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Ford Fiesta 2013: Erster Fahrbericht

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Ford Fiesta kommt als Dreizylinder

20.11.2012, 14:21 Uhr | Press-Inform

Ford Fiesta 2013: Erster Fahrbericht. Ford Fiesta bekommt Anfang 2013 ein Facelift (Quelle: Hersteller)

Ford Fiesta bekommt Anfang 2013 ein Facelift (Quelle: Hersteller)

Ford überarbeitet zum Jahresbeginn 2013 seinen Fiesta. Neben optischen Veränderungen setzt der Autohersteller bei seinem Kleinwagen mehr denn je auf das Thema Downsizing. Kern der breiten Modellpallette ist der Dreizylindermotor mit einem Liter Hubraum.

Ford Fiesta kommt 2013 als Facelift

Bei der Frontgestaltung der Fiesta-Neuauflage hat Ford den Mund voll genommen. Der edle Kühlerschlund erinnert an den großen und nun wohl erst Ende 2014 folgenden Ford Mondeo oder sogar der mächtige Supersportler Aston Martin Vanquish kommt einem bei diesem Gesicht in den Sinn.

Dreizylinder mit 125 PS

Mit dem 125 PS starken Topmodell ist der Ford Fiesta des Modelljahres 2013 erwartungsgemäß mehr als munter unterwegs. Der kaum mehr als eine Tonne schwere Dreizylinder läuft trotz des gerade einmal ein Liter großen Hubraums vibrationsarm und überaus drehfreudig. Setzt der Turbolader erst einmal ein, geht es kraftvoll zur Sache, wobei sich der Winzling auch im höheren Drehzahlbereich durchaus hören lassen kann. Während die stärkeren Turboversionen 100 bzw. 125 PS leisten, bringen die Dreizylinder-Sauger 65 bzw. 80 PS an die Vorderachse.

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In 9,4 Sekunden auf Tempo 100

Mit kernigem Dreizylindersound beschleunigt er den Fiesta 1.0 Ecoboost mit seinen 200 Newtonmetern in 9,4 Sekunden auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 196 km/h ebenso ansehnlich wie der Normverbrauch, der trotz aller Dynamik bei überschaubaren 4,3 Litern Super liegen soll. Bleibt das Fragezeichen, wieso alle Fiesta-Versionen trotz der Hightech-Triebwerke nur mit einem wenig zeitgemäßen Fünfgang-Schaltgetriebe zu bekommen sind. Allein die 105 PS starke 1,6-Liter-Version bietet ein sechsstufiges Doppelkupplungs-Getriebe. Sechs handgeschaltete Gänge sind überhaupt nicht im Portfolio. Da fährt Ford der Zeit ebenso hinterher wie mit seiner Start-Stopp-Automatik, die bei den Volumenmodellen abgesehen von 125-PS-Benziner nur gegen Aufpreis zu bekommen ist.

Fahrwerk gut abgestimmt

Unverändert gut abgestimmt zeigt sich das Fahrwerk des Ford Fiesta. Die elektrische Servolenkung arbeitet präzise und die ebenso straffe wie komfortable Dämpferabstimmung kann einmal mehr überzeugen.

Unübersichtliche Mittelkonsole

Das trifft auf den Innenraum nur partiell zu. Obschon die meisten Materialien wertig sind und sich gut anfassen lassen, ärgert die unübersichtliche Mittelkonsole. Der Multifunktionsbildschirm für Radio und Navigation dürfte im Jahre 2013 gerne ein bis zwei Nummern größer sein. Kaum erklärbar, wieso sich der Schalter für die nur einstufige Sitzheizung ebenso unbeleuchtet wie unsichtbar knapp oberhalb der Sitzschiene befindet. Er ist allenfalls zu ertasten.

Praktische Haltegriffe fehlen

Das Platzangebot im Ford Fiesta überzeugt dagegen wieder. Vorne sitzt man bequem, jedoch etwas zu hoch und hinten finden klassenbedingt immerhin zwei Erwachsene bis 1,70 Metern Platz. Leichter ist das Ein- und Aussteigen bei der fünftürigen Version. Leider fehlt auf der Beifahrerseite nicht nur der praktische Haltegriff zum Ein- und Aussteigen, sondern auch eine sinnvolle Sitzhöhenverstellung.

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Ladevolumen bis 979 Liter

Das Laderaumvolumen von 295 Litern lässt sich durch das Umklappen der Rücksitzbank auf 979 Liter erweitern. Der Basispreis des 60 PS starken Grundmodells Ford Fiesta 1.2 Ambiente mit Magerausstattung liegt bei 10.950 Euro. Kauftipp ist der 100 PS starke Fiesta 1.0 Ecoboost Titanium, der mit manueller Klimaanlage, Regen- und Lichtsensor, Tagfahrlicht und 15-Zoll-Alufelgen 16.570 Euro kostet. Mit den Assistenzsystemen ist es ansonsten nicht weit her. Für 350 Euro gibt es allein "Active City Stop", eine Notbremsfunktion per Lasersensor, der Auffahrunfälle bis 15 km/h vermeiden und bis zu 30 km/h mindern soll.

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