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ADAC warnt: Vorsicht vor falschen Engeln in Osteuropa

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ADAC warnt  

Vorsicht vor falschen Engeln in Osteuropa

04.07.2017, 14:25 Uhr | mid

ADAC warnt: Vorsicht vor falschen Engeln in Osteuropa. Erscheint wie ein Engel, ist aber keiner: Dieses Auto sieht nur aus wie ein offizieller ADAC-Pannenhelfer. (Quelle: ADAC)

Erscheint wie ein Engel, ist aber keiner: Dieses Auto sieht nur aus wie ein offizieller ADAC-Pannenhelfer. (Quelle: ADAC)

In Osteuropa sind laut ADAC Abschleppfahrer als falsche "gelbe Engel" unterwegs. Die Betrüger treiben demnach vor allem in Ungarn, Serbien, Bulgarien, Kroatien, Slowenien, der Slowakei, Litauen und Polen ihr Unwesen.

Sie verlangen Wucherpreise fürs Abschleppen und knöpfen den Betroffenen viel Geld für teils unnötige Werkstattleistungen ab. Die Masche: Die falschen Engel nutzen gelbe Fahrzeuge im Stil der ADAC-Pannenhilfe-Autos und arbeiten mit dem Logo des Clubs oder der Aufschrift "Im Auftrag des ADAC". Die Fahrer tragen sogar entsprechende Arbeitskleidung.

Echte "Gelbe Engel" gibt es nur in Deutschland

Dennoch sind sie im Prinzip sehr einfach zu entlarven, denn außerhalb Deutschlands sind überhaupt keine echten "Gelben Engel" unterwegs, auch die Verwendung des ADAC-Logos ist verboten – abgesehen von zwei Ausnahmen: Diesen Sommer wird im kroatischen Istrien und im Raum Rijeka ein ADAC-Straßenwachtfahrer wegen des Sommerreiseverkehrs und des erhöhten Pannenaufkommens in dieser Region eingesetzt, teilt der Club mit. Zudem sei in Norditalien ein Gelber Engel ganzjährig als Pannenhelfer für die ADAC-Notrufstation tätig.

Echte "Gelbe Engel" ausschließlich per Telefon 

Der Rat des ADAC: Im Falle einer Panne außerhalb Deutschlands grundsätzlich den Auslandsnotruf zu kontaktieren. Die Mitarbeiter vermitteln dann einen Pannenhelfer oder einen Abschleppdienst vor Ort. Diese "echten" Pannenhelfer kennen dann die Mitgliedsdaten des Liegengebliebenen und können im Zweifel nachweisen, dass sie im Auftrag des ADAC handeln.

Besonders perfide ist, dass einige der Betrüger an der Autobahn warten und Liegengebliebene mit Störsendern daran hindern, den Auslandsnotruf zu erreichen. Dann heißt es: Auto abschließen, sich vom Ort des Geschehens entfernen und es nochmals versuchen.

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