Startseite
Sie sind hier: Home > Auto > Fahrberichte >

BMW X1 im Test: Er ist ein richtiges SUV

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Frontantrieb mit Vor- und Nachteilen  

Der BMW X1 zeigt im ersten Test: Er ist jetzt ein richtiges SUV

17.07.2015, 15:25 Uhr | Stefan Grundhoff, Press-Inform

BMW X1 im Test: Er ist ein richtiges SUV. BMW X1: Leichter, höher und mehr Platz. (Quelle: Hersteller)

BMW X1: Leichter, höher und mehr Platz. (Quelle: Hersteller)

Die erste Generation des BMW X1 war ein überaus erfolgreicher Schnellschuss. Die Konkurrenz war geschockt, BMW freute sich über 730.000 verkaufte Kompakt-SUV. Mit einigen tief greifenden Änderungen soll es die zweite Generation noch besser machen.

Der neue BMW X1 hat die Haltung eines kuschenden Dackels abgelegt. Kürzer, breiter und höher steht er nun stämmig und selbstbewusst auf seinen 17 bis 19 Zoll großen Rädern. 

BMW X1: Mehr Platz im Innenraum

Wichtigste Änderung: Die noch junge Frontantriebsplattform, die Vor- und Nachteile bietet. BMW konnte seine Kosten senken und den Kunden mehr Platz im Innenraum bieten. Das ist gelungen, denn die Kniefreiheit im Fond wuchs um knapp vier Zentimeter - mit der verschiebbaren Rückbank um 6,6 Zentimeter. 

Testbericht 
Mehr Platz, weniger Gewicht: Der neue BMW X1

Die zweite Generation des Erfolgsmodells präsentiert sich mit für BMW X-Modelle charakteristischem Karosseriedesign. Video

Endlich ein richtiges SUV

Und der X1 ist ein richtiges SUV geworden: Die Insassen sitzen vorne und hinten deutlich höher. Die erste Generation war aufgrund der Touring-Plattform des alten Dreiers nicht viel mehr als ein leicht erhöhter Kombi. Gewonnen hat der X1-Innenraum nicht nur in Sachen Platzangebot. Im Vergleich vom Vorgänger sieht das Interieur wertiger aus und fasst sich auch so an. Ein Schalter für die einzelnen Fahrmodi ist ebenso serienmäßig wie der 6,5 Zoll große Multifunktionsbildschirm, der nur mit dem optionalen Navigationssystem auf eine Größe von 8,8 Zoll wächst. 

Antriebseinflüsse in der Lenkung

Doch das Paket aus Frontantriebsplattform und Quermotor hat auch seine Nachteile. Wer mit feinfühligen Fingern unterwegs ist, spürt gerade beim 4,40 Meter langen Topmodell xDrive 25i mit seinen 231 PS trotz variablem Allradantrieb Antriebskräfte in der Lenkung. 

Aus für Sechszylinder

Ein weiterer Nachteil: Es gibt keine Sechszylinder mehr. Die Topmotorisierungen des neuen BMW X1 haben deutlich weniger Leistung als bisher. Statt 245 bzw. 306 PS verfügen die beiden Diesel- und Benzin-Topvarianten BMW X1 xDrive 25d und 25i nun nur noch über 231 PS. 

Das ist mit Blick auf die Konkurrenz schwierig, da der Audi RS Q3 340 PS und der Mercedes-AMG GLA 45 sogar 381 PS bietet. Macht ein eindrucksvolles Leistungsdefizit von bis zu 150 PS, das in Sachen Image und Wertschöpfung schmerzt. 

Foto-Serie mit 15 Bildern

Starker Zweiliter-Turbo

Dabei ist der 231 PS starke Zweiliter-Turbo des X1 xDrive 25i abgesehen von seinem verheerend dieselähnlich nagelnden Klang eine echte Kaufempfehlung. Er bietet mit 350 Newtonmetern maximalem Drehmoment Druck aus allen Fahrsituationen. Auf der Autobahn rennt der Allradler 235 km/h. 

Das Datenblatt gaukelt seinen Interessenten einen Normverbrauch von 6,4 Litern Super vor. Realistisch bewegt sind es 9,5 bis 10,7 Liter, die durch die Einspritzdüsen jagen. Wer sparsamer unterwegs sein will, kommt daher um die Diesel nicht herum. Hier lockt der 231 PS starke X1 xDrive 25d mit rund fünf Litern.

Bald mit Dreizylinder-Motoren

Ab November folgen die Basisversionen mit Dreizylinder: Der X1 sDrive 18i (136 PS) und 16d (116 PS) mit Frontantrieb mit Sechsgang-Automatik. Die meisten in Europa verkauften BMW X1 werden vermutlich die Varianten 18d und 20d - jeweils mit artgerechtem Allradantrieb - sein. 

Viele Extras

Gegen Aufpreis gibt es LED-Scheinwerfer und eine elektrische Heckklappe, die man sich serienmäßig wünschen würde. Hinter ihr wartet ein 505 Liter großer Stauraum, der sich durch Umlegen der 40:20:40 teilbaren Rückbank auf bis zu 1550 Liter erweitern lässt. Wem das nicht reicht: auf Wunsch lässt sich auch der Beifahrersitz umklappen.

Patzer bei den Assistenten

Bei den Assistenzsystemen erlaubt sich der BMW X1 der zweiten Serie überraschende Patzer. So gibt es zwar ein Head-Up-Display, doch sind in der Aufpreisliste weder ein Spurhalteassistent noch eine Totwinkelwarner zu bekommen, den sonst nahezu jeder Konkurrent bietet. Auch eine sinnvolle Sitzheizung für die hinteren Sitze ist nicht zu bekommen. Preislich geht es für den 192 PS starken BMW X1 xDrive 20i bei 37.600 Euro los. 

Teures Kompakt-SUV

Kauftipp ist der X1 xDrive 20i mit 190 PS ab 38.100 Euro, der mit sinnvoller Sicherheits- und Komfortausstattung mühelos die 50.000-Euro-Marke anpeilt. Die 231 PS starken Topmodelle BMW X1 xDrive 25i / 25d starten bei nackter Ausstattung schon bei 42.500 Euro.  

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Passant entlarvt angeblichen Beinamputierten

Misstrauisch werden die vermeintlichen Beinstümpfe befühlt. Video

Anzeige
AnzeigeGebrauchtwagensuche
Welcher ist Ihr nächster?

Finden Sie hier Ihren neuen Gebrauchten:

 


Anzeige
shopping-portal