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Mercedes CLS Shooting Brake: Platz da in der Oberklasse!

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Mercedes CLS Shooting Brake  

Platz da in der Oberklasse!

16.05.2014, 14:48 Uhr | , t-online.de

Mercedes CLS Shooting Brake: Platz da in der Oberklasse!. Mercedes CLS Shooting Brake im Autotest von t-online.de (Quelle: Hersteller)

Mercedes CLS Shooting Brake im Autotest von t-online.de (Quelle: Hersteller)

Der Mercedes CLS Shooting Brake mischt ab sofort die Obere Mittelklasse auf. Wir haben den neuen Luxus-Laster CLS 250 CDI Shooting Brake gefahren und waren erstaunt über die Mischung aus Genügsamkeit (Verbrauch) und Großzügigkeit (Raumangebot).

Mercedes CLS Shooting Brake: Neue Ausbaustufe

Seit seinem Start 2004 hat der CLS die Oberklasse revolutioniert - das sogenannte Coupé mit vier Türen hat auch andere Hersteller zu fließenden Formen inspiriert. Nun gibt es mit dem Kombi eine weitere Ausbaustufe. Der Shooting Brake ist ein besonderes Auto: Ein Coupé, aber mit vier rahmenlosen Türen - also Limousinenhaft, doch der Rücken mit der Heckklapppe macht aus ihm einen Kombi.

Vollendung der CLS-Linie

Dabei steht er sehr geduckt auf der Straße: Hinter der mächtigen Front schließt die tiefe Fahrgastzelle mit den typischen schmalen Fenstern an, das Dach fließt sanft in ein Schrägheck aus. Besonders gut steht dem Shooting Brake der Hüftschwung: Sieht dieser bei der E-Klasse etwas barock aus, sitzt er hier wie angegossen. Der CLS Shooting Brake wirkt aus jedem Blickwinkel harmonisch - für mich ist er die Vollendung des CLS-Designs.

Platz da - was kann der Innenraum?

Trotzdem kommen beim Betrachten des langen, flachen Shooting Brakes leise Zweifel am zu erwartenden Platzangebot auf. Doch beim Einsteigen ist selbst auf der hinteren Sitzreihe genügend Platz für einen 1,80 Meter großen Passagier. Hinter dem Lenkrad fühlt man sich sogleich wohl. Das ergonomische Cockpit strahlt Wertigkeit und Solidität aus, alles ist Mercedes-typisch funktional und zugleich edel verarbeitet.

Klappe auf, Mund zu

Doch wie steht es mit dem Gepäckabteil? Kaum schwingt die große Klappe nach oben, wird der Blick auf eine große und ebene Ladefläche frei - 590 Liter Gepäckvolumen sind sogar etwas mehr als beim BMW 5er Kombi (560 Liter) und Audi A6 (565 Liter). Erst bei umgeklappter Lehne muss sich der Mercedes mit 1550 Litern hinter den beiden Kombis einreihen.

Basisdiesel macht einen guten Eindruck

Zunächst sind wir den Basisdiesel 250 CDI BlueEfficiency Probe gefahren. Schon beim Starten fällt der ausgesprochen niedrige Geräuschpegel auf. Aber kann der kleine Vierzylinder einen knapp 1,9 Tonnen schweren Benz auch standesgemäß vorantreiben? Er kann: Der Common-Rail-Selbstzünder mit 2,2 Litern Hubraum leistet 204 PS und maximal 500 Newtonmeter Drehmoment. Damit beschleunigt der CLS 250 CDI Shooting Brake druckvoll in 7,8 Sekunden auf Tempo 100 - das ist schnell und vollkommen ausreichend. Und sparsam ist der kleine Diesel sowieso: Nach den über 90 Kilometern Mix aus Stadt und Landstraße bleibt die Verbrauchsanzeige unter sechs Litern.

Technische Daten und Preise Mercedes CLS Shooting Brake

250 CDI

350 CDI*

350

500*

63 AMG

Motor

R4

V6

V6

V8

V8-Biturbo

Leistung

204 PS

265 PS

306 PS

408 PS

525 PS

Drehmoment

500 Nm

620 Nm

370 Nm

600 Nm

700 Nm

0 - 100 km/h

7,8 s

6,6 s

6,7 s

5,3 s

4,4 s

V-Max

235 km/h

250 km/h

250 km/h

250 km/h

250 km/h

Verbrauch

5,3 Liter

6,0 Liter

7,3 Liter

9,2 Liter

10,1 Liter

Preis ab

61.761 €

65.628 €

66.818 €

82.229 €

117.512 €

*auch als 4Matic-Version


Hoher Komfort und Agilität

Neben dem erfreulich geringen Lärmpegel fällt auch der hohe Fahrkomfort auf: Der Siebengang-Automat schaltet rasch und ruckfrei, das Fahrwerk bügelt selbst die schlechten Straßen rund um Florenz einfach weg. Zudem lässt sich der Shooting Brake agil und wendig fahren - dass man es hier mit einem fast fünf Meter langen Auto zu tun hat, fällt kaum auf. Dazu trägt auch die relativ gute Übersicht bei, die trotz der kleinen Fenster besser als erwartet ausfällt.

Viel Sicherheit an Bord

Besonders auffällig von außen: die optionalen LED-Scheinwerfer. Laut Mercedes bestellen gut 95 Prozent das über 1700 Euro teure Intelligent Light System. An Sicherheit hat der große Benz aber auch serienmäßig schon viel zu bieten: Von Attention Assist, adaptiver Bremse und diversen Airbags über das Pre-Safe-System ist schon vieles enthalten. Was man noch braucht: Beim dichten florentinischen Stadtverkehr mit links und rechts überholenden Rollerfahrern war der Totwinkel-Assistent Gold wert (im Fahrassistenz-Paket 2700 Euro enthalten).

Holzboden macht den Stauraum zum Staun-Raum

Auch die aktiven Sitze (1523 Euro) sind empfehlenswert: Neben der Massagefunktion hat vor allem das unterstützende Aufblasen der Sitzwangen gefallen - je nach Lenkwinkel und Geschwindigkeit werden Fahrer und Beifahrer komfortabel gestützt. Das absolute Highlight aber ist der optionale Holzboden: 4700 Euro sollte einem das Kirschbaum-Holz mit schwarzen Intarsien und Aluschienen wert sein. Das hat wirklich sonst niemand.

Besonderes Auto, aber auch teuer

Beim Studieren der gut sechzigseitigen Preisliste fallen natürlich noch viele weitere Extras auf. Der Preis für den Mercedes CLS 250 CDI Shooting Brake fängt bei knapp 62.000 Euro an. Der V6-Diesel mit 265 PS beginnt bei 66.000 Euro. Die Benziner starten bei 67.000 für den V6, der seine 306 PS Leistung sehr harmonisch entfaltet. Der CLS 500 hingegen bietet zur schier unbändigen Kraft des 408 PS starken Achtzylinders noch einen wunderbaren Sound - vom Säuseln über Grummeln bis hin zum Donnern beim Beschleunigen.

Empfehlung: CLS 250 CDI

Ohne Zweifel ist der CLS Shooting Brake derzeit eines der schillerndsten Autos, die man kaufen kann. Für Langstreckenfahrer und als Reisegefährt reicht der Basisdiesel 250 CDI schon vollkommen aus. Wer mehr Leistung und Sportlichkeit wünscht, kann bis zu 557 PS im AMG-Modell erleben. Wie sich der fast 120.000 Euro teure CLS 63 AMG Shooting Brake fährt, verraten wir Ihnen nächste Woche auf www.auto.t-online.de.

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