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BMW 8er-Coupé: Luxus auf zwölf Zylindern

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BMW 8er-Coupé: Luxus auf zwölf Zylindern

06.06.2014, 14:31 Uhr | mid, wanted.de

BMW 8er-Coupé: Luxus auf zwölf Zylindern. Der 8er BMW bestach durch sein ungewöhnliches Design. (Quelle: Hersteller)

Der 8er BMW bestach durch sein ungewöhnliches Design. (Quelle: Hersteller)

Vor 25 Jahren brachte BMW das stattliche 8er Coupé auf den Markt. Das Auto verfügte über einen bärenstarken 12-Zylinder-Motor. Der automobile Klassiker begeisterte vor allem durch sein ungewöhnliches Design.

Foto-Serie mit 11 Bildern

Der Sitzkomfort eines Luxus-Coupés verband sich beim BMW 8er mit den Fahrleistungen eines Sportwagens. Wem ein Porsche oder Ferrari zu unbequem war, auf hohe Beschleunigungswerte und einen sportlichen Auftritt nicht verzichten wollte, fand in dem neuen BMW den perfekten Kompromiss.

Demonstration der Entwicklungskompetenz

Der auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) des Jahres 1989 präsentierte BMW 850i galt als Demonstration der Entwicklungskompetenz des Münchner Herstellers, denn er bot neben einer neuartigen Designlinie auch eine für damalige Verhältnisse beachtliche Vielzahl an technischen Schmankerln, wie etwa eine Traktionskontrolle oder die mitlenkende Hinterachse. Das ließ sich der Münchner Autobauer auch gut bezahlen. Mit einem Grundpreis von rund 135.000 DM war der 8er damals das teuerste Modell im BMW-Stall.

Dafür konnte der BMW aber auch mit seiner Optik überzeugen: Beim Betrachten der keilförmigen Karosserie fiel vor allem die lange und flache Motorhaube mit den darin versenkbaren Scheinwerfern ins Auge, ebenso die fließende Linienführung und der Verzicht auf die B-Säule. Solches Design wirkte Ende der 80er Jahre ausgesprochen modern.

In 6,8 Sekunden auf Tempo 100

Vor allem aber überzeugte der BMW durch seine enorme Motorpower: Laut BMW war der 850i nach der zwei Jahre zuvor eingeführten Luxuslimousine BMW 750i das zweite deutsche Automobil der Nachkriegszeit, das von einem Zwölfzylinder-Motor angetrieben wurde. Das 5,0 Liter große Triebwerk mobilisierte 300 PS sowie ein maximales Drehmoment von 450 Newtonmetern und beschleunigte den 1790 Kilogramm schweren Viersitzer in 6,8 Sekunden von null auf 100 km/h - für damalige Autofreunde eine kleine Sensation.

Dementsprechend positiv war das Urteil der Fachpresse: "Auto, Motor und Sport“ hielt nach dem ersten Test fest: "BMW zieht beim 850i alle High-Tech-Register, um den Spitzenplatz zu erreichen.“

Über die Fahrwerkstechnik des BMW 8er urteilte "Auto-Bild": "Man muss sie erlebt haben, sonst glaubt man es nicht. Am besten in schnellen Autobahnkurven: Bodenwellen, Betonfugen – was in anderen Autos zu schlagartigen Adrenalinstößen führt, lässt den 850i-Fahrer völlig unbeeindruckt."

1993 kam ein noch stärkerer Zwölfzylinder Für die Kraftübertragung auf die Hinterräder standen wahlweise ein eigens für den BMW 850i entwickeltes Sechsgang-Handschaltgetriebe oder ein Viergang-Automatikgetriebe zur Verfügung. Im Modelljahr 1993 wurde die Motorenpalette um eine zweite Ausführung des Zwölfzylinders erweitert. Aus seinem auf 5,6 Liter vergrößerten Hubraum erzeugte der Motor des als BMW 850 CSi titulierten Topmodells 381 PS und ein maximales Drehmoment von 550 Newtonmetern. Der Spurt auf Tempo 100 konnte nun in weniger als sechs Sekunden absolviert werden. Im gleichen Jahr brachte BMW auch eine Variante mit V8-Motor mit 286 PS auf den Markt. Kein Erfolg mit dem 8er Coupé

Trotz des Lobs der Fachleute wurde der BMW kein Erfolg. Der hohe Spritverbrauch von 13 Litern war schon damals nicht mehr zeitgemäß, aber auch das hohe Gewicht des Boliden schreckte Sportwagenfahrer vom Kauf ab. Bis zur Einstellung der Modellreihe im Jahr 1999 wurden lediglich 30.621 Exemplare gebaut. Mehr als zwei Drittel aller produzierten Coupés waren Zwölfzylinder-Modelle, nur jedes sechste Fahrzeug wurde mit dem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgeliefert. Der 8er-BMW sprach in erster Linie komfortorientierte Kunden an.

Heute lässt sich der sportlich-elegante Zweitürer mit dem 6er-Coupé aus demselben Hause vergleichen. Konkurrent Mercedes-Benz gab Paroli mit dem wuchtigeren CL, Nachfolger des S-Klasse-Coupés SEC. Die Schwaben setzten noch etwas mehr auf Luxus und Bequemlichkeit, während die Bayern mit dem 8er noch mehr auf Sportlichkeit und aggressive Auftritte setzte.

Als Oldtimer günstig zu haben

Fans des BMW-Klassikers bekommen den 8er heutzutage zu vertretbaren Laufleistungen ab 15.000 Euro. Wen hohe Tachostände von 200.000 Kilometern nicht schrecken, kann den 8er auch für weniger als zehntausend Euro erwerben. In den Online-Autobörsen gibt es zahlreiche Angebote.

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