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Pflege-Tipp  

Was tun gegen Baumharz auf Lack und Scheibe?

17.05.2016, 07:41 Uhr | dpa

Was tun gegen Baumharz auf Lack und Scheibe?. Lindenblüten verdrecken ein Fahrzeug. (Quelle: dpa)

Lindenblüten verdrecken ein Fahrzeug. (Quelle: dpa)

Wer keine Garage hat und auf der Straße unter Bäumen parkt, kennt das Problem. Gerade in den Sommermonaten setzen viele Bäume Harz frei. Das gilt insbesondere für Nadelbäume. Die klebrigen Kleckse auf Lack und Scheiben sind nicht nur lästig, sondern auch sehr anhänglich. So werden Sie die Harzflecken wieder los.

Trocknet das Baumharz lange genug ein, dann lassen sich die Flecken nur noch sehr schwer mit herkömmlichen Mitteln wie Wischlappen, Schwamm und Seifenlauge entfernen, teilt der Tüv Nord mit. Diese Flecken gehen selbst in der Waschanlage kaum weg. Auf Dauer kann der Lack an der betroffenen Stelle fleckig werden und auf der Frontscheibe "hüpft" der Scheibenwischer.

Doch Vorsicht: Heftiges Scheuern und der Einsatz aggressiver säurehaltiger Putzmittel beschädigen den Autolack. Es gibt bewährte Hilfsmittel, mit denen sich der klebrige Naturstoff relativ leicht und vor allem lackschonend entfernen lassen soll. Vorher das Auto erst einmal normal waschen, damit Schmutz, der am Harz haftet, entfernt wird. Sonst könnte dieser beim Bearbeiten des Harzbatzens den Lack zerkratzen.

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Diese Hausmittel helfen

Ein Klassiker ist laut Tüv Nord der Türschlossenteiser. Der muss nur einige Minuten einwirken, bevor sich der klebrigen Belag abwischen lässt. Ebenso wirkungsvoll sei das Aufbringen von Baby- oder Speiseöl, denn Harz ist fettlöslich.

Das Fett kann vorsichtig mit einem Lappen auf dem Harzfleck verteilt und eingerieben werden. Mit Wasser und fettlösendem Geschirrspülmittel lässt sich das Baumharz dann sanft vom Autolack oder den Glasscheiben entfernen.

Dem Lack nicht einheizen

Gehen Sie besser nicht mit dem Heißluftföhn auf den Harzfleck los! Die Hitze zu dosieren ist sehr schwer und schnell haben Sie nicht nur dem Harz, sondern auch dem Lack eingeheizt und diesen beschädigt. Auch Verdünner sind mit Vorsicht zu genießen, denn sie greifen neben dem Harz auch den Lack an und moderne Autos haben sehr dünne Lackschichten.

Sollte das Harz auf Gummidichtungen landen, sollten Sie nicht mit Autopolitur an diese Gummiteile heran gehen. Polituren enthalten Schleifpartikel, die sich an den Dichtungen festsetzen, diese grau werden lassen und eventuell die Dichtwirkung mindern.

Lack versiegeln lassen

Eventuell sollte die vom Harz gereinigte Stelle mit etwas Autopolitur nachbehandelt werden. Wer häufig unter harzenden Bäumen parken muss, der sollte über eine Nanoversiegelung des Lackes nachdenken. Diese bildet eine Schutzschicht, auf der das Harz weniger gut haften kann. Das ist zudem bequemer, als das Auto allabendlich mit einer Plane abzudecken und morgens wieder auszupacken.

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