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Was macht einen Winterreifen aus?

| mid, t-online.de

Montage von Winterreifen (Foto: ddp)Montage von Winterreifen (Foto: ddp) Auch wenn Winter- und Sommerreifen heutzutage auf den ersten Blick fast gleich aussehen, sind sie technisch doch deutlich verschieden. Die unterschiedlichen Einsatzbedingungen machen spezielle Profile und Gummimischungen nötig.

Keine gesetzliche Definition von Winterreifen

Gesetzlich definiert sind die Eigenschaften von Winterreifen nicht. Die internationalen Pneuhersteller haben sich aber auf einen Kriterienkatalog verständigt. Reifen, die diese Anforderungen erfüllen, dürfen nach einem unabhängigen Test das Schneeflockensymbol tragen. Sie bieten deutlich bessere Traktion und kürzere Bremswege auf glatter Straße als Sommerreifen.

Lamellen besonders wichtig bei Winterreifen

Gemeinsam haben die mit der Schneeflocke gekennzeichneten Reifen vor allem ein spezielles Profil. Wichtig sind insbesondere die Lamellen. Diese flexiblen Stege ziehen sich über die Lauffläche und verkanten bei Kontakt mit der Straße, wodurch ein Sägezahnprofil entsteht, dass sich fest in den Schnee krallt. Durch diese Technik kann heute auf besonders grobe Stollen verzichtet werden, wodurch Winterreifen ähnlich laufruhig und komfortabel sind wie Sommerpneus. Auch hohes Fahrtempo stecken moderne Winterreifen weg, in der Regel sind sie je nach Modell für Höchstgeschwindigkeiten zwischen 190 km/h und 210 km/h zugelassen.

Bei Winterreifen gibt es Unterschiede bei der Gummimischung

Ein weiterer grundsätzlicher Unterschied besteht in der Gummimischung der Saisonreifen. Während Sommerpneus eher aus hartem Material bestehen, das auch bei großer Hitze nicht nachgeben darf, sind Winterreifen aus besonders weichem Gummi. Das sorgt für eine bessere Traktion auf rutschigem Untergrund. Das Material verhärtet auch bei bitterster Kälte nicht.

Schnellere Abnutzung von Winterreifen im Sommer

Prinzipiell können Winterreifen auch im Sommer weitergefahren werden. Aber wegen des weicheren Gummis nutzen sie sehr schnell ab. Und bei großer Hitze können sie über einen geringfügig längeren Bremsweg verfügen als Sommerreifen. Das Weiterfahren empfiehlt sich daher nur, wenn die Pneus nur noch über ein geringes Restprofil verfügen, so dass im folgenden Winter sowieso neue Reifen aufgezogen werden müssten. Reifenhersteller und Automobilclubs empfehlen eine Profiltiefe von mindestens vier Millimetern auf der Lauffläche. Der Gesetzgeber gibt nur 1,6 Millimeter vor, allerdings haben Tests nachgewiesen, dass die Bremswege sich unter vier Millimetern Reifenprofil deutlich verlängern.

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