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Kia Sorento im Autotest: Entscheidend ist ,was hinten reingeht

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Der Kia Sorento steckt vieles weg  

Hab' mein Wagen vollgeladen (und zwar richtig voll)

04.08.2015, 10:40 Uhr | t-online.de,

Kia Sorento im Autotest: Entscheidend ist ,was hinten reingeht. Kia Sorento - für viel Gepäck und viele Mitfahrer wie geschaffen. (Quelle: t-online.de)

Kia Sorento - für viel Gepäck und viele Mitfahrer wie geschaffen. (Quelle: t-online.de)

"Entscheidend ist, was hinten raus kommt." Dieses Zitat wird dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl zugeschrieben. Zuweilen ist aber entscheidender, was hinten rein geht. Wie beim neuen Kia Sorento. Das SUV will Menschen begeistern, die oft mit Sack und Pack sowie Kind und Kegel unterwegs sind. Also nichts wie ab in das verlängerte Camping-Wochenende mit dem Kia Sorento 2,2 CRDi AWD.

Kia Sorento: Alles muss rein

Erster Schritt: Die Laderaumabdeckung entfernen; schließlich will gefühlt ein Kubikmeter Outdoor-Equipment verstaut werden - da wäre die Abdeckung nur im Weg. Schnell ist das Rollo entfernt, das funktioniert nicht bei allen Modellen so simpel.

Zweiter Schritt: Sitze verstellen - auch dies ist mit wenigen Handgriffen erledigt.

UMFRAGE
Was ist Ihre Meinung zum Kia Sorento?
  • Den Hebel am Sitz hochziehen und schon klappen sich die Sitze der zweiten Reihe (teilbar im Verhältnis 40:20:40) um und geben einen topfebenen Laderaum frei.

  • Oder: die zweite Reihe ein Stück nach vorne schieben. Auch das funktioniert locker, nun ist der Kofferraum ein ordentliches Stück größer.

  • Und noch eine Kombination aus beiden: Sitze nur ein Stück nach vorne schieben und gleichzeitig die Lehnen umklappen, dann ist allerdings der Laderaum nicht mehr ganz eben. Ich entscheide mich für Möglichkeit Nummer eins.

Dritter Schritt: Camping-Ausrüstung verstauen. Zelte, Holzkohlegrills, Isomatten und Schlafsäcke, Kühlboxen und, und, und. Dank Ladekante in Hüfthöhe (76 Zentimeter) und breiter Ladelukenöffnung (1,21 Meter) geht das Ganze leicht. Zwar dürfte die elektronisch zu bedienende Heckklappe gerne ein Stück höher aufschwingen - dafür öffnet sie sich aber via Annäherungssensor. Dafür braucht man noch nicht einmal den VW-Fußschwenk; es genügt, wenn der Schlüssel sich in Kofferraumnähe, also in der Hosentasche, befindet. Praktisch, wenn man eine schwere Klappkiste in der Hand hat.

Wem das alles nicht genügt: Unter dem Laderaumboden befinden sich noch mehrere Staufächer plus Reserverad. Und damit nicht genug: Unter der Mittelarmlehne vorne verbirgt sich ein Fach, das tief genug ist, um mehrere Tüten Milch aufrecht unterzubringen.

Solider und genügsamer Dieselmotor

Vierter Schritt: Losfahren. Hier verrichtet das Korea-SUV so unspektakulär wie zuverlässig seinen Dienst. Der 200-PS-Diesel mit bulligen 441 Newtonmetern ist natürlich mehr als ausreichend, Windgeräusche selbst bei 150 km/h auf der Autobahn fallen akustisch kaum auf, die Sechsstufen-Automatik zickt nicht. Das Fahrwerk ist wohltuend komfortabel ausgelegt, ohne aber zu weich zu sein. Und auch im "Sport"-Modus wird der Kia auf seinen 19-Zöllern nicht zum wildgewordenen Kampfdiesel.

Nur auf kurvigen Landstraßen kann der Kia sein Minimal-Leergewicht von immerhin 1,9 Tonnen nicht verbergen: Da schiebt es Fahrer und Beifahrer im Sitz spürbar von links nach rechts.

Arg weit vom Normverbrauch entfernt ist der 2,2-CRDI-Allradler in der Praxis nicht. Den 6,7 Litern vom Datenblatt stehen gut acht (vollgepackt) gegenüber. Wer Benziner bevorzugt, schaut aber in die Röhre - Kia bietet den Sorento ausschließlich als Diesel an.

Eine Buchse für jedes Kabel

Ein Extra-Lob verdient das Infotainmentsystem und insbesondere die Navigationsfunktion: Das System reagiert schnell und arbeitet zuverlässig. Die Grafiken sind scharf und dank Split-Screen übersichtlich gegliedert. Praktisch: Vier Anschlüsse vorne (zwei 12-Volt-Steckdosen, eine USB- und eine AUX-Buchse) lassen keinen Wunsch in Sachen Konnektivität offen.

Der Totwinkel-Warner schlägt selbst dann noch Alarm, wenn man ein Fahrzeug auf der Autobahn überholt und nach mehreren Fahrzeuglängen Abstand rechts wieder einscheren will - das kann irritieren. Die Sitzlüftung ist ein Vertreter der eher zurückhaltenden Art: Selbst auf der dritten, stärksten Stufe dauert es noch einige Minuten, bis man den wohltuenden Luftzug am schweißnassen Rücken verspürt. Und: Die Sitzwagen des Fahrersitzes scheuern - und quietschen - an der Mittelkonsole.

Fazit - Was dem Kia Sorento fehlt

Und eine Kleinigkeit haben die Kia-Ingenieure vergessen. Zwar bietet der Sorento erfreulicherweise zusätzlich zu den bereits zwei erwähnten noch eine weitere 12-Volt-Dose in der zweiten Reihe. Im Kofferraumabteil sucht man aber vergebens nach einem Anschluss für die Kühltruhe. Und das Kabel der Box ist zu kurz, um die Kiste hinten unterzubringen.

Also: Kühlbox hinter den Fahrersitz stellen und das 12-Volt-Kabel einstöpseln. Dann klappt es auch mit der Luftzufuhr. Die kommt dann nicht nur aus den Lüftungsdüsen, sondern vom Ventilator der Kühlbox und ist warm. Aber entscheidend ist ja, was hinten rein geht - und diese Aufgabe besteht der Kia Sorento mit Bravour.

Kia Sorento 2,2 CRDI 4WD Platinum: technische Daten und Preis

Motor2,2 CRDI Turbo-Diesel
Leistung200 PS
Drehmoment441 Newtonmeter
Höchstgeschwindigkeit200 km/h
0 - 100 km/h9,6 s
Verbrauch/Testverbrauch6,7 l / 8,3 l
CO2-Emissionen177 g/km
Länge/Breite/Höhe (in m)4,78/1,89/1,68
Preis Testwagen51.190 Euro

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