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Mief im Auto  

Klimaanlage stinkt: Was Sie dagegen tun können

29.07.2015, 15:20 Uhr | ji

Klimaanlage stinkt: Was Sie dagegen tun können. Duftspender helfen nicht: Sie überdecken nur den Gestank, bekämpfen aber nicht die Ursache. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Duftspender helfen nicht: Sie überdecken nur den Gestank, bekämpfen aber nicht die Ursache. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ob auf dem Weg zur Arbeit oder auf langer Urlaubsfahrt – für viele Autofahrer ist die Klimaanlage im Sommer unverzichtbar. Doch was, wenn plötzlich unangenehme Gerüche aus der Lüftung kommen? Mit diesen Tipps können Sie die Ursache erkennen und beseitigen.

Warum stinkt die Klimaanlage?

Heutzutage verfügt fast jedes Fahrzeug über eine Klimaanlage. An heißen Tagen sorgen moderne Klimaanlagen mit Pollen- oder Aktivkohlefilter aber nicht nur für angenehme Kühle im Innenraum. Die einströmende Außenluft wird auch gründlich gereinigt, sodass unangenehme Gerüche im Auto vermieden werden. Damit das funktioniert, muss das Filtersystem einwandfrei und sauber ist. Wenn dies nicht der Fall ist, setzen sich Bakterien und Keime im Filtersystem fest. Dadurch entsteht im Innenraum üble Luft, die sogar schädlich für die Gesundheit sein kann.

Klimaanlage desinfizieren: Pilzbefall in der Lüftung

Ein alter Filter kann oft an muffiger Luft im Wageninneren schuld sein. Wenn die Gerüche in Ihrem Auto schon modrig sind, deutet das auf einen Pilzbefall hin. Dieser entsteht durch Restfeuchtigkeit in der Klimaanlage und im Filtersystem. Grund dafür ist, dass die Klimaanlage zwar kalte Luft produziert, durch ihren Betrieb jedoch selbst warm wird. Da sie der Luft Feuchtigkeit entzieht, entstehen mit Wärme und Nässe ideale Voraussetzungen für das Gedeihen von Pilzen, Bakterien und Viren.

Der Gestank ist dabei nur ein lästiger Nebeneffekt. Denn bei Pilzbefall können sich über die Lüftung Keime und Bakterien im gesamten Auto verbreiten. Dies birgt ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko: Ein trockener Hals, Husten und tränende Augen sind nur die ersten Anzeichen. Die Mikroorganismen können zudem Allergien und Atemwegserkrankungen auslösen, so der Schadstoffanalytiker Dr. Andreas Winkens von der Gesellschaft für Umwelt- und Innenraumanalytik (GUI). Eine jährliche Desinfektion der Klimaanlage sollte daher Pflicht sein.

So können Sie die Klimaanlage reinigen

Grundsätzlich sollten Sie die Klimaanlage professionell in der Werkstatt reinigen lassen, wenn bereits muffige Gerüche aus der Lüftung kommen. Es gibt aber auch Tipps und Tricks, die sie bis dahin anwenden können und die dabei helfen, den Gestank gar nicht erst entstehen zu lassen.

Um Pilzbefall zu vermeiden, schalten Sie die Klimaanlage kurz vor Fahrtende immer komplett aus. So kann die Lüftung die Restfeuchtigkeit in der Klimaanlage beseitigen und es entsteht kein Nährboden für Pilze und Bakterien. Hegen Sie aufgrund üblen Geruchs bereits Verdacht auf einen Pilzbefall, können Sie es mit Desinfektionssprays versuchen. Diese sind im Fachhandel von verschiedenen Herstellern speziell für die Klimaanlage erhältlich. Achten Sie beim Kauf darauf, dass ein Kunststoffschlauch mit Zerstäuberdüse enthalten ist. Nur so können Sie die Düse durch den Kondenswasserablauf bis zum Wärmetauscher schieben. Kostenpunkt liegt laut dem WDR-Fernsehen zwischen zehn und 20 Euro. Ein Fachhändler kann Sie bei Auswahl und Anwendung beraten.

Lassen Sie bei wenig Erfahrung lieber die Finger von der Selbstreinigung: Oftmals erreicht das Spray nicht das eigentliche Klimagerät, sondern überlagert nur die Gerüche und verteilt dann mit der Lüftung zusätzlich zu den Bakterien noch Chemikalien im Auto.

Professionelle Wartung der Klimaanlage

Die Klimaanlage sollte grundsätzlich einmal im Jahr professionell gewartet werden. Neben einem neuen Pollenfilter gehören auch Reinigung und Desinfektion des Verdampfers dazu. Zudem muss das Kühlmittel aufgefüllt werden, um einer Verminderung der Kühlfunktion sowie Verschleiß vorzubeugen. Je nach Werkstatt kostet eine professionelle Komplettwartung ab 60 Euro aufwärts. Wird die Wartung nicht vorgenommen, verschleißen Dichtungen und Schläuche auf Dauer, was wiederum dem Kompressor Schaden kann. Der Austausch des Kompressors kann dann laut der Fachzeitschrift "Auto, Motor und Sport" an die 1.000 Euro kosten.

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