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BMW X3 3.0i - Teures Spitzenprodukt

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Test & Technik  

BMW X3 3.0i - Teures Spitzenprodukt

05.11.2003, 11:40 Uhr | T-Online/dpa

Der BMW X3 3.0i - teures Spitzenprodukt. (Foto: BMW)Der BMW X3 3.0i - teures Spitzenprodukt. (Foto: BMW)Mit dem X3 hat BMW nach eigener Einschätzung das erste Premium-Sports Activity Vehicle (SAV) in der Mittelklasse auf die Räder gestellt. Doch was ist ein SAV? Lassen wir uns aufklären: Es ist ein Geländewagen, bei dem nicht die Nutzung in schwerem Gelände im Vordergrund steht, wie bei SUVs (Sports Utility Vehicles). Beim SAV geht es vielmehr um sichere Fahreigenschaften bei schlechtem Wetter und auf schlechten Straßen und um einen gewissen Spaßfaktor durch Sportlichkeit und Transportkapazität. Und dies alles bei PKW- ähnlichen Fahreigenschaften. Dass es BMW gelungen ist, ein - wenn auch recht teures - Spitzenprodukt dieser Gattung zu bauen, lesen Sie in unserem Test des X3 3.0i.

Foto-Show Der neue BMW X3

Zehn Zentimeter kürzer als der X5
Das Platzangebot im X3 ist sehr gut. (Foto: BMW)Das Platzangebot im X3 ist sehr gut. (Foto: BMW)Die Länge des X3 beträgt 4,57 Meter. Damit ist er 8,7 Zentimeter länger als ein 3er touring, aber zehn Zentimeter kürzer als der soeben überarbeitete X5. Das Platzangebot auf den straffen aber bequemen Vordersitzen ist sehr gut. In schnell gefahrenen Kurven könnte der Seitenhalt ein wenig besser sein - und mit dem X3 kann man Kurven ziemlich schnell umrunden. Für große Fahrer ist die Beinauflage etwas kurz. Die Sportsitze mit verstellbarer Oberschenkel-Auflage sind beim X3 daher die bessere Wahl. Wenn die vorne Sitzenden ihr Gestühl ganz nach hinten schieben, wird der Knieraum für die Rückbank-Passagiere etwas knapp.

BMW X3 3.0i Technische Daten

Spurt in 7,8 Sekunden auf Tempo 100
Die Instrumente sind absolut hochwertig. (Foto: BMW)Die Instrumente sind absolut hochwertig. (Foto: BMW)Das Armaturenbrett und die sportlichen Instrumente sind absolut hochwertig. Auch ohne das aus Fünfer und Siebener bekannte iDrive- Bedienkonzept ist der X3 prima zu handhaben. Das Gepäckabteil offeriert 15 Liter mehr Volumen als beim X5: 480 Liter stehen zur Verfügung. Durch Vorklappen der Rücksitzlehnen entsteht ein Stauraum von 1560 Litern in Form einer durchgehenden, ebenen Ladefläche. Unser Testwagen war mit dem Dreiliter-Sechszylinder-Benziner ausgestattet. Der 231 PS starke X3 3.0i spurtet in 7,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Das ist nicht nur für einen Geländewagen imposant! Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 210 km/h abgeregelt.

Fünfgang-Automatik schaltet perfekt
Die Lamellenkupplung des X3. (Foto: BMW)Die Lamellenkupplung des X3. (Foto: BMW)Die Leistungsentfaltung des Reihensechszylinders erfolgt seidenweich, fast turbinenartig. Der Sound im Inneren des Wagens ist leise, aber immer präsent - schlicht der Klang eines sportlichen Reisefahrzeugs. Die Fünfgang-Automatik, mit der unser Testwagen ausgestattet war, schaltet perfekt. Besonders im S-Modus (S = Sport) passt sich die adaptive Getriebe-Steuerung einem sportlich schnellen Fahrstil hervorragend an und schaltet beim Bremsen vor Kurven im richtigen Moment herunter.

Komfortables xDrive-Fahrwerk
Das Allradsystem des X3. (Foto: BMW)Das Allradsystem des X3. (Foto: BMW)Das Fahrwerk des X3 ist komfortabel abgestimmt. Der Fahrbahnkontakt ist zwar da, aber Stöße und Wellen werden weggefedert. Im X3 bietet BMW die Aktivlenkung des neuen Fünfers nicht an. Das ist auch nicht nötig, denn die Servolenkung ist direkt und leichtgängig. Die Bremsen verkraften das klaglos: Sie packen kräftig zu und sind gut dosierbar. Wir konnten xDrive auch im Gelände testen: An einer feuchten lehmigen Steigung zog der X3 unbeirrbar aus dem Stand hoch wie ein Esel. Denselben Pfad bergab meisterte der BMW ebenfalls: Nach Drücken der "HDC"-Taste (Hill Descent Control) fuhr der X3 ohne Betätigung von Brems- oder Gaspedal selbsttätig mit 8 km/h den Berg hinab.

Empfehlenswert: Das Sportpaket
Deutscher Trendsetter: BMW X3 (Foto: BMW)Deutscher Trendsetter: BMW X3 (Foto: BMW)Das interessanteste Extra ist zweifellos das Sportpaket. Wir sind zusätzlich zu dem normalen X3 auch eine Sportversion mit manueller Sechsgang-Schaltung gefahren. Die zeichnete sich durch gute Erreichbarkeit, geringen Kraftaufwand, kurze Schaltwege und gute Übergänge aus. Trotz sportlicher Fahrwerksabstimmung ist die Federung nur geringfügig härter als beim komfortablen Normalfahrwerk. Schlechte Straßen machen sich allerdings bemerkbar. Dazu tragen sicherlich auch die breiteren Reifen bei.

224 km/h mit V-Bereifung
Der X3 auf der IAA 2003. (Foto: BMW)Der X3 auf der IAA 2003. (Foto: BMW)Dieser Testwagen war mit der noch mal 400 Euro teureren Mischbereifung versehen. Die vorderen 18-Zoll-Pneus haben die Dimension 235/50 und die hinteren das Format 255/45. Damit kann man nicht nur Kurven noch schneller umrunden, ja man meint, der X3 klebt förmlich auf der Straße. Außerdem steigt die freigegebene Höchstgeschwindigkeit wegen der V-Reifen, die immer beim Sportpaket dabei sind, auf 224 km/h an.

Fazit: Spritzig, sportlich, schnell und teuer
Der Bordmonitor des X3. (Foto: BMW)Der Bordmonitor des X3. (Foto: BMW)Der X3 3.0i ist ein schicker Trendsetter, der Racer unter den SAVs und er ist nahezu perfekt gemacht. Wenn er nur nicht so teuer wäre. Immerhin kostet ein X3 3.0i mit Sportpaket, Mischbereifung, Park Distance Control, Navigation und Ledersitzen über 48.000 Euro. (Der X3 3.0d kostet das gleiche.) Von dem optionalen Panoramadach und anderen Annehmlichkeiten ganz abgesehen. Die Mischbereifung zusammen mit dem 2000-Euro-Sportpaket ist für sportliche Fahrer sicherlich die erste Wahl. Beim Getriebe würden wir uns für die Automatik entscheiden, da sie sportlich schaltet und "mitdenkt". Außerdem ist das Fahren im Gelände damit besser zu bewerkstelligen.

Sparer müssen noch warten
Ein Leichtmetallrad des BMW X3. (Foto: BMW)Ein Leichtmetallrad des BMW X3. (Foto: BMW)Wer einen preiswerteren X3 möchte, muss bis April 2004 warten, dann kommt der kleine Sechszylinder 2.5i. Echte Sparfüchse brauchen noch mehr Geduld: Der Vierzylinder X3 1.8i und vierzylindrige Dieselversionen lassen noch bis Ende 2004 / Anfang 2005 auf sich warten.

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