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Ferrari-Motorrad: Umbau einer MV-Agusta versteigert

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Einmaliges Ferrari-Motorrad versteigert

03.05.2012, 13:37 Uhr | Ulrich Feld, driver.de

Ferrari-Motorrad: Umbau einer MV-Agusta versteigert. Das Ferrari-Motorrad (Quelle: Bonhams)

Das Ferrari-Motorrad (Quelle: Bonhams)

Ein Ferrari ist rasant, meistens rot mit schwarzen Sitzen und teuer. Das alles passt auch auf diesen roten Renner. Aber dieser Ferrari hat nur zwei Räder, 0,9 Liter Hubraum, vier Zylinder, 105 PS und ist eigentlich ein umgebautes Motorrad vom Typ MV-Agusta. Kein Geringerer als Enzo Ferraris Sohn und Ferrari-Vizepräsident Piero Ferrari segnete den Bau dieses Einzelstücks ab. Das Auktionshaus Bonhams versteigerte nun die Maschine in Stafford zum Preis von umgerechnet 105.200 Euro.

Die Geschichte begann 1990 mit einer Anfrage von MV-Agusta-Papst David Kay an Piero Ferrari. Kay wollte zu Ehren des zwei Jahre zuvor verstorbenen Enzo Ferrari ein Motorrad bauen und sich dazu beim Design an den Formen aktueller Ferrari-Modelle orientieren.

Ferrari fuhr auch Rennen mit Motorrädern

Enzo Ferrari hatte sich mit seinem Rennstall "Scuderia Ferrari" tatsächlich von 1932 bis 1934 auch an Motorrad-Rennen beteiligt und dabei Maschinen von Norton und Rudge verwendet. Piero Ferrari gab darum am 23. Mai 1990 sein schriftliches Einverständnis.

Nur die besten Zutaten für das Ferrari-Motorrad

Vier Jahre lang verarbeitete David Kay an seinem Motorrad nur die allerbesten maßgefertigten Teile. Die MV-Agusta bringt ihre 105 PS über extraleichte Räder von Astralite auf den Asphalt.

Über 100 PS und Rennbremsen von Brembo

Rennbremsen des renommierten Herstellers Brembo an Vorder- und Hinterrad halten die Kraft dabei im Zaum. Das Gewicht liegt bei nur 172 kg. Das ehrgeizige Projekt verschlang insgesamt 3000 Arbeitsstunden.

Ein Klang wie ein altes Jagdflugzeug

Das Motorengeräusch der Maschine beschreibt David Kay als ähnlich einem Luftkampf zwischen einer Messerschmidt und einer Spitfire im Zweiten Weltkrieg. Ganz so schnell wie ein Jagdflugzeug ist das Ferrari-Motorrad nicht. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 265 km/h kann sich der zukünftige Besitzer der Maschine dennoch nicht über Leistungsmangel beklagen.

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