Sie sind hier: Home > Auto > Technik & Service > Ratgeber >

Gebrauchtwagen von privat oder ein versteckter Händler?

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Gebrauchtwagen von privat: Steckt wirklich kein Händler dahinter?

02.07.2014, 17:30 Uhr | kf (CF)

Gebrauchtwagen von privat oder ein versteckter Händler?. Damit Händler ihre Gebrauchtwagen als Privatverkäufer loswerden können, fallen Ihnen viele Tricks ein (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Damit Händler ihre Gebrauchtwagen als Privatverkäufer loswerden können, fallen Ihnen viele Tricks ein (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ob Sie Ihren Gebrauchtwagen von privat oder beim Autohändler kaufen, spielt in vielerlei Hinsicht eine entscheidende Rolle: Der Kauf von privat erscheint für den Interessenten häufig attraktiver, da eine Privatperson im Gegensatz zum Händler keine 19 Prozent Umsatzsteuer draufschlagen muss. Umgekehrt muss der Händler zwölf Monate lang für Sachmängel geradestehen, während die Privatperson jegliche Gewährleistung in der Regel vollständig ausschließen darf.

Kreativität kennt keine Grenzen

Vor allem aufgrund der Gewährleistungsverpflichtung „tarnt“ sich so mancher windiger Händler als Privatperson. Der Grund: Nicht selten bergen später geltend gemachte Gewährleistungsansprüche ein erhebliches finanzielles Risiko. Vor allem wenn es um ältere Gebrauchtwagen geht, bei denen so genannte „Sachmängel“ wahrscheinlicher sind als bei neueren Jahrgängen, nehmen die Ausflüchte so mancher Händler teils irrwitzige Dimensionen an: Obwohl das Fahrzeug zuvor noch auf einem großen Stellplatz mit zig anderen Autos besichtigt wurde, ist im Kaufvertrag plötzlich von einem „Gebrauchtwagen von privat“ die Rede. In einem solchen Fall dürfte der Verkäufer die Gewährleistung ausschließen. Allerdings gilt dies natürlich nicht, wenn er augenscheinlich gewerblich tätig ist.

Auf vollwertigen Vertrag bestehen

Nicht immer ist der Fall derart offensichtlich. Hin und wieder bekräftigen Händler, dass es sich beim zugrundeliegenden Fahrzeug um das eigene „Privatfahrzeug“ handelt. Es hätte nichts mit dem eigenen Geschäft zu tun. Auch eine solche Ausrede gilt natürlich nicht. Wohlgemerkt sind nicht nur gewerbliche Autoverkäufer in der Gewährleistungspflicht. Auch ein freiberuflich Arbeitender, der seinen Geschäftswagen veräußert, darf diesen nicht als „Gebrauchtwagen von privat“ deklarieren. So oder so sollten Sie stets auf einen vollwertigen Kaufvertrag ohne Gewährleistungsausschluss bestehen.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages
Anzeige
Gebrauchtwagensuche

Shopping
Shopping
„Dein neuer Lebensmittelpunkt“: Hanseatic Kühlschränke
gefunden auf OTTO.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017