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Ölstand prüfen: So messen Sie den Ölstand richtig

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Motorpflege  

Ölstand prüfen: Anleitung

02.03.2016, 10:53 Uhr | wp (CF), dpa

Ölstand prüfen: So messen Sie den Ölstand richtig . Den Ölstand lesen Sie anhand der Kerben des Peilstabs ab. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Den Ölstand lesen Sie anhand der Kerben des Peilstabs ab. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Damit Ihr Auto möglichst lange "wie geschmiert" läuft, sollten Sie in regelmäßigen Abständen den Ölstand prüfen. Wer das vergisst, riskiert einen Motorschaden. Eine Anleitung hilft beim korrekten Messen.

Ölstand regelmäßig prüfen

Mindestens einmal im Monat sollten Sie überprüfen, ob ausreichend viel Schmierflüssigkeit im Ölbehälter vorhanden ist, empfiehlt "auto.de". Andernfalls drohen empfindliche Schäden am Motor. Besonders ältere Fahrzeuge ab sieben Jahren weisen laut "autoscout24.de" häufig einen zu niedrigen Ölstand auf – hier ist die regelmäßige Kontrolle also noch wichtiger.

Anleitung, um den Ölstand zu messen

Um den Ölstand richtig prüfen zu können, sollte das Auto mit warmem Motor auf einem geraden, ebenen Platz stehen. Warten Sie etwa fünf Minuten, bevor Sie mit der Messung beginnen, empfiehlt der TÜV Rheinland. Dann ist das Öl in der Ölwanne heruntergelaufen und der Wert ist genauer. Die Restwärme des Motors hilft beim korrekten Ablesen des Ergebnisses, da sich erwärmtes Öl ausdehnt. 

Öffnen Sie die Motorhaube, indem Sie den Entriegelungshebel unterhalb des Lenkrads betätigen. Stellen Sie die Motorhaube mit Hilfe der Arretierungsstange auf. Nun müssen Sie den Peilstab im Motorraum finden, welcher meist durch eine auffällige Farbe (meist gelb) gekennzeichnet ist. Oben am Stab befindet sich zudem ein Ring, mit dem Sie den Stab besser herausziehen können. Wenn Sie den Stab nicht direkt finden oder sich unsicher sind, hilft ein Blick in die Bedienungsanleitung des Herstellers. 

Den Peilstab richtig benutzen

Ziehen Sie den Ölmessstab heraus und wischen ihn mit einem sauberen, fusselfreien Tuch oder Papiertuch ab. Entsprechende Papiertücher befinden sich an der Tankstelle meist neben den Zapfsäulen. Im unteren Bereich des Peilstabs befinden sich zwei Einkerbungen. Dies sind die Messlinien für den maximalen und minimalen Ölstand.

Stecken Sie den Ölmessstab wieder vollständig bis zum Anschlag in die Öffnung. Ziehen Sie den Stab dann wieder heraus und prüfen Sie, bis wohin das goldfarbene bis schwarze Motoröl auf dem Peilstab reicht. Befinden sich die Ölrückstände zwischen den beiden Einkerbungen, ist genügend Öl vorhanden. Idealerweise sollte der Ölstand auf der halben bis dreiviertel Strecke zwischen "min" und "max" liegen. Liegen die Ölrückstände unter der Linie für den minimalen Ölstand, sollten Sie dringend Öl nachfüllen. 

Anleitung zum Nachfüllen des Öls

Informieren Sie sich vorab, welches Motoröl für Ihr Auto das Richtige ist. Ein Benzinmotor benötigt beispielsweise ein anderes Motoröl als ein Dieselmotor. Auch die Viskosität, also Fließfähigkeit des Öls, muss beachtet werden. Schauen Sie auch hier im Zweifel in der Betriebsanleitung Ihres Autos nach, welches Öl der Hersteller empfiehlt. Alternativ gibt es im Internet einige Seiten, wo Sie direkt nach Ihrem Fahrzeugmodell suchen und sich das passende Motoröl mit Viskositätsklasse anzeigen lassen können. 

Schrauben Sie den Deckel des Ölbehälters vorsichtig auf. Der Behälter ist in der Regel leicht zu finden, da in dem Deckel meist eine Ölkanne eingestanzt ist. Im Zweifel hilft auch hier die Anleitung des Pkws. Füllen Sie das passende Öl langsam und vorsichtig in die Öffnung des Öltanks. Warten Sie ein paar Minuten, bis das Öl in der Ölwanne herabgelaufen ist. Prüfen Sie dann mit dem Stab, ob die maximale Füllmenge schon erreicht ist.

Nicht zu viel Öl nachfüllen

Beachten Sie, dass zu viel Öl ebenfalls schädlich ist. Der Abstand zwischen Minimum und Maximum auf dem Ölpeilstab beträgt in der Regel einen Liter. Bei zu viel Öl kann Ölnebel entstehen, der in den Brennräumen des Motors unsauber verbrennt. Zu viel Öl ist zudem schlecht für die Dichtungen. Auch kann sich Schaum bilden, der unter Umständen zu einem Schmierfilmabriss führt. In Folge reibt Stahl an Stahl – Motorteile wie Kolben und Lager verformen sich und es droht ein kapitaler Motorschaden. 

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