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Aston Martin: Das Bond-Auto von Marco Reus

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Das ist der Aston Martin von Marco Reus

21.04.2015, 12:33 Uhr | Frank Lansky/Christian Sauer - wanted.de/sid/dpa

Aston Martin: Das Bond-Auto von Marco Reus. Der Aston Martin Vanquish kommt mit starken 573 PS daher. (Quelle: Hersteller)

Der Aston Martin Vanquish kommt mit starken 573 PS daher. (Quelle: Hersteller)

Neuer Ärger für Marco Reus: Die Dortmunder Staatsanwaltschaft ermittelt erneut gegen den Fußball-Nationalspieler wegen des Verdachts auf Fahren ohne Führerschein. Immerhin: Geschmack hat Reus bei der Wahl seines Autos immer bewiesen – wir stellen seinen Aston Martin Vanquish vor, dessen Grundversion wir schon getestet haben und auf den auch 007 steht.

Foto-Serie mit 33 Bildern

Es werde geprüft, ob der 25-jährige Profi von Borussia Dortmund noch häufiger als bislang bekannt ohne Fahrerlaubnis am Steuer saß, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Reus war in einem Aston Martin Vanquish unterwegs, der Renner war auch schon bei James Bond im Einsatz.

540.000 Euro Strafe

Reus hatte vergangenes Jahr wegen Fahrens ohne Führerschein in sechs Fällen einen Strafbefehl in Höhe von 540.000 Euro erhalten. Die Strafe war im Dezember rechtskräftig geworden. Es hätten sich daraufhin zahlreiche Zeugen gemeldet, die den Dortmunder Profi auch an weiteren Tagen hinter dem Steuer eines Autos gesehen haben wollen, sagte die Sprecherin. Die Angaben dieser Zeugen bezogen sich demnach auf mehrere Jahre. Die aktuellen Ermittlungen laufen laut Staatsanwaltschaft bereits seit Dezember 2014.

Ermittelt wurde voriges Jahr auch, weil Reus bei einer Polizei-Kontrolle einen gefälschten niederländischen Führerschein vorgezeigt haben soll. Weil diese Ermittlungen schließlich eingestellt wurden, kamen Vorwürfe auf, es habe bei der Dortmunder Justiz einen "Promi-Bonus" gegeben.

Unterwegs im Bond-Auto

Nach Videos, die auf Youtube und im TV kursieren, war Reus in einem Aston Martin Vanquish unterwegs. In solch einem V12 kurvte schon Pierce Brosnan in "Stirb an einem anderen Tag" umher. Der stolze Preis des eleganten Renners: mindestens 265.000 Euro. Ob der Fußballstar ausschließlich das Auto von James Bond fuhr, lässt sich von hier aus leider nicht feststellen. Klar ist, dass er in der Carbon Edition fotografiert wurde - die wurde auf dem Autosalon in Paris vorgestellt.

Schon die Grundversion ist definitiv ein Traumauto: Das 6-Liter-Triebwerk im Vanquish leistet maximal 573 PS und 620 Nm Drehmoment, in der Sonderedition sind es 576 PS. Übertragen wird die Kraft über eine 6-Gang-Automatik an die Hinterachse. >>

Die Carbon Edition dagegen verfügt über eine Achtgang-Automatik namens Touchtronic III. Beim Blick in den prall gefüllten Motorraum fällt der Blick zum Glück nicht auf Plastikabdeckungen. Stattdessen findet sich dort die traditionelle Plakette mit dem Namen des Mechanikers, der für die Endmontage zuständig war. Der Blick schweift weiter über Kohlefaser, woraus die gesamte Karosserie besteht. Sichtbar wird der Carbon-Leichtbau auch im edel ausgekleideten Kofferraum – mit 368 Liter groß genug für einen Wochenendtrip oder ein Bond-Abenteuer.

Farblich passend lässt sich auch der Innenraum gestalten, in dem die hinteren Notsitze auf Wunsch zu Gunsten zusätzlicher Ablagen entfallen. In der ersten Reihe nehmen wir auf bequemen Sportsitzen Platz, die guten Seitenhalt bieten und zum Teil abgesteppt sind. Die Farbe der Nähte ist ebenso individuell bestellbar, wie die des feinen Leders.

Alcantara im Innenraum

Dazu gesellt sich Alcantara beispielsweise unterm Dachhimmel oder am Lenkrad. Das ist nicht nur oben und unten, sondern auch an den Seiten abgeflacht – wirkt zuerst gewöhnungsbedürftig, liegt aber gut in der Hand. Während wir edle Details, wie die Instrumente mit gegenläufigen Zeigern und den gläsernen Schlüssel, bereits aus anderen Modellen von Aston Martin kennen, wirken die Mittelkonsole mit Sensortasten und das Infotainment-System mit wegklappbarem Display nun deutlich moderner. Nur die Schalter für die 007-Spezialausrüstung suchen wir vergebens. Von besonderem Kaliber zeigt sich das Soundsystem von Bang & Olufsen mit den beiden ausfahrenden Hochtönern. Dennoch tut sich selbst der Best-of-Soundtrack der Bond-Filme gegen die grandiose Klangkulisse aus den beiden Endrohren am Heck schwer.

Vollmundig, aber nicht so brachial wie bei einem Ferrari oder Lamborghini, präsentiert sich der Vanquish akustisch beim Start und bei Vollgas. Dann geht es in der Grundversion mit Launch Control in 4,1 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 295 km/h. Die leichtere Carbon-Variante schafft den Spurt auf 100 in 3,8 Sekunden, das Maximum sind 323 km/h. Gentlemen-Driver sind sich sowieso der Kraftreserven bewusst und lassen es entspannt angehen. Die adaptive Federung verliert selbst im Sportmodus nicht die Contenance. Der Geradeauslauf fällt relativ stabil aus und schnelle Kurven meistert der 4,72 Meter lange GT routiniert wie der Geheimagent seine gefährlichen Aufträge. Nur in engen Kehren macht sich das relativ hohe Gewicht von 1739 Kilogramm durch den Zwölfzylinder etwas nachteilig bemerkbar. Ansonsten gibt sich der Vanquish sehr neutral abgestimmt. Die serienmäßigen Keramikbremsen verzögern vehement und die wichtigsten Sicherheitssysteme sind mit an Bord.

Wenn Geld keine Rolle spielt

Ähnlich ungezügelt wie 007’s Konsum von Vodka-Martini, geht der Aston Martin mit seinem Treibstoff um. 14,4 Liter werden offiziell angegeben – bei unseren Testfahrten mit regelmäßigen Zwischensprints tendierte die Digitalanzeige gen 20. Sechs Liter Hubraum wollen eben gefüllt werden und dennoch oder gerade deswegen hat dieser Motor einen großen Anteil am Reiz des Vanquish. Wer keinen Wagenmeister mit dem Codenamen "Q" kennt, muss rund eine viertel Million Euro  für das Coupé und mindestens 265.000 Euro für den Volante mit Stoffdach ausgeben. Bleibt abschließend anzumerken, dass es sich beim Namen Vanquish um ein Wortspiel handelt - to vanish heißt verschwinden; auch Marco Reus würde angesichts seines aktuellen Ärgers bestimmt gerne untertauchen. Der Bond-Faktor des Autos ist trotzdem unbezahlbar. Davon können Sie sich in unserer Fotoshow überzeugen.

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