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Bei Opel in Rüsselsheim wird die Kurzarbeit eingeführt

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Für voraussichtlich sechs Monate  

Kurzarbeit bei Opel in Rüsselsheim

08.01.2018, 19:21 Uhr | dpa

Bei Opel in Rüsselsheim wird die Kurzarbeit eingeführt. Opel-Werk in Rüsselsheim: Noch in dieser Woche beginnt beim Autobauer die voraussichtlich sechsmonatige Kurzarbeit. (Quelle: imago/Jan Hueber)

Opel-Werk in Rüsselsheim: Noch in dieser Woche beginnt beim Autobauer die voraussichtlich sechsmonatige Kurzarbeit. (Quelle: Jan Hueber/imago)

Noch in dieser Woche beginnt im Opel-Werk in Rüsselsheim eine voraussichtlich sechsmonatige Kurzarbeit. Die Bundesagentur für Arbeit habe dies bewilligt, so ein Unternehmenssprecher.

Opel führt die Kurzarbeit in Rüsselsheim ein. Geschäftsleitung und Betriebsrat hatten das in Abstimmung mit der IG Metall im Stammsitz des Unternehmens vereinbart. Betroffen sind sowohl die Produktentwicklung als auch Verwaltungsbereiche, heißt es. Im Montagewerk Eisenach werde dies fortgeführt. Eine Zahl der betroffenen Mitarbeiter wurde nicht genannt.

Opel mit Arbeitnehmern einig: Kurzarbeit und Altersteilzeit

Kurzarbeit in Verwaltung und Entwicklung, weniger Leiharbeiter in den Werken: Der Autohersteller Opel hatte sich Mitte Dezember mit seinem Betriebsrat und der IG Metall auf eine soziale Rahmenvereinbarung geeinigt, mit der das Arbeitsvolumen an den deutschen Standorten mit derzeit noch rund 19.000 Beschäftigten schnell und sozialverträglich verringert werden soll. "Damit schaffen wir die Voraussetzung, unseren Unternehmensplan Pace nun mit noch mehr Tempo umzusetzen", erklärte Opel-Chef Michael Lohscheller Ende 2017.

Vorruhestandsregelungen

Auf dem Weg in eine profitablere Zukunft will die jüngste Tochter des französischen PSA-Konzerns unter anderem ihr Altersteilzeitprogramm bis auf den Jahrgang 1960 ausweiten. "Wir bieten auch Vorruhestandsregelungen an für Menschen, die 36 Monate vor dem frühestmöglichen Renteneintritt sind", sagte Lohscheller. "Wir denken, das ist ein gutes und zeitlich unbegrenztes Angebot, das alle unseren Mitarbeiter dann wahlweise nehmen können."

Über die Ziele sei man sich einig, sagte Lohscheller: "Es geht darum, dass wir kurzfristig unsere Personalkosten auf das Vergleichsniveau der Industrie verbessern. Wir haben gute Wege gefunden, das zeitnah zu machen. Das ist auf der einen Seite sehr gut für unser Unternehmen, aber es sind auch sehr attraktive Angebote für die Mitarbeiter."

Ab dem 1. April 2018: 35 statt 40 Stunden

In den Produktionswerken Rüsselsheim und Kaiserslautern setzt das Management darauf, die Anzahl der Leiharbeiter deutlich zu reduzieren. Ab dem 1. April 2018 sollen zudem massenhaft 40-Stunden-Verträge der Stammbelegschaft wieder auf die tarifliche Arbeitszeit von 35 Stunden zurückgeführt werden. Es wurden jedoch keine konkreten Zahlen genannt.

Der Gesamtbetriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug nannte die Vereinbarungen zu Altersteilzeit und Vorruhestand attraktiv. "Wichtig ist auch, dass für die nächsten Schritte die Mitbestimmung und die bestehenden Tarifverträge umfassend berücksichtigt werden."

Opel-Einkauf wird neu organisiert

Mit den sozialen Themen kündigte Opel auch an, den Opel-Einkauf künftig in einer gemeinsamen Struktur mit den anderen Konzernmarken Peugeot, Citroën und DS zu organisieren. Der gemeinsame Einkauf soll alleine rund 30 Prozent des angepeilten Einsparvolumens von zunächst jährlich 1,1 Milliarden Euro drücken. Ab 2020 sollen die Gesamteinsparungen sogar 1,7 Milliarden Euro jährlich betragen.

Im Gespräch mit dem "Manager-Magazin" mahnte PSA-Chef Carlos Tavares zu einem radikalen und schnellen Umbau. Es komme auf die Opel-Ingenieure selbst an, wie viele von ihnen in ein paar Jahren noch gebraucht würden. "Wenn wir unseren Plan rigoros umsetzen, wird es jede Menge Arbeit geben. Wenn nicht, haben wir alle massive Probleme, ganz klar."

Neue Modelle und Investitionsplan

Lohscheller bekräftigte Ankündigungen aus dem November 2017, dass sowohl in Eisenach als auch in Rüsselsheim neue Modelle auf PSA-Plattformen gebaut werden sollen, die auch in elektrischen Varianten angeboten werden können. Für das Komponentenwerk Kaiserslautern habe man wie für die sämtliche anderen Standorte einen Investitionsplan erarbeitet, zu dem aber noch keine Einzelheiten genannt wurden.

Bei seiner neuen Exportstrategie setzt Opel voll auf die Starthilfe der Konzernmutter PSA. "Es ist natürlich immer leichter, wenn PSA in den Ländern schon eine Struktur hat", sagte Lohscheller. "Das macht den Markteintritt einfach schneller und effizienter, so dass wir dort auch sofort Geld verdienen." Opel hatte vor rund einem Monat angekündigt, rund 20 neue Märkte beliefern zu wollen, um die Auslastung der Werke in Europa zu steigern.

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