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Unfallwagen erkennen: Nehmen Sie die Karosserie unter die Lupe

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Unfallwagen erkennen: Nehmen Sie die Karosserie unter die Lupe

29.09.2011, 10:10 Uhr | lm (CF)

Mit einem prüfenden Blick auf die Karosserie können Sie im Vorfeld eines Gebrauchtwagenerwerbs einen Unfallwagen erkennen. Die Deklaration gewichtiger Vorschäden gehört zum guten Ton unter Autoverkäufern – kommt der Anbieter dieser Pflicht nicht nach, ist dies als Betrugsversuch zu werten.

Schäden nicht auf Anhieb zu erkennen

Schon bei einem mittelschweren Unfallschaden an einem gebrauchten Fahrzeug kann die Instandsetzung mehr kosten als ein neues Fahrzeug. Im Hinblick darauf kassiert so mancher Autobesitzer die Versicherungsprämie, kauft sich ein neues Fahrzeug und lässt den gebrauchten Unfallwagen notdürftig zusammenflicken. Anschließend landet das Ergebnis in den gängigen Gebrauchtwagenbörsen. Diese Praxis ist wohlgemerkt sehr selten: Ein Großteil der Anbieter handelt vollkommen seriös. Doch es gibt sie, die schwarzen Schafe. In vielen Fällen können Sie diese selbst als KFZ-Laie mit einem Blick auf die Karosserie enttarnen.

Wie kann ich einen Unfallwagen erkennen?

Ein klassischer Trick ist die Überprüfung der Karosserie mit einem kleinen Magneten: An Blechteilen bleibt dieser haften, an nachlackierten/gespachtelten Teilen dagegen nicht. Tatsächlich kann diese simple Maßnahme ein erstes Indiz liefern. Da beim Fahrzeugbau aber auch vermehrt nicht magnetische Kunststoffe zum Einsatz kommen, dürfen Sie auf Basis des Magnet-Tests kein Urteil fällen. Messen Sie stattdessen sämtliche Spalte: Unterscheiden sich die Werte der beiden Seiten deutlich, können Sie mit großer Wahrscheinlichkeit einen Unfallwagen erkennen. Die Türen sollten bündig und problemlos schließen. Gleichzeitig müssen sämtliche Fugennähte gleichmäßig verlaufen. Sind dagegen unsaubere Nahtabdichtungen zu erkennen, ist dies ein weiteres Indiz für einen Unfallwagen.

Im Kaufvertrag nichts ausschließen

Denken Sie auch daran, die Unfallfreiheit im Gebrauchtwagen-Kaufvertrag nicht explizit auszuschließen. Sofern der Verkäufer tatsächlich ein unfallfreies Fahrzeug verkauft, darf er damit kein Problem haben – besteht er dagegen auf den Passus, ist womöglich etwas im Busch. Sofern ein Unfallschaden erwähnt wird, muss dieser detailliert dargelegt werden, um später eine Abgrenzung von etwaigen Nachfolgeschäden/Verschleißerscheinungen gewährleisten zu können.

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