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Rückwärtsfahren: Hier ist es verboten, Bußgeld droht

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Bußgelder drohen  

Wann Rückwärtsfahren verboten ist

23.12.2015, 16:36 Uhr | dpa-tmn

Rückwärtsfahren: Hier ist es verboten, Bußgeld droht. Interessante Lenkradhaltung: Wer beim Rückwärtsfahren einen Unfall baut, hat schlechte Karten. (Quelle: imago/Teutopress)

Interessante Lenkradhaltung: Wer beim Rückwärtsfahren einen Unfall baut, hat schlechte Karten. (Quelle: Teutopress/imago)

Klar - ohne ihn kommt man nicht aus: Der Rückwärtsgang wird nicht nur beim Ausparken benutzt. Aber Achtung - bei Unfällen hat der rückwärts Fahrende schlechte Karten.

Denn bei Unfällen im Rückwärtsfahren gilt der so genannte Anscheinsbeweis, sagt Daniela Mielchen, Verkehrsrechtsexpertin aus Hamburg. "Das heißt, man hat zunächst voll Schuld." Dem anderen Beteiligten muss eine mögliche Mitschuld am Sachverhalt nachgewiesen werden, erläutert sie. Das gilt in der Regel auch für das Ein- und Ausparken.

Rückwärtsfahren: Hier drohen Bußgelder

Grundsätzlich ist Rückwärtsfahren auf der rechten Fahrspur erlaubt, in Einbahnstraßen nur zum Ein- und Ausparken. Verboten ist es auf Kraftfahrstraßen und Autobahnen.

Dort ist das hochgefährlich und wird entsprechend sanktioniert: In der Ein- und Ausfahrt kostet es 75 Euro, auf dem Seitenstreifen 130 Euro Bußgeld. Dazu gibt es je einen Punkt in Flensburg.

Wer auf der Fahrbahn rückwärts fährt, wird mit 230 Euro zur Kasse gebeten, bekommt zwei Punkte und dazu einen Monat Fahrverbot. Wer andere dabei gefährdet, macht sich strafbar.

Nicht auf andere Autofahrer verlassen

Beim erlaubten Rückwärtsfahren gilt: "Autofahrer sollten immer darauf achten, ob alles frei ist", betont die Rechtsanwältin. Das gilt für den Bereich hinterm Auto, aber auch für die Fahrzeugseiten. Wer rückwärts aus einer Parklücke oder einer Einfahrt navigiert, sollte sich nicht auf aufmerksame Autofahrer auf der Straße verlassen.

Selbst beim vorsichtigen Reintasten ist man im Fall eines Crashs wohl schuld, wenn der Verkehr auf der Straße nicht komplett zu überblicken war. "Da ist ein Einweiser ratsam."

Rückwärtsfahren: Was die Gerichte sagen

Selbst wenn man kurz vor der Kollision zum Stehen kommt, liegt die Schuld mitunter bei einem. Mielchen, die auch Mitglied im Ausschuss Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) ist, weist dabei auf zwei Urteile des Landgerichts Bochum (Az.: I-10 S 107/08) und Landgerichts Saarbrücken (Az.: 13 S 14/10) hin:

Bei sah denen das Gericht wegen eines zeitlich und räumlich engen Zusammenhangs zwischen Rückwärtsfahren und Kollision die Schuld beim Rückwärtsfahrer.

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