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Marder effektiv loswerden: Die besten Tipps

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Marder loswerden: Die besten Tipps

11.03.2014, 15:34 Uhr | tj (CF)/ses

Marder effektiv loswerden: Die besten Tipps. Niedlich, aber ärgerlich: Ein Marder im Motorraum (Quelle: imago/McPHOTO)

Niedlich, aber ärgerlich: Ein Marder im Motorraum (Quelle: McPHOTO/imago)

Zerbissene Zündkabel, Löcher in Kühlwasserschläuchen – im Frühling nimmt die Anzahl typischer Marderschäden am Auto wieder zu. Die bissigen Raubtiere haben im Laufe der Jahre gelernt, dass die Fahrzeuge einen guten und leicht verfügbaren Unterschlupf bieten. Wir nennen Ihnen die besten Tipps, wie Sie Ihr Auto vor Marderschäden schützen.

Versiegelung für effektiven Schutz

Den effektivsten Schutz vor Marderschäden bietet eine komplette Abschottung des Motorraums. Dabei werden die seitlichen Öffnungen der Motorkapselung mit Borstenvorhängen verschlossen. Ein Lochblech blockiert den rückwärtigen Zugang. Volkswagen, aber auch zahlreiche andere Hersteller bieten diesen Marderschutz für diverse Modelle ab Werk. „Die Japaner, Franzosen und Italiener lassen noch auf sich warten“, räumt ADAC-Experte Helmut Schmaler im Gespräch mit der „Bild“ ein.

Der Experte betont in diesem Zusammenhang, wie wichtig es ist zu überprüfen, ob Marderbisse von der eigenen Kaskoversicherung abgedeckt werden. Eine Teilkaskoversicherung kommt für Marderschäden nämlich nur dann auf, wenn dies ausdrücklich in der Versicherungspolice steht – eine vertraglich festgelegte Selbstbeteiligung bei Schäden muss in jedem Fall vom Versicherungsnehmer gezahlt werden. Prüfen Sie daher im Vorfeld, inwiefern Ihre Kfz-Versicherung Marderschäden abdeckt und welche Kosten im Schadensfall auf Sie zukommen.

Einfache Methoden zur Marderabwehr

Neben einer vollständigen Abschottung des Motorraums ist es auch möglich, nur einzelne empfindliche Bestandteile zu schützen. Hier bieten sich spezielle, flexible Wellrohre aus Hartkunststoff an, mit denen Sie Zündkabel und Co. ummanteln können. Allerdings gilt es laut ADAC ein paar Details zu beachten: „Das Rohr sollte so verlegt und gesichert werden, dass es weder in bewegliche noch an heiße Teile geraten kann. An den Enden dürfen keine Scheuerstellen entstehen.“

Marder vertreiben – mit Strom oder Maschendraht

Weiterhin empfiehlt der ADAC als wirkungsvollen Schutz Metallplättchen, die unter Hochspannung stehen und an den typischen Einstiegsorten der Tiere angebracht werden. Versucht ein Marder nun, in den Motorraum einzudringen, bekommt er einen Elektroschock. Eine Gefahr für das Tier – oder auch den Menschen – stellt diese Methode nicht dar.

Auf einen weiteren, aber doch sehr einfachen, Schutz vor Mardern weist schließlich der Naturschutzbund NABU auf seinen Internetseiten hin: Da Marder ungerne ihnen unbekannte Gegenstände betreten, kann sie ein einfaches Stück Maschendraht, das unter dem Motorraum des parkenden Autos platziert wird, fernhalten. Diese Maßnahme ist jedoch nur solange wirkungsvoll, bis sich das Tier an den neuen Untergrund gewöhnt hat.

Nicht alle Methoden zeigen Wirkung

Umstritten ist der Einsatz von Ultraschallgeräten gegen Marder. Modelle, die häufig die Frequenz wechseln, sollen die Raubtiere angeblich verscheuchen. Laut ADAC gehen Forscher aber mittlerweile davon aus, dass diese Geräte keinen geeigneten Schutz vor den Tieren darstellen. Mit der Zeit gewöhnen sich die Tiere an den hochfrequenten Lärmpegel und lassen sich nicht mehr von ihm beeindrucken.

Das gilt gleichermaßen für Duftstoffe, welche die Marder verwirren sollen. „Der häufig gehörte Tipp, Duftstoffe wie WC-Steine oder Mottenkugeln zu nutzen, um das Tier zu vertreiben, kann die Situation nur verschlimmern", warnt Eva Goris, Sprecherin der Deutschen Wildtier-Stiftung, in der „Süddeutschen Zeitung“.

Motorwäsche kann Abhilfe schaffen

Viel wirkungsvoller sei da eine intensive Motorwäsche, sobald Sie Marderspuren auf oder unter der Kühlerhaube entdecken. Da Marder durch das Setzen von Duftmarken ihr Revier markieren, locken sie aggressive Artgenossen an, die wiederum versuchen, ihre Geruchsspuren zu hinterlassen.

Durch diese Revierkämpfe kommt es vermehrt zu Marderbissen an Leitungen und Kabeln im Motorraum. Daher kann nur eine vollständige Motorwäsche mithilfe eines Dampfstrahlers präventive Wirkungen erzielen.

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