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Die schönsten Ferraris der Ära di Montezemolo

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Die schönsten Ferraris der Ära Luca di Montezemolo

11.09.2014, 13:38 Uhr | wanted.de mit Reuters

Die schönsten Ferraris der Ära di Montezemolo. Die schönsten Ferraris aus fast 25 Jahren di Montezemolo. (Quelle: Hersteller)

Die schönsten Ferraris aus fast 25 Jahren di Montezemolo. (Quelle: Hersteller)

Luca di Montezemolo tritt zurück. Der Ferrari-Manager und Auto-Aristokrat ließ während seiner Ära viele schöne Pferdchen aus dem Stall der Scuderia galoppieren. wanted.de zeigt Ihnen die bezauberndsten Grazien der letzten 23 Jahre in der Fotoshow und erzählt die Geschichte vom Ende des "Lucky Luc".

Was von der Ära di Montezemolo bleibt, sind legendäre Autos wie der Ferrari 360 Modena, der im Jahr 1999 Premiere feierte. Der Ferrari California überzeugte im Jahr 2008, seine Speziale-Version begeistert nicht minder. Der Ferrari 458 lieferte sein Debut im Jahr 2009 ab, dessen Speciale-Version liefert Qualitäten wie ein professioneller Rennwagen.

Legendäre Rennwagen

Der Ferrari F12 Berlinetta rollte 2012 in Genf vor. Neuerungen wie der Turbo im California T lassen weiter die Fans schwärmen. Gut Betuchte schätzen auch den Sonderservice, ein Kunde hat sich beispielsweise das Dach von einem F12 Berlinetta abnehmen lassen. Gerade verdeutlichte eine Auktion, dass der Mythos Ferrari ungebrochen ist: Zwar nicht unter seiner Ära gefertigt, aber immerhin unter der Amtszeit von di Montezemolo verkauft, erreichte ein 250 GTO einen der höchsten Preise aller Zeiten für einen Oldtimer.

Ist das nun alles vorbei? Sein Spitzname war Lucky Luc – doch das Glück von Luca Cordero di Montezemolo scheint aufgebraucht. Die Autowelt staunt, ganz Modena fällt in Schockstarre. Schrumpft Ferrari jetzt zu Fiat? Der 67-Jährige Auto-Manager scheide zum 13. Oktober aus, teilte der italienische Konzern am Mittwoch mit. Montezemolo leitet Ferrari seit 1991.

Crash der Super-Egos

Spekulationen über das Aus hatte es seit längerem gegeben. Beim Formel-1-Rennen in Monza am vergangenen Wochenende hatte di Montezemolo noch sämtliche Gerüchte dementiert. Doch am Sonntag, während des Rennens, hatte Fiat-Boss Sergio Marchionne, der auch Montezemolos Nachfolger wird, laut Presseberichten gesagt: "Wir sind Freunde, aber niemand ist unersetzlich."

Die beiden selbstbewussten Manager hatten heftig über Ferraris Ausrichtung gestritten. Marchionne will die Luxus-Marke stärker in den Konzern integrieren, was wohl mehr Gleichteile bedeutet. >>

Montezemolo dagegen wollte Ferrari eigenständig halten. Zudem hatte der Fiat-Chef das zuletzt schwache Abschneiden Ferraris bei der Formel 1 als "nicht akzeptabel" kritisiert. Dabei hatte es noch vor Jahren sehr gut ausgesehen. Der italienische Autobauer raste an die Spitze der Formel 1, holte Michael Schumacher und gewann zwischen 2000 und 2004 fünf Weltmeistertitel nacheinander. 2007 siegte der Finne Kimi Raikkönen auf einem Ferrari. Danach war das Team mit den roten Rennwagen weniger erfolgreich. Und Fiat befürchtete eine negative Signalwirkung für das Premium-Geschäft. Marchionne will Ferrari nun eine wichtige Rolle bei der stärkeren Ausrichtung von Fiat am Premium-Segment geben. Von der weltweit für ihre leistungsstarken roten Sportwagen bekannten Marke mit dem Pferd auf gelbem Grund erhofft er sich größere Aufmerksamkeit bei der betuchteren Kundschaft für den gesamten Konzern.

Wie exklusiv bleibt Ferrari?

Aber auch die ebenfalls zu Fiat gehörende Marke Alfa Romeo soll dieses Segment stärker bedienen. Den Ferrari-Absatz will auch Marchionne weiterhin begrenzen, um die Exklusivität der Marke zu erhalten. Allerdings könnte die bisherige Obergrenze von 7000 verkauften Fahrzeugen im Jahr aufgrund wachsender Nachfrage Schritt für Schritt angehoben werden, erklärte er. Wird nun also das exklusive Flair von Ferrari verwässert? Vielleicht, denn die Investoren wollen Erfolge und Rendite sehen. Der Termin für Montezemolos Rückzug fällt zusammen mit dem geplanten Börsendebüt für das fusionierte Unternehmen Fiat Chrysler Automobiles an der New Yorker Börse. Die Aktionäre begrüßten den Wechsel an der Spitze: Die Aktien des italienischen Autobauers Fiat stiegen um bis zu drei Prozent und waren zeitweise so teuer wie zuletzt Mitte Juli. Später schmolz der Kurszuwachs aber ab. Einen Rückblick auf die unvergleichliche Modellgeschichte und Stationen der Ära di Montezemolo finden Sie in unserer Fotoshow.

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