispiel.

Pauschale deckt immer weniger Kosten

Vor 20 Jahren konnten die Bürger mit der von der Steuer abzusetzenden Pauschale noch 61 Prozent der Fahrtkosten zurückbekommen, 2004 waren es nur noch 40 Prozent. Um zumindest die gleiche Entlastungswirkung bei den Fahrtkosten wie 2004 zu erreichen, müsste die Pendlerpauschale bei 49 Cent liegen.

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So wird die Pauschale berechnet

Als Grundlage für die Berechnungen wurde ein Verbrauch von 3,4 Litern für die täglich 34 Kilometer (17 Kilometer hin- und zurück) und 220 Arbeitstage gewählt. Demnach betrugen die Fahrtkosten hierfür 1991 noch 505,57 Euro, 2004 waren es 846,74 Euro, 2011 schon 1138,46 Euro. Bei der Steuererklärung darf aber nur jeweils der einfache Weg, also 17 Kilometer bei den Werbungskosten geltend gemacht werden.

Der Staat will mit kassieren

Den Staat kostete die Pendlerpauschale im vergangenen Jahr 4,4 Milliarden Euro. Eine Erhöhung der Pauschale um zehn Cent dürfte mindestens weitere 1,5 Milliarden Euro kosten. Sie wird unabhängig vom Verkehrsmittel gezahlt und ist daher nicht unbedingt nur als ein Instrument zur Unterstützung bei den Spritkosten anzusehen.

Genügend Gegner der Pauschale

Die Benzinpreise liegen derzeit bei rund 1,70 Euro je Liter Super. Die Deutsche Energie-Agentur, Umweltverbände und Energiefachleute halten von einer höheren Pendlerpauschale dennoch nichts, da diese Milliardenzuschüsse letztlich nur zu weiteren Preisrunden führen könnten. Sie fordern stattdessen einen Umstieg auf alternative Antriebe und spritsparendere Modelle oder den Nahverkehr.

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